Pizarro freut sich auf neuen Sturmpartner

Die Torfabrik will produzieren

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Claudio Pizarro freut sich über die namhafte Verstärkung im Werder-Sturm.

Bremen - Der Stolz bei Viktior Skripnik ist nicht zu überhören. Über die beiden Neuzugänge Max Kruse (28) und Lamine Sane (29) sagte der Bremer Trainer gestern: „Dass sich solche Namen für Werder entscheiden, zeigt, dass wir eine gute Adresse für solche Leute sind. Da können wir nur froh sein.“

Besonders froh ist auch Claudio Pizarro. Der Bremer Torjäger bekommt mit Kruse einen torgefährlichen Partner hinzu. „Ich kenne Max schon lange, er ist ein lockerer Typ, der viel spricht. Er hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt und wird uns ohne Frage verstärken“, lobte der 37-Jährige und schob direkt noch lächelnd einen Wunsch hinterher: „Ich hoffe, dass er von Anfang an Tore macht. Das wäre sehr wichtig für uns. Und ich ich hoffe auch, dass wir zusammen viele Tore machen. Für mich wird es vorne jetzt etwas einfacher.“ Ein neues Traumduo also im Bremer Angriff? „Vielleicht“, sagte Pizarro, „das wäre schön. Ich hatte bisher immer Stürmer an meiner Seite, die auch viel getroffen haben.“

Dass Kruse in der vergangenen Saison auch abseits des Platzes mehrfach auffällig wurde, hat Pizarro natürlich mitbekommen. „Ich war auch mal jung und kenne das“, witzelte der Peruaner, ergänzte dann aber mit ernsterer Miene: „Was er im Privatleben macht, ist seine Sache. Entscheidend ist, dass er auf dem Platz für die Mannschaft tut.“

Skripnik sieht es genauso und findet es richtig gut, nun einen Charakter wie Kruse in seinem Kader zu haben: „Genau so einen Typen brauchen wir.“ Er bezeichnete den 28-Jährigen gestern sogar als „Goldkette“ für Werder – um herauszuheben, wie wertvoll der Ex-Wolfsburger sein kann. Exakt diesen Vergleich hatte Skripnik allerdings auch schon mal bei Levent Aycicek gezogen. Und der glänzte nicht, wurde an 1860 München ausgeliehen. - mr

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