Verletzter Werder-Angreifer

Werder-Stürmer Niclas Füllkrug von Klose-Lob „emotional total berührt“

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Niclas Füllkrug, verletzter Angreifer des SV Werder Bremen, freut sich über das Lob seines Vor-Vor-Vor-Vorgängers Miroslav Klose.

Bremen – Als der Name Miroslav Klose fällt, da hat Niclas Füllkrug sofort ein dickes Grinsen im Gesicht und es sprudelt nur so heraus aus dem so schwer verletzten Angreifer des SV Werder Bremen, der vor einem Monat einen Kreuzbandriss erlitten hat.

Das große Lob seines Vor-Vor-Vor-Vorgängers bei  Werder Bremen hat Niclas Füllkrug „emotional total berührt“, wie er im Gespräch mit der DeichStube verrät: „In so einer schwierigen Phase wie in meiner tut das einfach sehr gut. Ich habe mich sehr gefreut, dass er so über mich denkt.“

Miroslav Klose hatte sich in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur sehr positiv über Füllkrug geäußert. „Früher hatte ich mal Niclas Füllkrug genannt“, antwortete der 41-jährige Ex-Profi auf die Frage, in welchem Stürmer er sich am ehesten wiedererkennen würde und fügte dann noch erklärend an: „Ich finde ihn echt interessant und recht komplett. Er ist schnell und hat einen Instinkt, den man als Stürmer braucht.“

SV Werder Bremen: Niclas Füllkrug schon als Kind großer Klose-Fan

Das Zitat landete über die sozialen Medien auch bei Niclas  Füllkrug. „Ich habe es bei Instagram gesehen und ihm dort auch geschrieben, weil ich seine Telefonnummer leider nicht habe“, erzählt Füllkrug und muss lachen: „Er hat aber nicht geantwortet. Wahrscheinlich kriegt er so viele Nachrichten oder das landet in irgendeinem Ordner, in den niemand guckt.“

In diesem Fall hätte es sich für Miro Klose gewiss gelohnt, die Nachricht des Stürmers vonWerder Bremen und damit ein nettes Dankeschön zu öffnen. „Ich habe ihm geschrieben, dass es mir eine große Ehre ist, so etwas von unserem meiner Meinung nach größten deutschen Stürmer, den wir je hatten, zu hören.“ Schon als Kind sei er ein großer Klose-Fan gewesen, verrät Füllkrug: „2002 habe ich mir vor der WM sogar als Kind seine Rückennummer in die Haare frisieren lassen. Mein Papa hat mir das gemacht, weil ich das unbedingt haben wollte. Es ist einfach Wahnsinn, dann so etwas von so einem Spieler zu hören. Es ist so ein kleiner Ritterschlag für mich.“

SV Werder Bremen: Zeitpunkt für Comeback von Niclas Füllkrug ist total offen

Und es war übrigens nicht der erste. „Miro hat schon mal zu meiner Hannoveraner Zeit gesagt, dass er sich mich gut in der Nationalmannschaft vorstellen kann. Da war ich schon perplex.“ Jetzt sei die Freude aber irgendwie noch größer, weil der Schock nach dem Kreuzbandriss doch schon sehr groß gewesen sei. In dieser Woche durfte Niclas Füllkrug immerhin erstmals wieder im Kraftraum arbeiten. Wann er sein Comeback für Werder Bremen feiern wird, ist total offen – in diesem Jahr gewiss nicht mehr.

Zurück zur Klose-Geschichte. Die beiden Stürmer haben sogar ein gemeinsames Jahr beim SV Werder Bremen erlebt: die Saison 2006/07. „Ich war da allerdings noch in der U15“, erinnert sich Füllkrug: „Natürlich habe ich mir das eine oder andere Training angeguckt.“ Mehr Kontakt gab es allerdings nicht. Vielleicht ändert sich das nun, wenn Miro Klose erfährt, wie sehr sich sein Nachfolger bei Werder Bremen über das Lob gefreut hat. Der Weltmeister von 2014 arbeitet inzwischen als Trainer der U17 des FC Bayern München. Niclas Füllkrug hat dagegen noch viel Zeit, um auf dem Platz für das eine oder andere Tor zu sorgen. Aber dafür muss er natürlich erst mal gesund werden. Bislang laufe dabei – so der Werder-Stürmer – alles nach Plan. (kni)

Von 2004 bis 2007 stürmte Miroslav Klose für den SV Werder Bremen.

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Trainer Florian Kohfeldt hält salutierende Profis von Werder Bremen für ausgeschlossen und hat sich dazu auch ein Meinungsbild in der Mannschaft verschafft.

Zur letzten Meldung vom 13. Oktober 2019:

Einer wie er? Miro Klose lobt verletzten Werder-Torjäger Füllkrug: „Echt interessant und recht komplett“

Bremen – Na, wenn das keinen Motivationsschub für die anstehende Reha gibt: Niclas Füllkrug, derzeit verletzter Torjäger von Werder Bremen, ist von einem seiner Vorgänger massiv gelobt worden. Der ehemalige Nationalspieler und WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose sieht viele Ähnlichkeiten zwischen seinem Spielstil früher und der Qualität des Bremers.

„Früher hatte ich mal denNiclas Füllkrug genannt“, antwortete Miro Klose auf die Frage, in welchem Stürmer er sich am ehesten wiedererkennen könne. In einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur sagte er ferner über Füllkrug: „Den finde ich echt interessant und recht komplett. Der ist schnell und hat einen Instinkt, den man als Stürmer braucht.“

Werder Bremen: Schwere Verletzung stoppt Niclas Fülkrug

Für Werder Bremen hat Füllkrug das in der laufenden Saison jedoch nur in vier Spielen, in denen ihm zwei Tore und ein Assist gelangen, zeigen können. Dann riss er sich im Training das vordere Kreuzband und den Außenmeniskus im linken Knie. Bis ins kommende Frühjahr wird der 26-Jährige nun pausieren müssen. In Kürze startet er seine Reha außerhalb Bremens.

Klose spielte drei Jahre für den SV Werder Bremen

Das Lob von und der Vergleich mit Klose wird dem gebürtigen Hannoveraner sicherlich guttun. Klose selbst spielte von 2004 bis 2007 beim SV  Werder Bremen, war Teil der großen Champions-League-Zeiten. Von der Weser wechselte er zum FC Bayern, wo er mittlerweile als Jugendtrainer tätig ist. Neben Füllkrug sieht Klose auch in Bayern-Torjäger Robert Lewandowski so etwas wie ein eigenes Double – „aber zehnmal besser“.

Kloses Lieblingspartner im Angriff war kein Bremer – beim SV  Werder bildete er mit Ivan Klasnic in 80 gemeinsamen Spielen den „K&K-Sturm“ -, sondern Thomas Müller vom FC Bayern. Mit ihm habe er sich „super ergänzt“, so Klose: „Wir mussten uns nur anschauen und wussten, was wir machen. Das war schon eine geniale Kombination.“  (csa/dpa)

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Dass Maxi Eggestein aktuell nicht ins von Ausfällen und Nachnomnierungen geprägte Aufgebot von Bundestrainer Joachim Löw geschafft hat, erregt bei Werder Bremen zwar nicht die Gemüter, aber nach Sportchef Frank Baumann hat sich auch Coach Kohfeldt klar pro Eggestein positioniert. Unfassbar: Ishak Belfodil, ehemaliger Stürmer des SV Werder Bremen, spielte in dieser Saison mit einem Kreuzbandriss für die TSG Hoffenheim und muss nun operiert werden. Ole Käuper, Leihgabe von Werder Bremen, feiert nach seiner Degradierung ein gelungenes Comeback für den FC Carl Zeiss Jena – und trifft sogar zum 3:1-Endstand im Landespokal. Nach Rückzugs-Ankündigung: Auch Marco Bode und Klaus Allofs haben sich zu den Plänen von Frank Baumann geäußert.

Quelle: DeichStube

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