Noch immer keine Entscheidung über Yatabare-Sperre

Eichin: "Ein Zustand, der nicht geht"

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Wird Sambou Yatabare nun gesperrt oder nicht? Die Frage ist weiter offen.

Bremen - Als sich Werders Mannschaftsbus um kurz vor drei Uhr in Richtung Gladbach in Bewegung setzte, war Sambou Yatabare mit an Bord – obwohl immer noch nicht geklärt ist, ob der Neuzugang nun auch für Bremer Pflichtspiele gesperrt wird oder nicht.

„Ich bin erzürnt darüber. Das ist ein Zustand, der nicht geht“, wetterte Sportchef Thomas Eichin, der auf Stellungnahmen von Fifa und DFB wartet.

Yatabare wurde am Dienstag wegen eines Tritts im letzten Spiel für Standard Lüttich in Belgien nachträglich für vier Spiele gesperrt. Zuvor hatte Werder laut Eichin aber von der DFL schon die Spielgenehmigung für den 26-jährigen Mittelfeldmann erhalten. Und im Transfer Matching System (TMS) der Fifa sei nicht eingetragen gewesen, dass noch eine Strafe droht. „Genau dafür ist das System doch da. Es ist okay, Strafen zu übernehmen, aber dann muss man auf gewisse Dinge achten“, sagte Eichin. Kurzum: Die Bremer sind der Meinung, dass die Sperre nicht zwangsläufig übernommen werden muss und Yatabare spielberechtigt ist.

Sollte diese Sache aber vor dem Gladbach-Spiel nicht final geklärt sein, „werden wir ihn nicht einsetzen“, kündigte Eichin an. Das Risiko sei zu groß. Und sollte Yatabare noch gesperrt werden, „kann es sein, dass wir die Rechtsmittel ausschöpfen“, sagte Eichin: „Wenn wir der Meinung sind, dass wir nicht korrekt behandelt werden“. mr

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