Im Bremer Kader als Ergänzung willkommen

Für Petersen ist ein Platz frei

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Nils Petersen

Bremen - Verwirrspiel um Nils Petersen. Ein Satz von Geschäftsführer Thomas Eichin, zu finden in einem „kicker“-Interview, erweckt den Eindruck, als würde Werder Bremen wieder fest mit dem Mittelstürmer planen. Stehen die Bremer plötzlich tatsächlich wieder auf Petersen?

Antwort: Jedenfalls mehr als auf Eljero Elia und Ludovic Obraniak. Eichin sprach zunächst über das zuletzt verliehene Duo, für das es definitiv keine Alternative zu einem Transfer gibt („Das ist mit beiden klar besprochen worden“). Es folgte der Schwenk zu Verleihspieler Nummer drei. „Anders sieht es bei Nils Petersen aus, der Mitglied unseres Kaders bleibt“, sagte Eichin.

Es ist eine eigentlich eindeutige Aussage. Doch Fakt ist: Petersen steht natürlich weiter auf der Verkaufsliste. Aber nicht auf einer Dringlichkeitsstufe mit Großverdiener Elia (Interessenten: FC Southampton, FC Burnley) und Spielmacher-Flop Obraniak (Interessent: Caykur Rizespor). Werder will Petersen nicht mit aller Macht losschlagen, würde den 26-Jährigen als Ergänzung zu den Angreifern Franco Di Santo und Anthony Ujah auch behalten. Eichin: „Das ist kein Problem.“ Aber auch nicht das Ziel.

Petersen soll nach wie vor zu Geld gemacht werden. Zwei Millionen Euro stehen als Ablöse im Raum. Ein akzeptabler Wert für einen, der in der Rückrunde neun Tore erzielt hat (für Absteiger SC Freiburg). Kommt ein Club und zahlt die geforderte Summe, ist Petersen weg. Ohne zu zögern. Kommt keiner, geht es in Bremen weiter. In Eichins Zitat ein „vorerst“ einzubauen, wäre deshalb eine sinnvolle Ergänzung.

csa

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