Vize-Kapitän freut sich auf den Endspurt

Moisanders Fahrplan: Erst Finnland, dann Europa

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Werders Abwehrchef Niklas Moisander freut sich auf den Heimatbesuch am Wochenende.

Bremen – Das bevorstehende freie Wochenende ist schon durchgeplant bei Niklas Moisander – und alles andere danach eigentlich auch. Erst geht es nach Finnland, danach nach ganz Europa, so stellt es sich der Abwehrchef des SV Werder jedenfalls vor.

Mit dem aus zwei Monaten ohne Niederlage gewonnenen Selbstvertrauen schaut er auf das letzte Viertel der Saison und sagt, was sich in Bremen alle wünschen: „Es kann ein sehr schönes Ende für uns werden.“

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Serie ohne Niederlage als Motor für den schwierigen Endspurt

Das sehr schöne Ende – es wäre ein Platz unter den ersten Sechs der Liga oder der DFB-Pokalsieg in Berlin, beides verbunden mit der sicheren Qualifikation für das internationale Geschäft. Moisander redet nicht davon, weil alle davon reden, sondern weil er meint, in der Mannschaft etwas festgestellt zu haben, dass seine eigene Hoffnung schürt. Den Satz: „Wir können jeden Gegner schlagen“ darf man zwar noch als Allgemeinplatz abhaken, weitere Aussagen des erfahrenen Finnen über den Zustand des Bremer Teams aber nicht. 

Moisander sieht die Strecke von neun Spielen ohne Niederlage (zehn mit dem Pokalspiel in Dortmund) als Kraftfutter für die Köpfe und als Motor für den schwierigen Endspurt. In dem treffen die Bremer noch auf die Top vier der Liga – und gegen die gab es in der Hinrunde die deprimierende Ausbeute von null Punkten. Sollte sich das wiederholen, wäre der Traum von Europa sicher geplatzt. 

Aber es wird nicht wieder passieren, meint Moisander: „Ich denke, dass wir als Mannschaft jetzt weiter sind als in der Hinrunde. Wir sind klar für die letzte Saisonphase und wir können gegen die Top-Teams punkten. Wir haben diese Niemals-aufgeben-Mentalität entwickelt – und das ist ganz wichtig für uns.“ So hat sich Werder in schlechten Spielen noch zu Unentschieden gerettet, so hat sich Werder mit zuletzt zwei Siegen bis auf drei Punkte an Platz sechs herangerobbt. 

Dass er nun vor dem Acht-Spiele-Showdown in der Liga noch einmal durchatmen kann, kommt dem 33-Jährigen ganz gelegen. Länderspielpause – das ist für ihn die Gelegenheit zur Entspannung. Von Freitagmittag bis Dienstagmorgen bekommt das Team frei – und Moisander nutzt die Gelegenheit, mit Frau und Tochter in seine Heimat nach Finnland zu fliegen. „Für meine Tochter Stella ist es schön, Oma und Opa zu sehen. Und ich finde es auch ganz gut, mal wieder finnisch sprechen zu können“, lacht Moisander.

Quelle: DeichStube

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