Pressekonferenz vor dem Spiel in Frankfurt

Fritz und Bargfrede drohen auszufallen

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Werder-Trainer Viktor Skripnik (v.l.), Sportdirektor Rouven Schröder und Michael Rudolph während der Pressekonferenz.

Bremen - "Ich will, dass meine Mannschaft wieder so mutig wie im Pokal auftritt. Die Spieler sind heiß ohne Ende", sagte Werder Bremens Trainer Viktor Skripnik am Donnerstag vor dem letzten Hinrunden-Spiel bei Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr).

"Wir haben gezeigt, wie gut wir Fußball spielen können. Die Hoffnung ist da, dass wir wieder so gut spielen", so Skripnik. Er schob während der Pressekonferenz aber auch hinterher, dass die Beine sicherlich schwer seien nach dem Pokalspiel bei Borussia Mönchengladbach.

Dann legte er den Fokus aber auf die Bundesliga. "Es ist ganz wichtig mit einem Sieg in die Winterpause zu gehen. Wir können erstmalig in dieser Hinrunde in die Abstiegszone rutschen, das wollen wir natürlich nicht", erklärte Skripnik. Das sei für den Kopf der Spieler eine schwere Situation.

Zum Matchplan gegen die Eintracht konnte und wollte Skripnik noch nichts sagen, da das abschließende Training noch anstehe und man schauen müsse, welche Spieler fit seien und wie der Gegner sich aufstelle. Den Erwartungsdruck senkte der Ukrainer aber auch: "Es ist ein wichtiges Spiel in Frankfurt, aber kein entscheidendes wie gegen Gladbach."

Auf die Frage, ob er erneut mit der Doppelspitze Anthony Ujah und Claudio Pizarro in Frankfurt antreten werde, verwies Skripnik darauf, dass er erst mit den Stürmern sprechen wolle. Er freue sich vor allem für Pizarro, der nun körperlich fit sei und durch das Pokal-Tor auch die Überzeugung habe.

Zur Personalsituation: Clemens Fritz wird am Donnerstag nicht mittrainieren, genau wie Philipp Bargfrede, der über Knieprobleme klagt. Auf Fritz werde Skripnik gegen Frankfurt wohl verzichten müssen, aber der Kapitän wolle es am Freitag beim Abschlusstraining auf jeden Fall versuchen. Auch Bargfrede soll dann wieder dabei sein. Bei einem Ausfall einer der beiden Spieler sei Felix Kroos eine Option.

Zur Pokalauslosung, Werder Bremen muss zu Bayer Leverkusen, sagte Viktor Skripnik: "Jeder von uns hat sich ein Heimspiel gewünscht." Er wisse, dass Leverkusen eine Topmannschaft ist und wolle aber auch dort versuchen, etwas zu erreichen.  Auch Werder-Sportdirektor Rouven Schröder schloss sich dem Heimspiel-Wunsch an. Nun habe er ein ähnliches Gefühl wie vor dem Gladbach-Spiel. Er fragt: "Warum sollten wir nicht wieder eine Überraschung schaffen." An die schlechte zweite Halbzeit gegen Leverkusen in der Bundesliga (0:3-Niederlage) wolle er nicht denken, da der Pokal ein anderer Wettbewerb sei.

Zur Möglichkeit, die Eichin ins Spiel gebracht hatte, das Levin Öztunali bereits im Winter zurück nach Leverkusen gehe, sagte Schröder: "Öztunali wird bis zum Sommer bei Werder Bremen bleiben." Er habe eine tolle Entwicklung genommen. pfa

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