Füllkrug soll gegen Hoffenheim spielen

Dank nächtlicher Eingebung zurück in die Werder-Startelf? Stürmer Niclas Füllkrug vor Comeback gegen Hoffenheim

Niclas Füllkrug soll gegen die TSG Hoffenheim sein Comeback für den SV Werder Bremen geben. Steht der Stürmer direkt in der Startelf?
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Niclas Füllkrug soll gegen die TSG Hoffenheim sein Comeback für den SV Werder Bremen geben. Steht der Stürmer direkt in der Startelf?

Bremen – Nächster Anlauf für Niclas Füllkrug: Während des Auswärtsspiels bei 1899 Hoffenheim (Sonntag, 18.00 Uhr) soll der 28-jährige Stürmer wieder für den SV Werder Bremen auf dem Platz stehen - wenn auch wahrscheinlich noch nicht von Beginn an.  

„Er hat die ganze Woche durchtrainiert, hat alles von der ersten bis zur letzten Minute mitgemacht und hat es gut vertragen“, sagte Kohfeldt über Niclas Füllkrug, nachdem er, angesprochen auf den Fitness-Zustand des Angreifers, mit einem breiten Lächeln geantwortet hatte: „Er ist jetzt auf jeden Fall wieder eine Woche weiter.“ Bereits vor dem Auswärtsspiel in Bielefeld hatte der Coach des SV Werder Bremen Anfang Februar angekündigt, dass Füllkrug nach auskurierter Wadenverletzung wieder eine Option sein könnte. Die Partie kam dann aber doch zu früh für den Angreifer und fiel wegen des Schneechaos über Ostwestfalen ohnehin aus.

Während des Duells gegen Freiburg hatte Kohfeldt eine Woche später die Einwechslung Füllkrugs dann sogar schon im Kopf, ehe es für Ludwig Augustinsson nach einem Krampf plötzlich nicht mehr weiterging und der Coach seine Mannschaft anderweitig umbauen musste. Nun also das Werder-Spiel gegen Hoffenheim – ein neuer Comeback-Anlauf!

Werder Bremen: Träumt Trainer Florian Kohfeldt Niclas Füllkrug in die Startelf gegen Hoffenheim?

„Klar ist, dass ich Niclas mit seiner Qualität so schnell wie möglich wieder in die Startelf bringen möchte“, betonte Florian Kohfeldt, schränkte dann aber entscheidend ein: „Die Wahrscheinlichkeit, dass es schon am Sonntag soweit ist, würde ich nicht auf über 50 Prozent beziffern.“ Schließlich kämen in den nächsten Wochen „sehr viele Spiele in einer engen Taktung auf uns zu“, sagte der Trainer des SV Werder Bremen, der Niclas Füllkrug dafür braucht und ihn deshalb behutsam wieder an die Belastungen in der Bundesliga heranführen möchte. Eine kleine Startelf-Hintertür ließ sich der 38-Jährige aber trotzdem offen: „Vielleicht träume ich ja vorher noch einen Niclas-Füllkrug Traum...“, schmunzelte Kohfeldt. Die nächtliche Eingebung des Trainers als letzter Schritt hin zum Comeback? Die Auflösung folgt am Sonntag. (dco)

Letzte Meldung vom 14. Februar 2021:

Werder Bremen: Ludwig Augustinssons Krampf verhindert Rückkehr von Niclas Füllkrug

Eines war Florian Kohfeldt wichtig zu betonen: „Ich hätte Niclas Füllkrug wirklich gerne gebracht“, sagte der Trainer des SV Werder Bremen. Was bei einem Spiel, das ereignisarm einem 0:0 entgegenplätscherte, auch eine völlig richtige Maßnahme gewesen wäre. Schließlich ist Füllkrug einer dieser Spieler, der aus einer halben Chance ein Tor machen kann. Doch gegen den SC Freiburg blieb der Torjäger, der zuletzt vier Spiele wegen einer Sprunggelenksverletzung verpasst hatte, nun aber erstmals wieder zur Verfügung stand, dennoch draußen. Erklärung Kohfeldt: Es ging nicht anders...

Eigentlich hatte Florian Kohfeldt dem Torjäger schon das Signal zur Einwechslung gegeben, gemeinsam mit Leonardo Bittencourt sollte der 28-Jährige kommen, um in den letzten fünf Minuten vielleicht noch den lucky punch für Werder Bremen zu setzen. Wesentlich mehr Spielzeit hätte der Coach Niclas Füllkrug nicht geben wollen, „nach den nur wenigen Trainingseinheiten, die er mit uns hatte, war nicht mehr drin“. Weshalb nach einer Stunde auch Davie Selke den wirkungslosen Josh Sargent ersetzte.

Werder Bremen: Darum platzte des Comeback von Niclas Füllkrug gegen Freiburg

Doch selbst die ihm zugedachten wenigen Minuten wurden es dann nicht für Niclas Füllkrug, weil sich bei Linksverteidiger Ludwig Augustinsson die Muskulatur meldete. Ein Krampf – und der Füllkrug-Plan platzte. Kohfeldt: „Wir wollten bei Augustinsson keine Verletzung riskieren, deshalb musste ich in der Abwehr reagieren.“ Es kam also in Christian Groß einer, der ein 0:0 eher absichern, aber nicht in ein 1:0 verwandeln kann. Das Füllkrug-Comeback wurde dagegen verschoben. „Es sollte für alle verständlich sein, dass es nicht ging“, meinte Kohfeldt.

Vermutlich hätte sich Niclas Füllkrug bei einer Einwechslung auch genauso nutzlos gefühlt wie auf der Bank. Denn Werder Bremen brachte den Ball in den Schlussminuten gar nicht mehr geordnet nach vorne, stand dafür aber hinten sicher genug, um zum vierten Mal in der Bundesliga-Saison ohne Gegentor zu bleiben. Dabei war Augustinsson bei weitem nicht der einzige medizinische Sorgenfall der Abwehrkette gewesen. Kurz vor der Pause hatte es Milos Veljkovic erwischt. In der linken Wade habe „der Muskel zugemacht“, so Kohfeldt. Weiterspielen konnte der Serbe nicht, einen Ausfall des Innenverteidigers für die Partie bei 1899 Hoffenheim am kommenden Sonntag befürchtet Kohfeldt zunächst nicht.

Niclas Füllkrug: Wann spielt der Stürmer nach seiner Verletzung wieder für den SV Werder Bremen?

Marco Friedl hielt zwar bis zum Ende durch, hinter seinem Namen steht jetzt aber ebenfalls ein Fragezeichen. Der Österreicher war kurz nach der Pause umgeknickt, „das war ein bisschen übel“, meinte Kohfeldt: „Er hat Schmerzen im Sprunggelenk, aber es ist nichts geschwollen. Weil er durchgespielt hat, habe ich keine großen Sorgen." Völlig ohne Blessuren kam dagegen Ömer Toprak durch die Partie. Dabei hatte er – nach einem Vorstoß an den gegnerischen Strafraum – länger behandelt werden müssen. Was bei seiner langen Liste an Verletzungen stets die Alarmglocken schrillen lässt. Doch diesmal zu Unrecht, wie der Trainer des SV Werder Bremen mit einem Grinsen verriet: „Ömer hatte nichts, der brauchte nur eine Pause.“ (csa)

Letzte Meldung vom 11. Februar 2021:

Niclas Füllkrug endlich wieder fit: Werder Bremen in Bestbesetzung gegen Freiburg

Bestbesetzung! Der SV Werder Bremen kann im Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg am Samstag quasi aus dem Vollen schöpfen. Niclas Füllkrug kehrt zurück, einzig Patrick Erras fehlt.

Das Warten auf den erfolgreichsten Stürmer hat ein Ende: Niclas Füllkrug kehrt in den Kader des SV Werder Bremen zurück, berichtete Trainer Florian Kohfeldt bei der Pressekonferenz am Donnerstag. Füllkrug sei nach seiner Sprunggelenksverletzung allerdings noch nicht bereit für die vollen 90 Minuten.

Werder Bremen gegen SC Freiburg: Christian Groß zurück, Patrick Erras fehlt

Einzig Patrick Erras, der in der Bundesliga bisher allerdings kaum eine Rolle spielte, wird das Spiel gegen den SC Freiburg verpassen. Der defensive Mittelfeldspieler befinde sich nach seiner Verletzung am Hüftbeuger noch im „vorletzten oder letzten Schritt“ seines Rehatrainings, sagte Kohfeldt. „Ansonsten stehen mir alle Spieler des Profikaders voll zur Verfügung und sind Kandidaten für den Kader.“

Das umfasst also auch Christian Groß, der nach einer Wadenverletzung und sechs verpassten Pflichtspielen wieder voll am Mannschaftstraining teilnimmt. Das Spiel des SV Werder Bremen gegen den SC Freiburg steigt am Samstag ab 15.30 Uhr (DeichStube-Live-Ticker) im Bremer Weserstadion. (han) Auch interessant: So seht Ihr das Bundesliga-Spiel von Werder Bremen gegen den SC Freiburg live im TV und im Live-Stream.

Zur letzten Meldung vom 10. Februar 2021:

Werder Bremen-Training vor SC Freiburg: Niclas Füllkrug, Christian Groß und Patrick Erras wieder dabei

Bremen - Und plötzlich ist der Kader wieder komplett: In Niclas Füllkrug, Christian Groß und Patrick Erras sind am Mittwochvormittag gleich drei zuletzt angeschlagene Profis ins Mannschaftstraining des SV Werder Bremen zurückgekehrt. Vier Tage vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr) standen Trainer Florian Kohfeldt somit alle Spieler des Aufgebots zur Verfügung. 

Füllkrug und Erras absolvierten allerdings noch nicht wieder das volle Programm mit den Kollegen, sondern trainierten nur anteilig. Füllkrug, der am Dienstag seinen 28. Geburtstag feierte, beendete die Einheit nach gut einer Stunde vorzeitig. Groß hingegen mischte während der kompletten Einheit auf „Platz 11“ mit. Am Samstag könnte das Trio gegen den SC Freiburg wieder zum Spieltagskader des SV Werder Bremen gehören, wobei vor allem die Rückkehr von Stürmer Niclas Füllkrug herbeigesehnt wird. (dco) Auch interessant: Neue Marktwerte für Werder Bremen - Marco Friedl macht ein dickes Plus, Milot Rashica bricht weiter ein.

Weiter zur letzten Meldung vom 7. Februar 2021:

Doch noch kein Comeback: Werder Bremen ohne Füllkrug nach Bielefeld

Bremen – Das Comeback von Niclas Füllkrug beim SV Werder Bremen verzögert sich um mindestens eine Woche. Der Stürmer fehlte am Samstag beim Abschlusstraining für das Bundesligaspiel am Sonntagabend bei Arminia Bielefeld und saß auch anschließend nicht in einem der beiden Werder-Busse nach Ostwestfalen.

„Eine Restchance“ hatte Coach Florian Kohfeldt seinem Stürmer unter der Woche für eine vorzeitige Rückkehr auf die Bundesliga-Bühne eingeräumt und am Freitag auf der Pressekonferenz gesagt: „Ich verspreche nicht, dass er mitkommt, schließe es aber auch nicht aus.“ Niclas Füllkrug war nach seiner Sprunggelenksverletzung Mitte Januar dem Zeitplan etwas voraus gewesen. Eigentlich sollte er erst wieder Mitte oder sogar erst Ende Februar einsatzfähig sein. Doch unter der Woche mischte Füllkrug schon wieder mit, allerdings nicht mehr im Abschlusstraining. Offenbar braucht der 27-Jährige noch etwas Zeit. Und Kohfeldt will gerade bei Füllkrug kein Risiko eingehen, zu oft war der beste Stürmer im Kader des SV Werder Bremen in der Vergangenheit ausgefallen.

Auch Davie Selke fehlte zuletzt, hat aber seine Oberschenkelprellung überwunden und steht für die Partie von Werder Bremen in Bielefeld genauso zur Verfügung wie Christian Groß. Der 31-Jährige war mit Wadenproblem mehrere Wochen nicht dabei gewesen. (kni)

Zur letzten Meldung vom 05. Januar 2021:

Mehrere Werder-Rückkehrer gegen Bielefeld: Hoffen auf Niclas Füllkrug

Bremen - Zuletzt gab es personell eine ganze Reihe an Fragezeichen beim SV Werder Bremen, inzwischen gibt es viele gute Nachrichten. Fast alle Spieler sind fit für das Bundesliga-Spiel gegen Arminia Bielefeld am Sonntag (18 Uhr.). Womöglich ist sogar Niclas Füllkrug dabei.

„Das ist fast schon eine ungewohnte Situation“, sagte Trainer Florian Kohfeldt bei der Pressekonferenz des SV Werder Bremen am Freitag mit einem Lächeln. „Außer Patrick Erras stehen alle morgen zur Verfügung, bei Niclas Füllkrug gibt es noch ein kleines Fragezeichen.“

Füllkrug fehlt seit Mitte Januar mit Sprunggelenksproblemen, verpasste die letzten fünf Pflichtspiele. Am Samstag soll der Stürmer das Abschlusstraining absolvieren. Wenn er das gut übersteht, ist er gegen Arminia Bielefeld wieder ein Kandidat für den Kader. Kohfeldt: „Ich verspreche nicht, dass er mitkommt, schließe es aber auch nicht aus.“

Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld: Kurzeinsatz für Niclas Füllkrug? Davie Selke und Christian Groß zurück im Kader

Für mehr als einen Kurzeinsatz käme Niclas Füllkrug zwar noch nicht infrage, aber selbst der könne Werder Bremen schon guttun. „Ihn für 15 bis 20 Minuten in der Hinterhand zu haben, hilft uns sofort“, sagte Kohfeldt. „Er hat athletisch nicht viel verloren. Und den entscheidenden Kopfball – das verlernt er nicht.“

Gut sieht es auch bei anderen zuletzt verletzten Spielern aus. Davie Selke nach Oberschenkelprellung und Christian Groß nach einer Wadenverletzung sind zurück im Training und damit Kandidaten für das Spiel von Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld. „Beide können schon mehr als eine Halbzeit spielen. Man kann es nicht ausschließen, aber es ist auch nicht wahrscheinlich, dass beide von Anfang an spielen.“

Ömer Toprak und Leonardo Bittencourt, die Kohfeldt am Dienstag im DFB-Pokal des SV Werder Bremen gegen Greuther Fürth vorsichtshalber auf der Bank ließ, könnten wieder 90 Minuten spielen. Erstmals seit seiner Rückkehr zurück im Kader ist Torwart Michael Zetterer. Weiterhin nicht dabei ist hingegen Patrick Erras (Probleme im Hüftbeuger). (han) Auch interessant: So seht Ihr das Bundesliga-Spiel von Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld live im TV und im Live-Stream. Wegen heftiger Schneefälle steht das Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und Arminia Bielefeld kurz vor einer Absage.

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