Abstiegsfinale gegen Frankfurt

Polizei stuft Partie als Hochsicherheitsspiel ein

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Polizisten im Einsatz vor dem Weserstadion (Archivbild)

Bremen - Die Bremer Polizei hat das Abstiegsfinale zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt als Hochsicherheitsspiel eingestuft. Die Partie am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga findet am Samstag (15.30 Uhr) im Weserstadion unter umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen statt.

„Wir sprechen von einem Rotspiel. Aus Frankfurt erwarten wir rund 400 gewaltbereite Fans. Auf der Bremer Gegenseite sind es 300“, erklärte Polizeisprecher Nils Matthiesen am Mittwoch auf Anfrage. Angesichts der sportlichen Brisanz des Spiels soll ein direktes Zusammentreffen der Fan-Gruppierungen vermieden werden.

Die Anhänger werden mit Bussen zum Stadion gefahren. Rund um die mit mehr als 41 000 Zuschauern ausverkaufte Arena werden Sichtschutzzäune aufgebaut. Sie sollen den Blickkontakt zwischen den Fans beider Vereine erschweren. „Damit haben wir beim Nord-Derby gegen den Hamburger SV bereits gute Erfahrungen gemacht“, sagte Matthiesen. Zur Zahl der eingesetzten Kräfte machte der Polizeisprecher keine Angaben. Die Bremer Polizei wird von Beamten aus anderen Bundesländern unterstützt.

Schon jetzt ist klar, dass der Innensenat - wie zuletzt bei Hochsicherheitsspielen in Bremen üblich - der Deutschen Fußball Liga eine Rechnung für erhöhten Polizeiaufwand präsentieren wird. „Wir haben der DFL bereits eine sogenannte Unterrichtung über die voraussichtliche Gebührenpflicht in Höhe von 250 000 bis 300 000 Euro geschickt“, sagte Sprecherin Rose Gerdts-Schiffler der „Bild“-Zeitung.
dpa

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