1:0-Sieg am 13. Spieltag

Werder Bremen in Noten gegen Mainz 05: Der doppelte Christian Groß macht es richtig gut

Christian Groß zeigte beim Sieg von Werder Bremen gegen Mainz 05 eine gute Leistung.
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Christian Groß zeigte beim Sieg von Werder Bremen gegen Mainz 05 eine gute Leistung.

Werder Bremen gewinnt durch ein spätes Tor mit 1:0 gegen Mainz 05 und stoppt die Negativ-Serie. Die Spieler in der Einzelkritik - mit Noten.

Jiri Pavlenka: Von Verunsicherung nach seinem Patzer gegen Borussia Dortmund keine Spur. Fuhr im Herauslaufen gegen Mateta gerade noch rechtzeitig den Fuß aus (26.) und war auch bei einem mäßig gefährlichen Schuss von Fernandes auf dem Posten (30.) – mehr war nicht. Note 3,5

Theodor Gebre Selassie: Grundsolide und zuverlässig – was in diesem Fall als Lob zu verstehen ist. Note 3

Christian Groß: Bei Bremer Ballbesitz war er in der Bremer Mittelfeldraute der alleinige Sechser, rollten Mainzer Angriffe auf das Werder-Tor zu, rückte er in die Innenverteidigung. Agierte auf beiden Positionen mehr als nur ordentlich. Note 2,5

Ömer Toprak (bis 54.): Begann unsicher, leistete sich unter anderen einen riskanten Fehlpass auf Quaison (8.). Wackelte im Verlauf der Partie immer wieder - vermutlich Folge einer Blessur am linken Fuß. Musste dann nach einem verlorenen Zweikampf mit Mateta vom Platz. Da droht schon wieder ein Ausfall. Note 3,5

Werder Bremen-Noten gegen Mainz 05: Ludwig Augustinsson in Daueraktion

Marco Friedl: Guter Part als Innenverteidiger. Fasste sich auch mal ein Herz und hielt aus der Distanz drauf. Das war durchaus gefährlich (32.). Mitunter etwas unsauber im Passspiel. Note 3

Ludwig Augustinsson: Über seine linke Seite lief viel bei Werder. Augustinsson war quasi in Daueraktion und hätte sich auch als Torvorbereiter feiern lassen dürfen, wenn Sargent seinen präzise servierten Eckball verwertet hätte (26.). Note 3

Maximilian Eggestein: In der Raute auf der rechten Halbposition, von wo aus er unermüdlich versuchte, das Offensivspiel anzukurbeln. Schwach sein Abschluss aus guter Position (23.). Dafür immer gut gegen den Ball. Note 3

Kevin Möhwald: Eggesteins Nebenmann auf links. Nicht so auffällig wie zuletzt noch gegen Dortmund, ging aber das erste Mal seit seiner langen Verletzungspause über 90 Minuten. Note 4

Werder Bremen-Noten gegen Mainz 05: Romano Schmid aktiv, aber meist wirkungslos

Romano Schmid (bis 85.): Rutschte für den verletzten Leo Bittencourt (Sprunggelenksprobleme) in die Startelf - zum zweiten Mal in nun vier Bundesliga-Einsätzen. Schmid begann frech, hatte als zweite Spitze neben Sargent trotz eklatanter körperlicher Unterlegenheit gegen die Mainzer Abwehrkanten zunächst ein, zwei gute Szenen. Schaltete nie ab, erzielte offensiv aber kaum Wirkung. Note 4

Yuya Osako (bis 72.): Auch er begann recht schwungvoll, wagte erfolgreich ein Tänzchen mit vier Mainzern und flankte gekonnt auf Sargent (9.). Vor der Pause noch mit einem Versuch aus der Distanz. Dazwischen auch Leerlauf. Im Gegenpressing nicht immer voll bei der Sache. Note 4

Josh Sargent: Seine Torlos-Uhr stand bei Anpfiff bei 395 Minuten, 26 Minuten später hätte er sie abstellen können - nein: müssen. Nach Augustinsson-Ecke kam er frei zum Kopfball, brachte aber keinen Druck auf den Ball. Danach keine nennenswerten Szenen mehr. Note 4,5

Werder Bremen-Noten gegen Mainz 05: Eren Dinkci köpft Werder bei seinem Bundesliga-Debüt ins Glück

Milos Veljkovic (ab 54.): Comeback nach sechs verpassten Spielen. Veljkovic kam für Toprak und löste die wenig anspruchsvollen Aufgaben, vor die ihn die Mainzer stellten, abgeklärt. Note 3

Tahith Chong (ab 72.): Sollte noch mal Tempo ins Angriffsspiel bringen, konnte sich aber auch nicht durchsetzen - bis zur 90. Minute, als er plötzlich auf rechts auftauchte und perfekt auf Dinkci flankte. Note -

Eren Dinkci (ab 85.): Was für eine Geschichte! Erste Kader-Nominierung, erster Einsatz, erstes Tor! Der U23-Torjäger köpfte Werder in der 90. Minute ins Glück. Note -

Lies auch: Traum-Debüt von Eren Dinkci bei Werder Bremen, weil Tim Borowski so hartnäckig war!

Zur ersten Meldung vom 18. Dezember 2020:

Aufstellung von Werder Bremen gegen Mainz 05: Romano Schmid in der Startelf, Milos Veljkovic auf der Bank - Leonardo Bittencourt fehlt im Kader!

Update (19. Dezember 2020):  Jetzt sind die Aufstellungen da: Romano Schmid steht in der ersten Elf, Milos Veljkovic sitzt auf der Bank, Leonardo Bittencourt fehlt im Kader. Die ganze Startelf und alles Weitere gibt‘s im Live-Ticker zum Bundesliga-Spiel von Werder Bremen gegen Mainz 05.

Bremen – Der SV Werder Bremen spielt am 13. Spieltag in der Fußball-Bundesliga gegen Mainz 05. So könnte die Aufstellung aussehen - mit Milos Veljkovic in der Startelf?

Nach neun sieglosen Spielen und dabei vier Niederlagen am Stück geht es für den SV Werder Bremen um sehr viel am Samstag gegen Mainz 05. Eine spannende Frage dabei: Mit welchem Personal will Trainer Florian Kohfeldt den Abwärtstrend stoppen? Es bietet sich mental vor allem ein Spieler an: Milos Veljkovic. Der wiedergenesene Innenverteidiger ist vor dem 13. Spieltag als einziger Profi im Kader – abgesehen von den Ersatzkeepern und ein, zwei Youngstern – noch unbesiegt, und das bei immerhin fünf Einsätzen.

Werder Bremen-Aufstellung gegen Mainz 05: Milos Veljkovic statt Christian Groß in der Startelf?

Veljkovic stand bei den beiden einzigen Bremer Siegen auf Schalke und gegen Bielefeld auf dem Platz und gehörte auch bei den Unentschieden gegen Freiburg, Frankfurt und Hoffenheim zur Startelf. Dann stoppten ihn Anfang November Adduktorenprobleme. Längst ist der 25-Jährige wieder fit, gehörte gegen Leipzig und Dortmund auch schon zum 20er-Kader, durfte aber noch nicht ran. Das könnte sich jetzt ändern, zumal Christian Groß zuletzt als rechter Innenverteidiger der Dreierkette nur bedingt überzeugte. Vor allem die Diagonalbälle von Veljkovic im Spielaufbau könnten den Bremern gut tun.

Neben Veljkovic sind Ömer Toprak und Marco Friedl in der Aufstellung des SV Werder Bremen gesetzt. Gleiches gilt für die Flügelverteidiger Ludwig Augustinsson und Theodor Gebre Selassie, wenngleich die beiden erfahrenen Kräfte auch schon stärker agiert haben. Augustinsson fiel vor allem durch sein unglückliches Foul zum Elfmeter in Leipzig auf. Gegen Dortmund spielte der Schwede wieder besser, verpasste nur knapp ein Tor. Nicht nur deshalb ist es unwahrscheinlich, dass Kohfeldt für Augustinsson in so einem wichtigen Spiel Ersatzmann Felix Agu bringt.

Werder Bremen-Aufstellung gegen Mainz 05: Yuya Osako in der Startelf? Es bleibt fast keine andere Wahl

Als Doppel-Sechs dürften Maximilian Eggestein und Kevin Möhwald zum Zuge kommen. Jean-Manuel Mbom muss im Vergleich zum Dortmund-Spiel wohl weichen, denn in Mainz sollte Florian Kohfeldt schon ein bisschen mehr Offensive als zuletzt wagen und drei Angreifer bringen. Josh Sargent ist dabei gesetzt, neben ihm werden wahrscheinlich Leonardo Bittencourt und Yuya Osako stürmen. Letzterer wartet allerdings immer noch auf seinen ersten Saisontreffer. Immerhin hat er beim letzten Bremer Auftritt in Mainz getroffen, was die 1:3-Pleite allerdings auch nicht verhindern konnte.

Als Alternativen für den Japaner bieten sich zwar Tahith Chong, Nick Woltemade und Romano Schmid an, aber wirklich überzeugen konnte das Talent-Trio des SV Werder Bremen bislang auch nicht. Aufgrund der Verletzungen von Davie Selke, Niclas Füllkrug und Milot Rashica bleibt Kohfeldt also fast keine andere Wahl, als gegen Mainz 05 auf einen starken Osako zu hoffen – und auf die Unbesiegbarkeit von Milos Veljkovic. (kni)

So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen Mainz 05 aussehen.

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