Nach Werder-Pleite gegen den HSV

Werder Bremen in Noten gegen den Hamburger SV: Mitchell Weiser mit völlig missratener Heimpremiere

War der große Unglücksrabe im Nordderby gegen den HSV: Mitchell Weiser, Rechtsverteidiger des SV Werder Bremen.
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War der große Unglücksrabe im Nordderby gegen den HSV: Mitchell Weiser, Rechtsverteidiger des SV Werder Bremen.

Bremen - Der SV Werder Bremen verliert ein hitziges Nordderby gegen den Hamburger SV unglücklich - am Ende heißt es 0:2 (0:1). Die Werder-Profis in der Einzelkritik mit Noten.

Michael Zetterer: Einmal Flanke von links, einmal von rechts, beide Male folgten Kopfbälle, die sich über ihn ins Netz senkten. Zetterer war jeweils chancenlos, verhinderte nach der Pause gegen Jatta aber das 0:3. Note 3

Mitchell Weiser (bis 66.): Um seine Heimspiel-Premiere im Weserstadion zusammenzufassen, reicht ein Wort: katastrophal. Beim frühen 0:1 ließ sich der Rechtsverteidiger zu früh rauslocken, machte so die Seite auf. Beim Freistoß-Treffer durch Ducksch stand er dann in der Hamburger Mauer – die seit 2019 gültige Abstandsregel kannte er offenbar nicht. Werder kostete das das 1:1. Und schließlich köpfte in Moritz Heyer auch noch Weisers Gegenspieler das 0:2. Note 5

Lars Lukas Mai: Rückte für den verletzten Ömer Toprak in die Startelf. Mai war es nicht anzulasten, dass Werder das Spiel quasi schon zur Pause verloren hatte. 88 Prozent seiner Zweikämpfe hatte er bis dahin gewonnen. In der Schlussphase noch mit einer vergeben Kopfballchance. Note 3

Werder Bremen in Noten: Christian Groß völlig übermotiviert gegen den Hamburger SV

Milos Veljkovic: In Topraks Abwesenheit der Abwehrchef. Konnte beim 0:1 auch nichts mehr retten. Auffällig aber: Eine Kopfballhoheit im Strafraum kann er nicht herstellen. Note 3,5

Anthony Jung (bis 73.): Auf der linken Abwehrseite deutlich weniger beschäftigt als Weiser auf der Gegenseite. Spielte solide, ein Außenverteidiger moderner Prägung wird aus ihm aber nicht mehr. Note 4

Christian Groß: Ein Mann wird Opfer seiner Übermotivation! Schon die erste Grätsche brachte Groß die Gelbe Karte ein. Weshalb er dann vor dem Hamburger Tor mit beiden Beinen voran gegen HSV-Schlussmann Heuer Fernandes zu Werke ging, war ein Stück Derby-Wahnsinn. Gelb-Rot nach 31 Minuten. So unnötig. Note 5

Nicolai Rapp: Ein Kämpfer und Balldieb im Mittelfeld, aber keiner mit den großen Aktionen. Note 3,5

Werder Bremen-Noten gegen den HSV: Niklas Schmidt mit schwachem Auftritt

Niklas Schmidt (bis 66.): Eine halbe Stunde lang fiel er nur durch Ballverluste auf. Zudem zu lasche Gegenwehr bei der Flanke, die zum 0:2 führte. Schmidt versuchte zwar, das Spiel an sich zu ziehen, war aber weit weg von der Form der vergangenen Spiele. Note 4,5

Romano Schmid: In die meisten Bremer Angriffe war er eingebunden, aber viel zu selten hatte er die richtige Idee, um aus guten Ansätzen gute Chancen zu machen. Immerhin provozierte er mit seinem Solo die Gelb-Rote Karte des HSV. Torabschlüsse bleiben seine große Schwäche. Note 4

Abdenego Nankishi (bis 38.): Musste nach dem Groß-Platzverweis für den defensiveren Gruev Platz machen. Bis dahin als Flügelstürmer nur mit wenigen guten Ansätzen. Note 4

Marvin Ducksch: Er hätte seit einer Ewigkeit der erste Werder-Profi sein können, der einen Freistoß direkt verwandelt hat, wenn nicht Weiser zu dicht an der Mauer gestanden hätte. Es blieb fast die einzige Szene, in der Ducksch einem Treffer nahe war. Note 4

Werder Bremen in Noten gegen den Hamburger SV: Ilia Gruev mit gutem Auftritt im defensiven Mittelfeld

Ilia Gruev (ab 38.): Kam, um die verwaiste Sechser-Position zu übernehmen und machte einen guten Job. Im Vorwärtsgang fehlte ihm mitunter der Mut. Note 3,5

Manuel Mbom (ab 66.): Ohne Einfluss auf die Partie. Note -

Roger Assalé (ab 66.): Führte sich mit einem Foul ein, sah sofort Gelb. Vergab noch eine Möglichkeit. Note -

Niclas Füllkrug (ab 73.): Kam als letzte Hoffnung und tatsächlich: In nur vier Minuten hätte er zum Nordderby-Helden werden können. Zwei Top-Chancen hatte er auf dem Fuß, beide nutzte er nicht. Tragisch. Note -

Lest auch: „Es lief heute gegen uns, ein herber Rückschlag“ – Die Stimmen zur Werder-Pleite gegen den HSV! Und: Werder Bremen und der Elfmeter-Knackpunkt gegen den HSV: Deutliche Kritik an Schiedsrichter Stegemann! Am Rande des Nordderbys: Logen-Eklat um Werder-Legende Tim Wiese!

Weiter zur bisherigen Meldung vom 17. September 2021:

Werder Bremens Aufstellung gegen den HSV: Mit Drei-Tore-Mann Marvin Ducksch in der Startelf

Jetzt sind die Aufstellungen zum Nordderby des SV Werder Bremen gegen den Hamburger SV da! Auf diese Startelf setzt Trainer Markus Anfang gegen den HSV!

Weiter zur bisherigen Meldung vom 17. September 2021:

Die Hoffnung war da, aber gereicht hat es nicht: Werder Bremen wird im Nordderby gegen den Hamburger SV auf seinen Abwehrchef Ömer Toprak (Wadenprobleme) verzichten müssen, was Trainer Markus Anfang in der Defensive zum Umbauen zwingt. Während des 3:0-Erfolgs beim FC Ingolstadt musste Toprak bereits in der ersten Hälfte verletzt ausgewechselt werden. Für ihn schickte Anfang Lars Lukas Mai auf den Platz. Gut möglich, dass der 21-Jährige nun auch im Nordderby das Vertrauen bekommt und gemeinsam mit Milos Veljkovic vor Torhüter Michael Zetterer die Innenverteidigung in der Aufstellung bildet. Eine Startelf-Alternative zu Mai wäre gegen den HSV Marco Friedl, der seit seinem Streik während des Rostock-Spiels noch nicht wieder zum Einsatz gekommen ist.

Werder Bremen-Aufstellung gegen Hamburger SV: Mitchell Weiser fit für die Startelf im Nordderby

Auf den Außenverteidiger-Positionen spricht nichts für Veränderungen in der Aufstellung: Mitchell Weiser hat seine leichten muskulären Probleme nach der Ingolstadt-Partie rechtzeitig in den Griff bekommen und wird als Rechtsverteidiger ebenso in der Startelf beginnen wie Anthony Jung auf der linken Seite. Im Mittelfeld des SV Werder Bremen deuten sich keine Veränderungen an. Sechser Christian Groß und die beiden Achter Nicolai Rapp und Niklas Schmidt hatten sich zuletzt in starker Form präsentiert und dürften auch gegen den HSV wieder das Bremer Dreigestirn im Zentrum bilden.

Werder Bremen-Aufstellung gegen HSV: Eren Dinkci, Abdenego Nankishi oder Roger Assalé in der Startelf?

Im Angriff gab es bis zum Abschlusstraining des SV Werder Bremen noch zwei Fragezeichen. Mittelstürmer Marvin Ducksch hatte unter der Woche wegen Unpässlichkeit einen Tag lang mit dem Training aussetzen müssen. Doch die Übungseinheit am Freitag absolvierte der Torjäger (drei Treffer in den ersten beiden Spielen im Werder-Trikot) mit den Kollegen. Einem Startelf-Einsatz gegen den HSV steht also nichts mehr im Wege. Was auch bedeutet: Niclas Füllkrug bleibt wohl erneut nur die Bank.

Eren Dinkci steht nach auskurierten muskulären Beschwerden ebenfalls wieder zur Verfügung. Ob es bei ihm aber schon wieder für 90 Minuten reicht, ist unklar. Falls nicht, könnte erneut Abdenego Nankishi eine Chance auf dem linken Flügel erhalten, als weitere Option für diese Position bietet sich Neuzugang Roger Assalé an. Der Ivorer wartet noch auf seinen ersten Startelf-Einsatz für Werder Bremen. Auf der anderen Außenbahn gilt Romano Schmid in der Aufstellung als gesetzt. (dco) Auch interessant: So seht Ihr das Zweitliga-Nordderby Werder Bremen gegen den Hamburger SV live im TV und im Live-Stream!

So könnte die Startelf-Aufstellung von Werder Bremen gegen den Hamburger SV aussehen.

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