Pressestimmen zum Eichin-Aus

"Die Werder-Familie ist ihren Störenfried los"

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Werders Ex-Sportchef Thomas Eichin

Bremen - Die nationale Onlinepresse sieht Thomas Eichin nach seinem Aus bei Werder als Verlierer des "internen Bremer Machtkampfes". Der 49-Jährige habe bei den Grün-Weißen den "dringend benötigten Störenfried gegeben, das wurde ihm nun zum Verhängnis", schreibt Spox.com. Die Pressestimmen in der Übersicht.

FAZ.net: "Werder setzt wieder auf die eigene Familie - Sportdirektor Eichin verliert den Machtkampf in Bremen, es übernimmt der frühere Werder-Profi Frank Baumann. Doch die Frage, was aus Trainer Skripnik wird, bleibt."

Spiegel Online: "Eichin verlässt den Verein als Verlierer eines internen Machtkampfes mit Trainer Viktor Skripnik. Der frühere Eishockey-Manager der Kölner Haie soll sich für einen Trainerwechsel ausgesprochen haben. Damit fand er beim Aufsichtsrat und anderen Gremien des Traditionsvereins aber keine Zustimmung."

Sport Bild: "Die Ära von Thomas Eichin bei Werder Bremen ist beendet – plötzlich und weitaus früher als erwartet! Im Februar 2013 hatte er als Nachfolger von Klaus Allofs den Manager-Posten bei den Hanseaten übernommen, noch 2015 wurde sein Vertrag bis 2018 verlängert. Doch jetzt gehen Eichin und der norddeutsche Traditionsklub getrennte Wege."

Weser-Kurier-Online: "...es passt zu diesem grün-weißen Grundrauschen, das den Klub und die Stadt umspült. Nach dem Rauswurf von Geschäftsführer Thomas Eichin, der vor drei Jahren als Kölner Eishockey-Manager zu Werder gestoßen ist, ist der Klub jetzt wieder ganz bei sich. Der Aufsichtsratsvorsitzende Marco Bode ist eine Werder-Legende, der neue Geschäftsführer Frank Baumann ist Ehrenspielführer des Vereins, der Cheftrainer Viktor Skripnik ist genauso ein Kind dieses Klubs wie der Assistenztrainer Torsten Frings. Mehr Werder an den zentralen Stellen geht nicht.“

Süddeutsche.de: "Jetzt ist die Werder-Familie ihren Störenfried los. Im Machtkampf ist der Geschäftsführer Sport, Thomas Eichin, auf der Strecke geblieben. Er hatte darauf bestanden, Trainer Viktor Skripnik trotz des Klassenerhalts zu ersetzen, nun hat sich der Aufsichtsrat dazu entschlossen, lieber Eichin zu entlassen.“

Der Tagesspiegel kommentiert in seiner Online-Ausgabe: "Werder Bremen geht ins Risiko - Werder Bremen entledigt sich seines Managers Thomas Eichin und ersetzt ihn durch einen alten Helden. Kann das gutgehen?"

Spox.com kommentiert: "Ohne Stallgeruch keine Chance - Thomas Eichin hat bei Werder Bremen den dringend benötigten Störenfried gegeben - das wurde ihm nun zum Verhängnis. Die Sehnsucht nach längst Vergangenem scheint in Bremen noch immer omnipräsent."

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