Patrick Ebert trainiert mit Werders U23

Gern gesehener Gast

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Von 2006–2012 spielte der Mittelfeldmann Patrick Ebert für die Profis von Hertha BSC und schoss in 121 Spielen acht Tore.

Bremen - Es ist nur ein Freundschaftsdienst, mehr nicht. Dass Patrick Ebert, einst ein Mitglied im Club „Hoffnungsvolle deutsche Talente“, in diesen Tagen bei der U23 trainiert, sei „etwas völlig Normales.

So etwas haben wir früher ständig gemacht“, sagt Thomas Wolter, der Sportliche Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. „So etwas“ – damit sind Hilfestellungen für Profis gemeint, die diese Hilfestellungen brauchen. Patrick Ebert ist in dieser Situation, denn er ist seit dem 1. Juli vertragslos, muss sich aber irgendwie fithalten, falls plötzlich doch noch ein Club Interesse an dem 30-Jährigen zeigt.

Selbst verursachter Ärger bei Hertha

Ebert war vor zehn Jahren ein großes Talent, spielte regelmäßig in der U21-Nationalmannschaft. Dann gab‘s selbst verursachten Ärger bei Hertha BSC, seinem Heimatclub. Der Rechtsaußen wechselte nach Spanien zu Real Valladolid. Weiter ging‘s zu Spartak Moskau und schließlich zu Rayo Vallecano in die zweite spanische Liga. Nun ist er ein Trainingsgast bei Werders U23. Ein Gefallen für Eberts Berater Efe-Firat Aktas sei es, so Wolter.

Ewig wird Ebert aber nicht in Bremen trainieren. „Er hält sich hier fit für ein eventuelles Probetraining. Wenn er einen Club findet, ist er weg“, meint U23-Trainer Florian Kohfeldt. Wolter sagt es konkreter. „Ein, zwei Wochen vielleicht, länger wird das nicht gehen.“

„Für uns ist er kein Thema“

Gern gesehen ist Patrick Ebert aber allemal. „Wir nehmen nicht jeden als Trainingsgast. Aber er bringt Qualität rein“, sagt Wolter. Und Kohfeldt ergänzt: „Unser Trainingskader ist ja nicht immer so groß, da können wir ihn gut gebrauchen.“ Bremen wird aber ganz sicher nicht die Zukunft für Ebert sein. „Für uns ist er kein Thema“, bekräftigt Kohfeldt.

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Quelle: DeichStube

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