Baumann will den Kader verkleinern

Quantität runter, Qualität rauf

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Werder-Sportchef Frank Baumann

Bremen - Die sportliche Leitung nahm für einen Tag den Fuß vom Gas: Freier Sonntag für alle nach einer Woche Trainingslager. Fuß vom Gas – das gilt auch für die Personalplanungen.

Nachdem Geschäftsführer Frank Baumann nach Amtsantritt zunächst eine hohe Schlagzahl an Zu- und Abgängen hingelegt hatte, ist jetzt Ruhe eingekehrt. Vorerst. In die eine wie in die andere Richtung sind die Türen offen. Baumann will den Kader noch schrumpfen. 34 Spieler (inklusive der U 23-Akteure Luca Zander, Niklas Schmidt) stehen derzeit auf der Liste, 24 bis 26 würden dem Sportchef vollkommen reichen. „Wir sehen das als vernünftige Größe für die Bundesliga an“, sagt er.

Heißt also: Es müssen noch ein paar gehen. Derzeit können Izet Hajrovic und Raphael Wolf als sichere Streichkandidaten angesehen werden, Melvyn Lorenzen wohl auch. Leon Guwara und Torhüter Eric Oelschlägel sollen ausgeliehen werden. Zudem dürfte es Milos Veljkovic schwer haben, sich zu behaupten, eine Leihe würde auch bei ihm Sinn machen. Bei Lukas Fröde ist das ebenfalls denkbar. „Ganz kurzfristig wird aber nichts passieren. Erst mal bleibt der Kader so zusammen“, erklärt Baumann.

Das Zillertal-Trainingslager wird ab Donnerstag für alle zur großen Leistungsschau. Danach fallen Entscheidungen. „Es kann sich noch einiges tun“, meint der Sportchef. Übrigens auch in der Gegenrichtung. Die rechte Abwehrseite, der Angriff – Werder braucht noch mehr Qualität. An der muss Baumann genauso schrauben wie an der Quantität.
csa

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