Werder-Klassenerhalt perfekt

Werder in Noten gegen Heidenheim: Fin Bartels wirbelt, Ludwig Augustinsson macht alles klar

Ludwig Augustinsson trifft spät in der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim, Werder Bremen jubelt - das ist der Klassenerhalt!
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Ludwig Augustinsson trifft spät in der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim, Werder Bremen jubelt - das ist der Klassenerhalt!

Werder Bremen hat den Klassenerhalt geschafft! Gegen den 1. FC Heidenheim reichte im Relegations-Rückspiel ein 2:2-Unentschieden. Die Spieler in der Einzelkritik - mit Noten.

Jiri Pavlenka: Erlebte vor der Pause einen ruhigen Abend auf der Ostalb, weil er von den Heidenheimern überhaupt nicht geprüft wurde. Nach Wiederanpfiff dann direkt zur Stelle gegen Schimmer (46.). Mehr Gelegenheiten, sich auszuzeichnen, gab es für ihn nicht. Note 3

Theodor Gebre Selassie: Strahlte auf der rechten Abwehrseite viel Ruhe aus und gewann wichtige Zweikämpfe, wenngleich sein letzter zum Strafstoß in der Schlusssekunde führte. Hielt sich im Spiel nach vorne bis auf wenige Ausnahmen zurück. Note 3,5

Milos Veljkovic (bis 69.): In der Abwehrmitte mit solider Vorstellung. Stand oft richtig und räumte auch in der Luft einiges ab. Den Spielaufbau überließ er weitestgehend Vogt. Auch vor dem Heidenheimer Tor mit ein, zwei gelungenen Aktionen. Musste verletzt raus. Note 3

Marco Friedl: Rückte für den gesperrten Moisander in die Innenverteidigung und machte seine Sache ordentlich. Anfangs noch etwas nervös, fand dann aber ins Spiel. Vermied in den Duellen mit Kleindienst und Schimmer das Risiko und wählte meist die kompromisslose Variante. Note 3,5

Werder Bremen in Relegation gegen 1. FC Heidenheim: Ludwig Augustinsson erlöst Werder

Ludwig Augustinsson: Im Hinspiel spät eingewechselt, im Rückspiel Linksverteidiger von Beginn an, weil Friedl in der Mitte gebraucht wurde. Sorgte in der Anfangsphase mit guten Hereingaben für Gefahr. Brachte den Ball später aus guter Position nicht aufs Tor (58.). Defensiv in der Schlussphase zwar mit Unsicherheiten, dann aber mit dem erlösenden 2:1. Note 2,5

Kevin Vogt: Kehrte nach abgesessener Sperre in die Mannschaft zurück und war in der Zentrale zunächst wieder ein echter Anführer. Kommandierte und ordnete das Spiel seiner Mannschaft mit klugen Pässen. Zudem mit Ruhe und Präsenz in den Zweikämpfen. Nach der Pause dann etwas unauffälliger – und vor dem 1:1 nicht schnell genug gegen Kleindienst. Note 3

Maximilian Eggestein: Einmal mehr die Lunge im Bremer Spiel, weil enorm viel unterwegs. Zwar ohne die ganz auffälligen Aktionen, dafür aber mit guter Arbeit gegen den Ball. Note 3,5

Davy Klaassen: Der Kapitän vergab in der Anfangsphase eine Kopfballchance aus kurzer Distanz (9.), weil er nicht mehr genug Wucht hinter den Ball bekam. Kurz vor Schluss zielte er dann einmal etwas zu hoch (82.). Es waren seine auffälligsten Szenen. War darum bemüht, das Spiel schnell zu machen, was ihm nicht immer gelang. Note 3,5

Werder Bremen: Josh Sargent vergibt Großchancen in Relegation gegen 1. FC Heidenheim

Yuya Osako (bis 68.): Kam überwiegend über den linken Flügel, wo er gegen den Ex-Bremer Busch einen schweren Stand hatte. In vielen Aktionen glücklos. Ihm fehlte einfach die nötige Durchschlagskraft. Kämpfte aber trotzdem um jeden Ball. Note 4

Milot Rashica (bis 80.): Sein wuchtiger Distanzschuss hätte beinahe das frühe 2:0 gebracht (9.). Tauchte danach aber lange offensiv ab und strahlte keine Gefahr mehr aus. Half stattdessen hinten mit und wirkte vor allem vor der Pause phasenweise wie ein zweiter Rechtsverteidiger. Note 4,5

Josh Sargent (bis 88.): Übernahm den Platz von Füllkrug in der Startformation. Hätte fast schon in der ersten Minute für das 1:0 gesorgt, erwischte den Ball aber nicht richtig. In der 59. Minute hätte er dann treffen müssen: Scheiterte nach schönem Solo aber an Heidenheims Torhüter Müller. Note 4

Werder Bremen: Fin Bartels wirbelt in Relegation gegen 1. FC Heidenheim

Fin Bartels (ab 68.): Im Hinspiel hatte seine Einwechslung schon einen merklich positiven Effekt, und auch diesmal wirbelte der Oldie wieder und bereitete glänzend das 2:1 vor. Note -

Sebastian Langkamp (ab 69.): Fand sofort gut ins Spiel und gewann seinen ersten Zweikampf gegen Kleindienst. Vor dem 1:1 dann zu spät gegen den Heidenheimer. Note -

Niclas Füllkrug (ab 80.): Kam überraschend spät, nachdem er im Hinspiel noch begonnen hatte. Attackierte dann Mohr nicht vor dessen Lattenschuss, aus dem das 1:1 resultierte. Note -

Christian Groß (ab 88.): Wurde eingewechselt, um das Remis mit über die Zeit zu bringen und hatte sogar noch eine Chance zum 2:1. Note -

Update (16. Juli 2020): Lest hier unser großes Saison-Abschluss-Zeugnis zu den Spielern des SV Werder Bremen in der Saison 2019/2020.

Zur letzten Meldung vom 5. Juli 2020:

Werder Bremen-Aufstellung gegen 1. FC Heidenheim: Niclas Füllkrug auf der Bank

Update (6. Juli 2020): Jetzt sind die Aufstellungen da - Niclas Füllkrug sitzt erst mal auf der Bank! Die Startelf und alles Weitere gibt‘s im Live-Ticker zum Spiel von Werder Bremen gegen den 1. FC Heidenheim.

Bremen - Der SV Werder Bremen tritt am Montagabend (20.30 Uhr) zum alles entscheidenden Relegations-Rückspiel beim 1. FC Heidenheim an. Steht Niclas Füllkrug in der Startelf? So könnte die Aufstellung aussehen.

Weiter zur bisherigen Meldung:

Sein Tor in Paderborn und sein Tor gegen Köln - es sind vor allem diese beiden Momente, die Niclas Füllkrug bei Werder Bremen vor dem Saisonfinale inklusive Relegation gegen den 1. FC Heidenheim zum großen Hoffnungsträger gemacht haben. Diesen Status hat der Stürmer freilich auch vor dem Rückspiel (heute, 20.30 Uhr, DeichStube-Liveticker) beim Zweitligisten nicht verloren - allerdings bleibt Füllkrug ein Hoffnungsträger in Teilzeit, denn für 90 Minuten in der Startelf-Aufstellung reicht es bei ihm auch weiterhin nicht.

Werder Bremen-Aufstellung gegen Heidenheim: Josh Sargent statt Niclas Füllkrug in der Startelf?

„Wir müssen uns genau überlegen, wann wir ihn im Spiel brauchen“, sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt, der Füllkrug im Hinspiel (0:0) von Beginn an aufgeboten und in der 65. Minute ausgewechselt hatte. Verkraftet habe der Angreifer das gut. „Niclas hat keinerlei Anzeichen von körperlichen Problemen. Er hat normal trainiert“, berichtete Kohfeldt, wies jedoch darauf hin, „dass es eine englische Woche ist“. Sollte Füllkrug zunächst als Joker auf der Bank sitzen, dürfte Josh Sargent erster Anwärter auf seinen Platz in der Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen sein.

In der Defensive wird Kohfeldt so oder so umstellen müssen - und zwar aus einem erfreulichen und einem unerfreulichen Grund. Erfreulich: Kevin Vogt kehrt zurück und dürfte bei Werder Bremen wieder vor der Abwehr agieren. Unerfreulich: Kapitän Niklas Moisander ist nach seiner Gelb-Roten Karte aus dem Hinspiel gesperrt. 

Werder Bremen-Aufstellung und die Frage: Wer spielt gegen Heidenheim hinten links in der Startelf?

Ömer Toprak, Sebastian Langkamp oder Marco Friedl“ - das sind die drei Namen, die Kohfeldt als Alternativen für die linke Innenverteidiger-Position nannte. Zwar seien Toprak und Langkamp grundsätzlich wieder fit, die Frage ist nur: Für wie lange? „Ob Ömer tatsächlich 90 Minuten spielen kann, müssen wir abwarten. Es ist auch möglich, dass wir das Spiel unter Basti und Ömer aufteilen oder dass Milos Veljkovic die Seite wechselt“, sagte Kohfeldt, in dessen Team es ansonsten nur ein weiteres personelles Fragezeichen gibt: Wer spielt hinten links?

Im Hinspiel der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim hatte Marco Friedl den Vorzug vor Ludwig Augustinsson erhalten, dabei aber nicht gerade überzeugt, sodass ein Wechsel absolut denkbar ist. Augustinsson verfügt über mehr Erfahrung und steht mit seinen Flanken (womöglich auf Füllkrug) für mehr Offensivstärke als Friedl. Sollte der Österreicher als Moisander-Ersatz in die Mitte rücken, wäre für beide Profis Platz in der Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen. (dco)

So könnte die Aufstellung von Werder Bremen im Relegations-Rückspiel gegen den 1. FC Heidenheim aussehen.

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