Öztunali nimmt sich nicht wichtig

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Levin Öztunali

Christchurch - Matchwinner? Ja! Egotrip mit Eigenlob? Nein! U 20-Nationalspieler Levin Öztunali geht mit seinem Siegtor im WM-Achtelfinale gegen Nigeria (1:0) so unaufgeregt um wie mit einem gelungenen Einwurf.

„Es freut mich immer, wenn ich selbst treffe. Wichtiger ist mir aber der Teamerfolg“, sagte der 19-Jährige im Teamquartier der deutschen Mannschaft in Christchurch/Neuseeland und stellte sich nicht in die erste Reihe: „Ich bin nur einer von elf Spielern.“ Aber ein sehr wichtiger. In allen vier WM-Partien stand Werder-Profi Öztunali (ausgeliehen von Bayer Leverkusen) in der Startelf.

Und gegen Nigeria hat er endlich auch getroffen. Öztunali, von DFB-Coach Frank Wormuth zumeist auf der rechten Außenbahn aufgeboten, weiß: „Ich könnte noch öfters den Abschluss suchen.“ Die nächste Chance dazu bietet sich morgen, 3.00 Uhr MESZ, im Viertelfinale gegen Afrika-Vertreter Mali. Im Halbfinale würde das DFB-Team auf den Sieger der Partie USA gegen Serbien treffen.
csa

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