Pfeifende Fans und die Medien als 18. Gegner

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Frustrierte Werder-Profis nach der Niederlage gegen Augsburg.

Bremen - So ein Pfeifkonzert hatte es nach einem Schlusspfiff schon lange nicht mehr im Weserstadion gegeben – schon gar nicht in der 18-monatigen Ära Viktor Skripnik. Nach der 1:2-Heimpleite gegen den FC Augsburg scheint die Stimmung zu kippen.

Thomas Eichin sieht es anders: „Die Fans haben uns doch bis zur letzten Sekunde unterstützt“, meinte der Sportchef und konnte die Pfiffe verstehen: „Die Fans waren enttäuscht, das ist doch normal. Wie sollen sie das sonst zum Ausdruck bringen?“ Einige Anhänger gingen allerdings noch weiter, beleidigten die Profis auf dem Weg zu ihren Autos. Nicht nur Trainer Viktor Skripnik wurde deshalb mit einem Auto direkt im Stadion abgeholt, um sicher nach Hause zu kommen.

Hoch her war es auch auf der Pressekonferenz gegangen. Skripnik knöpfte sich die Bremer Medien vor. Seit seinem Amtsantritt sitze er „auf einem heißen Stuhl. Wir spielen die ganze Saison gegen 18 Mannschaften – 17 in der Bundesliga und eine ist im Medienbereich.“ Ein ungewöhnlicher Vorwurf. Doch Eichin nahm Skripnik in Schutz: „Man muss nicht alles auf die Goldwaage legen. Der Trainer ist die arme Socke, die Rede und Antwort stehen muss.“
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