Nach Werder-Unentschieden in Freiburg

Werder Bremen in Noten gegen den SC Freiburg: Ludwig Augustinsson stärkster Bremer

Ludwig Augustinsson von Werder Bremen im Bundesliga-Spiel gegen SC Freiburg
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Ludwig Augustinsson gehörte beim SV Werder Bremen zu den Besten im Bundesliga-Spiel gegen SC Freiburg.

Der SV Werder Bremen hat am vierten Bundesliga-Spieltag 1:1 gegen den SC Freiburg gespielt. Die Spieler in der Einzelkritik - mit Noten.

Jiri Pavlenka: Nicht immer souverän, einmal sogar kurz verwirrt bei einer Hereingabe. Dann verhinderte er aber glänzend gegen Schmid das 1:2. Note 3

Theodor Gebre Selassie: Der neue Vize-Kapitän trug sofort die Binde, weil Moisander auf der Bank saß. Sehr stark in der Defensive gefordert, trotzdem auch mal mit Offensivaktionen. Eine ordentliche Leistung. Note 3

Milos Veljkovic: Behielt trotz Toprak-Rückkehr in den Kader seinen Stammplatz, wirkte aber etwas unsicher und zu hektisch bei Ballbesitz. Note 4

Marco Friedl: Begann sehr wechselhaft, dabei mit Fehlern im Aufbauspiel. Biss sich aber mehr und mehr in die Partie, wurde immer stärker, rettete mehrfach in höchster Not und war Werders bester Abwehrspieler. Note 2,5

Werder Bremen-Noten gegen SC Freiburg: Ludwig Augustinsson mutig

Ludwig Augustinsson: Lieferte sich mit Sallai und Schmid harte Zweikämpfe auf der linken Seite, sah dabei kurz vor der Pause Gelb. Das konnte ihn aber nicht bremsen, blieb mutig – und seine Flanke hätte Bittencourt zum 2:1 nutzen müssen. Note 2,5

Maximilian Eggestein: Nach dem Klaassen-Wechsel der Chef im Mittelfeld. Wirkte als Sechser etwas an die Kette gelegt, was sich später nach einer Systemänderung ändern sollte und ihn auffälliger machte. Hatte zunächst Mühe, die Defensive und das Spiel zu ordnen. Seine Ruhe bei Ballbesitz tat der Mannschaft aber zwischendurch immer wieder gut. Note 3

Manuel Mbom (bis 77.): Eigentlich Achter auf der rechten Seite, aber fast ein zweiter Rechtsverteidiger. Bekam Grifo kaum in den Griff, das hätte zwei Mal durchaus ins Auge gehen können. Nach der Pause etwas mutiger, mit einer Flanke auf die Latte, aber die Probleme hinten blieben bei allem Eifer. Note 4

Werder Bremen-Noten gegen SC Freiburg: Nick Woltemade mit Doppelfunktion überfordert

Leonardo Bittencourt (bis 65.): Interpretierte anders als Mbom seine Achter-Rolle wesentlich offensiver, war dort sehr aggressiv unterwegs. Holte so auch nach einem Ballgewinn den Strafstoß zum 1:1 raus. Ließ es nach hinten allerdings manchmal zu sorglos angehen. In der 61. Minute muss er per Kopf das 2:1 machen. Note 3

Nick Woltemade (bis 45.): Die Überraschung in der Startelf, und dann auch noch in einer Doppelfunktion – mal Stürmer, mal Spielmacher. Damit war der 18-Jährige lange Zeit überfordert, konnte kaum einen Ball behaupten. Erst kurz vor der Pause blühte er plötzlich auf und hätte durchaus das 2:1 machen können. Musste dann runter. Note 4,5

Josh Sargent: Das Wechselspiel mit Woltemade klappte nur selten gut, immerhin sehr präsent im Pressing und kampfstark, dafür aber fast ohne Torgefahr. Note 4

Niclas Füllkrug (bis 77.): Erledigte souverän seinen neuen Job als Elfmeter-Boss und verwandelte sicher zum 1:1. Ansonsten – außer bei seinen zahlreichen Luftkämpfen wegen der vielen langen Bälle – nicht wirklich gut im Spiel. Note 3,5

Werder Bremen-Noten gegen SC Freiburg: Milot Rashica beim Comeback überhaupt keine Hilfe

Kevin Möhwald (ab 46., bis 87.): Er ist wieder da! 14 Monate nach seiner Knieoperation ging sein erster Schuss zwar in eine wegen Corona geschlossene Imbissbude, der zweite dann aber fast ins Tor. Gute Ansätze im Spielaufbau, aber dann verließen ihn sichtbar die Kräfte und er musste wieder runter. Note 3,5

Milot Rashica (ab 65.): Werder-Joker statt Leverkusen-Wechsel. Nach dem Wechsel-Theater und seiner Verletzungspause war er noch weit von seiner Topform entfernt. Überhaupt keine Hilfe, Rashica bekam auch den einen oder anderen Anschiss von den Kollegen. Note -

Davie Selke (ab 77.): Ersetzte Füllkrug und warf sich voll rein, mehr gelang ihm aber nicht mehr. Note -

Ömer Toprak (ab 77.): Spielte an alter Wirkungsstätte in seinem ersten Einsatz nach seiner Wadenverletzung geschickt seine ganze Routine als Abwehrspieler aus. Note -

Christian Groß (ab 87.): Sicherte den Punktgewinn in der schwierigen Schlussphase mit ab. Note -

Zur letzten Meldung vom 16. Oktober 2020:

Werder Bremen-Aufstellung gegen den SC Freiburg: Nick Woltemade in der Startelf - Yuya Osako fehlt im Kader

Update (17. Oktober 2020): Jetzt sind die Aufstellungen da - Nick Woltemade steht in der ersten Elf, Yuya Osako fehlt im Kader! Die ganze Startelf und alles Weitere gibt‘s im Live-Ticker zum Spiel von Werder Bremen gegen den SC Freiburg.

Bremen – Es ist ein kleines Werder-Wunder: Alle Profis des SV Werder Bremen sind fit für das Bundesliga-Gastspiel am Samstag beim SC Freiburg. Florian Kohfeldt hat bei der Aufstellung also die Qual der Wahl.

Das große Bremer Verletzungspech der Vorsaison scheint endlich überwunden. Das freut gewiss Trainer Florian Kohfeldt, macht seine Aufstellung für das Freiburg-Spiel aber gewiss nicht einfacher, denn er hat die freie Auswahl. 24 Profis nahmen am Freitagnachmittag am Abschlusstraining des SV Werder Bremen teil. Vier davon durften anschließend erst gar nicht mit in den Breisgau reisen. Romano Schmid, Ilia Gruev und Patrick Erras wird es wohl getroffen haben. Aber wer ist die Nummer vier?

Werder Bremen: Rückt Yuya Osako für Davy Klaassen in die Startelf-Aufstellung gegen den SC Freiburg?

Genauso spannend ist die Frage nach der Startelf – vor allem im Mittelfeld. Denn wer ersetzt den zu Ajax Amsterdam abgewanderten Dauerbrenner Davy Klaassen im Mittelfeld? Die Antwort der DeichStube lautet: Yuya Osako. Der Japaner könnte nach schwachem Saisonbeginn und Verbannung auf die Bank eine neue Chance bekommen und quasi als Spielmacher vor den beiden Sechsern Maximilian Eggestein und Jean-Manuel Mbom zum Einsatz kommen.

In der Abwehr drängt zwar Ömer Toprak auf sein Comeback, dürfte aber noch nicht an dem zuletzt ordentlich verteidigenden Milos Veljkovic vorbeikommen. Ähnliches gilt für Niklas Moisander, der Marco Friedl weiterhin vor der Nase hat. Auf den Außenpositionen der Viererkette sind Ludwig Augustinsson und Theodor Gebre Selassie gesetzt. Letzterer dürfte dann als neuer Vize-Kapitän die Mannschaft aufs Feld führen. Und im Sturm? Auch da wird es bei Werder Bremen trotz großer Auswahl wohl keine Veränderungen geben, das Trio Leonardo Bittencourt, Niclas Füllkrug und Josh Sargent hat zuletzt doch ganz gut funktioniert. (kni)

Werder Bremen gegen SC Freiburg: So könnte die Startelf-Aufstellung aussehen

Werder Bremen: Pavlenka - Gebre Selassie, Veljkovic, Friedl, Augustinsson - Eggestein, Mbom, Osako - Bittencourt, Füllkrug, Sargent

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