Peruaner hat „glasklaren Einjahresvertrag“

Pizarro schiebt Sonderschicht

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Sprünge gehörten auch dazu: Claudio Pizarro gestern bei seinem Extra-Training.

Bremen - Claudio Pizarro (36) hat sich so sehr auf das Mannschaftstraining gefreut („Mein Körper braucht das“). Doch nach seinem Auftakttag am Dienstag mit zwei Einheiten war der Rückkehrer gestern Vormittag alleine auf dem Platz.

Fast jedenfalls. Mit Fitmacher Jens Beulke absolvierte der Peruaner ein rund anderthalbstündiges, individuelles Training. Laufen, Koordinationsübungen und Torschüsse standen unter anderem auf dem Programm. Und das alles, um den offensichtlich noch vorhandenen Rückstand auf die Teamkollegen (hatten gestern alle frei) schnell aufzuholen. Vor seinem Comeback in Bremen hatte Pizarro wochenlang nur Waldläufe absolviert, seinen letzten Einsatz hatte er am 30. Juni bei der Copa America. Seitdem fehlt ihm die regelmäßige Spiel- und Trainingspraxis.

Um kurz vor halb zwölf war Pizarro gestern fertig und konnte sich um private Dinge kümmern. Etwa darum, für sich und seine Familie (die aus München nachkommen soll) ein Haus in Bremen zu finden. Für wie lange die Familie dort dann einzieht, ist offen. Der Stürmer hat zunächst bis 2016 bei Werder unterschrieben, ohne Klauseln oder Optionen. „Es ist ein glasklarer Einjahresvertrag. Beide Parteien wollen erst mal gucken, wie es sich entwickelt“, sagte Werder-Sportchef Thomas Eichin gestern. Sind sowohl Pizarro als auch Werder zufrieden mit der Zusammenarbeit, ist durchaus auch ein längeres Engagement denkbar.

In diesem Fall müssten die Bremer im kommenden Jahr schauen, wie sie den Torjäger weiter finanzieren können. Für die aktuelle Saison ist das Pizarro-Paket geschnürt: Werder übernimmt einen großen Teil des Grundgehalts, Hauptsponsor „Wiesenhof“ steuert den Rest bei. Das neue Werbegesicht des Geflügelfabrikanten soll er jedoch nicht werden. Und dann, wenn Pizarro seine Karriere beendet, wird er ein Abschiedsspiel und daraus die kompletten Einnahmen bekommen – so ist der Plan. Alles zusammengerechnet, verdient er knapp zwei Millionen Euro.

mr

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