Prödls Privatduelle mit Petersen lohnen sich

Ein Punkt statt eines Abendessens

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Sebastian Prödl erntete den Lohn seines Sondertrainings.

Bremen - Auf Werders Innenverteidiger ist in dieser Saison Verlass – komischerweise aber vor allem in der Offensive. Im Pokal gegen Illertissen und in Berlin erzielte Assani Lukimya wichtige Treffer, beim 3:3 bei Bayer Leverkusen war nun Nebenmann Sebastian Prödl an der Reihe – und wie. Volley und mit dem schwächeren linken Fuß beförderte der Österreicher den Ball ins Netz und rettete Werder das Remis.

Solche Abschlussqualitäten erwartet man eigentlich eher von Stürmern, doch Prödl selbst überraschte sein schönes Tor überhaupt nicht. Der Grund: Er hat fleißig trainiert. „In den geheimen Einheiten matche ich desöfteren mit Nils Petersen und habe mir schon das eine oder andere Abend-essen erkämpft“, sagte der 27-Jährige mit einem Schmunzeln. Assistenzcoach Damir Buric legt vor oder flankt, Petersen und Prödl hauen drauf und zählen ihre Treffer – so sieht das besondere „Zweikampftraining“ aus. In Leverkusen trug es Früchte. Und Prödl resümierte zufrieden: „Das Tor war eine Befreiung, für uns alle ein Highlight.“

mr

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