Dutts Liebling bei Werder vor dem Aus?

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Cedrick Makiadi

Bremen - Als Cedrick Makiadi im Sommer 2013 zu Werder Bremen kam, wurde ihm sofort ein Etikett angehängt. „Dutts Lieblingsspieler“ stand darauf. Denn Makiadi war damals so etwas wie das Antrittsgeschenk für Robin Dutt, den neuen Bremer Trainer.

 Der Coach ist mittlerweile längst schon wieder Geschichte bei Werder – und Makiadi könnte es im Sommer trotz seines bis 2016 laufenden Vertrags auch sein. Wenn Werder heute auf den VfB Stuttgart mit seinem neuen Sportvorstand Robin Dutt trifft, gehört Cedrick Makiadi mit großer Sicherheit nämlich wieder nicht zur ersten Garde. Der Deutsch-Kongolese spielt unter Dutt-Nachfolger Viktor Skripnik nur noch eine sehr kleine Nebenrolle bei Werder. Ein Wechsel nach der Saison könnte die Konsequenz sein.

„Das ist in meinem Kopf noch keine Überlegung“, sagt der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler zwar. Aber er bekennt auch, dass die Situation so, wie sie sich im Moment für ihn darstellt, nicht befriedigend ist: „Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, ich bin damit zufrieden, wie es ist. Ich möchte schon mehr Einsatzzeiten kriegen. Leicht fällt mir die Situation nicht.“

Zahlen zeigen auf, wie es um Makiadi bestellt ist. Sein Mentor Dutt vertraute ihm voll und ganz. Nachdem Werder drei Millionen Euro an den SC Freiburg überwiesen hatte, schenkte der Trainer seinem Wunschspieler fast immer das Vertrauen. In 43 Bundesliga-Partien unter Dutt stand Makiadi 32 Mal in der Startelf. Anders unter Skripnik: Nur eine Startelfnominierung für Makiadi seit Ende Oktober. Selbst als vor einer Woche gegen Mainz 05 in Clemens Fritz und Zlatko Junuzovic zwei Mittelfeldkräfte ausfielen, blieb Makiadi 90 Minuten auf der Bank.

Es sind deutliche Zeichen, die der ruhige Profi bekommt. Und er weiß sie zu deuten. Nach der Saison werde er sicher Gespräche mit Skripnik und Sportchef Thomas Eichin über seine Zukunft führen, kündigt Makiadi an: „Danach kann man sehen, wie es weitergeht.“ Einen Anruf von Robin Dutt oder gar ein Angebot des VfB Stuttgart habe er aber noch nicht bekommen, sagt Makiadi und lacht. Nochmal, das ahnt er, wird Dutt ihn nicht verpflichten. cas

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