Manneh und Hajrovic wohl auch gegen Wolfsburg in der Startelf

Nouri: „Die Chance, dass Ousman und Izet wieder spielen, ist groß“

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Ousman Manneh im Spiel gegen Mainz 05

Bremen - Izet Hajrovic und Ousman Manneh waren die Überraschungen in Werders Startelf gegen Mainz. Beide lieferten eine gute Leistung und können sich nun auch gegen Wolfsburg berechtigte Hoffnungen auf einen Platz in der ersten Elf machen.

„Ousman hat seine Sache sehr gut gemacht, er hat Argumente für sich geliefert - auch Izet ist sehr inspiriert aufgetreten “, sagte Werder-Coach Alexander Nouri am Freitag, um anzufügen: „Die Chance, dass Izet und Ousman wieder spielen, ist groß.“ Manneh stand gegen Mainz zum ersten Mal überhaupt bei einem Pflichtspiel im Kader der Profis. Der 19-Jährige, der 2014 als Flüchtling aus Gambia nach Bremen kam, zeigte einen gelungenen Einstand, ackerte viel und hatte zwei guten Gelegenheiten.

Für Hajrovic, der im Sommer eigentlich verkauft werden sollte und in Bremen auch zuvor keine wirkliche Rolle gespielt hatte, lief es sogar noch besser. Der 25-Jährige brachte die Bremer in der ersten Halbzeit mit einem sehenswerten Distanzschuss in Führung und sorgte für merklich Belebung auf dem rechten Flügel, bis er mit einer leichten Verhärtung im Oberschenkel ausgewechselt werden musste.

Am Donnerstag hatte Hajrovic wegen der Verhärtung noch mit dem Training ausgesetzt - mittlerweile ist aber wieder alles gut. „Bei Izet sieht es gut aus, er hat heute Vormittag eine Einheit mit den Physios absolviert und ist beschwerdefrei - er kann am Nachmittag ganz normal mit der Mannschaft trainieren“, so Nouri. Auch bei Sambou Yatabare, der gegen Mainz mit einer Wadenverhärtung ausgefallen war, gab Werders Interimscoach grünes Licht: „Er steht in jedem Fall zur Verfügung.“

Auf die Dienste von Fin Bartels (Adduktorenprobleme) muss Nouri dagegen weiterhin verzichten - das Spiel gegen die „Wölfe“ kommt für ihn noch zu früh. „Er fällt leider definitiv aus“, so Nouri. Bei Santiago Garcia, der am Donnerstag erstmals wieder mit dem Team trainiert und sich anschließend fit gemeldet hatte, wollte sich der 37-Jährige noch nicht festlegen, ob der Argentinier schon wieder ein Kandidat für den Kader ist. „Er ist sehr, sehr lange ausgefallen, wir müssen da sehr sensibel sein. Wir werden besprechen, was Sinn macht und was nicht.“
mib

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