Werder vor dem Spiel gegen Freiburg

Änderungen in der Startelf? Nouri hält sich alles offen

Alexander Nouri hält sich bedeckt.
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Alexander Nouri hält sich bedeckt.

Bremen - Entwarnung bei Florian Grillitsch: Werders Mittelfeldmann musste am Mittwoch das Training abbrechen, einem Einsatz gegen den SC Freiburg am Samstag steht aber nichts im Weg. Das sagte Werder-Trainer Alexander Nouri bei der Pressekonferenz am Donnerstag.

"Bei Flo war es eine reine Vorsichtsmaßnahme", sagte Nouri über den Trainingsabbruch. "Er hat ein bisschen was an der Wade gemerkt. Aber da wird fürs Wochenende voraussichtlich keine Gefahr bestehen.“ Insgesamt kann Werders Cheftrainer beim Spiel gegen den SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr, Weserstadion) aus dem Vollen schöpfen - von den Langzeitverletzten und Aussortierten mal abgesehen.

Ob Nouri nach der Niederlage gegen RB Leipzig an seiner Aufstellung etwas ändern wird, ob etwa wieder Aron Johannsson im Sturm den Vorzug vor Ousman Manneh bekommen könnte, ließ er vollkommen offen. "Alle Spieler sind herzlich eingeladen, im Training Argumente für sich zu liefern. Noch haben wir zwei Trainingseinheiten. Dann werden wir unsere Entscheidung treffen", hielt sich Nouri sehr vage, betonte aber, mit der Trainingsleistung insgesamt sehr zufrieden zu sein.

Einen Wechsel könnte es im rechten Mittelfeld geben. Fin Bartels steht bereit, wieder für Izet Hajrovic in die Startelf zu rotieren. "Es ist gut, dass wir den Konkurrenzkampf haben", sagte Bartels. "Das kann uns als Mannschaft nur nach vorne bringen. Dadurch habe ich den Ansporn, noch mehr zu machen, um Einsätze zu bekommen. In der Zeit, die ich kriege, gebe ich Vollgas."

Nouri bittet um Geduld bei Justin Eilers

Insgesamt gefällt dem Mittelfeldspieler Werders aktuelle Entwicklung. "Wir haben als ganzes Team peu à peu in die Saison gefunden. Wir sind auf einem guten Weg. Rückschläge wie gegen Leipzig, wo wir auch nicht schlecht waren, gehören dazu."

Mit dem SC Freiburg, der auswärts in dieser Saison noch nicht gepunktet hat, erwartet Nouri einen leidenschaftlich kämpfenden Gegner im Weserstadion. "Da wird eine Mannschaft auf uns zukommen, die uns wieder alles abverlangen wird", sagte Nouri. "Sie sind sehr laufstark, sehr kompakt, in beide Richtungen gut im Umschaltspiel. Sie haben einen sehr guten Servicespieler mit Grifo und sind bei Standardsituationen sehr gefährlich."

Am Rande: Weiter um Geduld bittet Nouri bei seinem verletzten Stürmer Justin Eilers, der am Mittwoch bei einer offiziellen Werder-Feier auf dem Freimarkt im Hansezelt dabei war, aber wegen anhaltender Leistenprobleme noch keine Minute für Werder auf dem Platz stand. "Bei Justin werden wir uns weiter gedulden müssen. Ich kann keine Prognose abgeben, wie lange es noch dauert", sagte Nouri.

han

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