"Dem Konkurrenzdruck stellen müssen"

Werder-Präsident denkt über Investor nach

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"Man müsse sich dem Konkurrenzdruck stellen" meint Werder Bremens Präsident Klaus-Dieter Fischer.

Bremen - Präsident Klaus-Dieter Fischer kann sich den Einstieg eines Investors beim Fußball-Bundesligisten Werder Bremen vorstellen.

„Je mehr es Vereine wie zum Beispiel Red Bull Leipzig gibt, die über einen Gesamtinvestor verfügen, wird ein Verein wie Werder das auf Sicht nicht anders machen können“, sagte der Werder-Vorstand in einem Interview der Bild-Zeitung. Noch habe der Klub den Ehrgeiz, ohne Investor auszukommen. Langfristig werde man sich aber „dem Konkurrenzdruck stellen müssen“.

Bei der Suche nach einem externen Geldgeber verspüren die Norddeutschen keine Eile. „Wie sagt mein Geschäftsführer-Kollege Klaus Filbry immer: “Wir suchen pro-aktiv.' Fest steht, dass wir uns nicht treiben lassen, weil andere wie wild investieren", sagte Fischer und nannte als Bedingungen für einen Einstieg, "dass er langfristig und strategisch mit Werder zusammenarbeiten will".

Zudem dürfe es keine „Heuschrecke“ sein, „die nur Profit anstrebt. Ideal wäre ein Partner aus der Region. Man muss sehr sorgfältig suchen, aber genau dafür steht Werder“, sagte Fischer. Aktuell gehören die Anteile der Kommanditgesellschaft (KG) zu 100 Prozent den Bremern.

Einen kleinen Seitenhieb verteilte Fischer an den Nordrivalen Hamburger SV und dessen Geldgeber Klaus-Michael Kühne. „Jeder Klub muss selbst wissen, ob er sich mit einem Investor einlässt, der über die Medien ins operative Geschäft eingreift“, sagte der Werder-Vorstand. Kühne, der 25 Millionen in den HSV gepumpt hat, hatte Hamburgs Trainer Mirko Slomka öffentlich scharf kritisiert.

SID

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