Werder Bremen verliert in Leipzig

„Wir haben da nicht die letzte Qualität“ - die Stimmen zur Werder-Pleite gegen RB Leipzig

Werder Bremen um Trainer Florian Kohfeldt nach der 0:2-Niederlage gegen RB Leipzig - die Stimmen zum Spiel.
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Werder Bremen um Trainer Florian Kohfeldt nach der 0:2-Niederlage gegen RB Leipzig - die Stimmen zum Spiel.

Leipzig – Werder Bremen hat das dritte Bundesliga-Spiel in Folge verloren. Bei RB Leipzig mussten sich harmlose Bremer mit 0:2 geschlagen geben, für Aufregung sorgte ein Elfmeterpfiff gegen Werder-Verteidiger Ludwig Augustinsson – die Stimmen zum Spiel von Cheftrainer Florian Kohfeldt. Augustinsson und Co..

Florian Kohfeldt (Cheftrainer des SV Werder Bremen): „Es war ein verdienter Sieg für RB. Es gab für uns aus meiner Sicht zwei Möglichkeiten, dieses Spiel heute zu gewinnen. Und davor gab eine Grundvoraussetzung, dass wir unsere Leistung bringen. Die haben wir gebracht. Die erste Möglichkeit ist, dass uns eine Spitzenmannschaft wie RB heute zwei, drei Prozent gibt. Die habe ich nicht gesehen. Oder der Spielverlauf läuft eben so, dass wir die Dinger, die wir kriegen, für uns nutzen. Gerade der Szene aus der Anfangsphase trauere ich ein bisschen hinterher, wo wir nach einem mutigen Pressing eine Riesenchance durch Kevin Möhwald haben. Wenn wir da 1:0 in Führung gehen, müssen wir sehen, was passiert.“

Nach Werder Bremen-Niederlage gegen RB Leipzig: Florian Kohfeldt glaubt weiter an Klassenerhalt

„So kontrollieren wir es gut die ersten 25 Minuten, kriegen dann den Elfmeter gegen uns. Nach dieser Phase spielt RB es gut. Das 2:0 ist gut rausgespielt. Da orientieren wir uns vorher falsch, machen den Passweg nicht zu, und dann kannst du es am Ende nicht mehr verteidigen. Zweite Halbzeit haben wir allen Mut auf den Platz gepackt, den wir hatten. Wir sind höher angelaufen, hatten gute Ballgewinne, hatten Zwei-gegen-eins- und Drei-gegen-zwei-Situationen, aber machen zu wenig daraus. Dann haben wir den einen oder anderen Konter kassiert, bei dem auch das dritte oder vierte Gegentor hätte fallen können. Das wäre aber aus meiner Sicht zu hoch gewesen, weil die Leistung bis auf das Kreieren von Chancen im letzten Drittel okay war.“

„Das muss man wirklich anerkennen, dass wir es auch auswärts in Leipzig so probiert haben. Wenn wir dieses Herz und die Bereitschaft, weiter lernen zu wollen, weiter zeigen, werden wir auch in der Liga bleiben. Das haben wir von vornherein gesagt, dass es unser Ziel ist, stabil in der Liga zu bleiben.“

Romano Schmid (Werder-Profi): „Wir standen bis zum Elfmeter ganz gut und hatten auch die eine oder andere Möglichkeit zu kontern, bei der wir dann vielleicht zu hektisch waren. Es war ein klarer Elfer. Es ist extrem bitter, weil wir bis dahin gut standen. Dass uns so eine Aktion aus dem Spiel bringt, ist unglücklich. In der ersten Halbzeit sind wir nie wieder richtig reingekommen. In der zweiten Halbzeit standen wir wieder ganz gut, waren aber im Endeffekt vorne zu harmlos und haben kaum Torschüsse gehabt. Ich glaube, dass die Spieler, die auf dem Platz stehen, die Qualität dazu haben, Tore zu schießen. Momentan agieren wir vorne aber nicht so glücklich. Das müssen wir besser machen in den nächsten Spielen.“

Die Stimmen zur Werder Bremen-Niederlage gegen Leipzig - Ludwig Augustinsson: Elfmeter war „sehr unglücklich“

Ludwig Augustinsson (Werder-Verteidiger): „Wir wollten mutig spielen. Natürlich brauchen wir mehr klare Chancen, heute hatten wir nicht so viele. Das war ein Problem. In den ersten 20 Minuten der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt, dann kam der Elfmeter, dann das 0:2 - und dann war es schwierig für uns. Leipzig hat gut gespielt. Wir haben gekämpft. Der letzte Pass ist nicht da. Wir haben da nicht die letzte Qualität und darüber müssen wir reden.  Jetzt haben wir ein neues Spiel am Dienstag.

Augustinsson über den Elfmeter: „Man kann sehen, dass ich ihn treffe. Das war sehr unglücklich. Er ist 20 Zentimeter größer als ich und ich musste das Duell gewinnen. Der Schiedsrichter hat Elfmeter gegeben. Er hat gesagt, dass es ein klarer Elfmeter ist.“

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): „Es ist normal, dass man nach so einer Woche mit drei wichtigen Spielen etwas zäher ins Spiel kommt, dafür war es schon sehr dominant. In der zweiten Halbzeit standen wir nicht mehr voll auf dem Gaspedal, trotzdem hatten wir noch drei, vier große Chancen. Wir haben es in einem nicht einfachen Spiel gut gemacht. Wir sind jetzt gut vorbereitet, um auch am Mittwoch gegen Hoffenheim ein gutes Spiel zu machen.“

Mit Material von Sky

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