Abwehrspieler kommt nicht zurück

Keine Rückkehr zu Werder Bremen: Naldo blitzt bei Frank Baumann ab

Innenverteidiger Naldo (r.) hatte dem SV Werder Bremen um Manager Frank Baumann zuletzt eine Rückkehr in Aussicht gestellt. Baumann erteilte diesen Gedanken nun aber eine deutliche Absage.
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Innenverteidiger Naldo (r.) hatte dem SV Werder Bremen um Manager Frank Baumann zuletzt eine Rückkehr in Aussicht gestellt. Baumann erteilte diesen Gedanken nun aber eine deutliche Absage.

Bremen – Der ehemalige Bremer Innenverteidiger Naldo hat trotz seines entsprechenden Angebots keine Chance auf eine Rückkehr zu seinem „Herzensclub“ Werder Bremen.

„Wir haben in der neuen Saison mindestens vier Innenverteidiger unter Vertrag. Außerdem sind wir ja dabei, die Mannschaft zu verjüngen. Deshalb ist eine Rückkehr von Naldo kein Thema“, sagte Frank Baumann, Geschäftsführer Sport des SV Werder Bremen, gegenüber der „Bild“-Zeitung.

Werder Bremen: Naldo liebäugelte mit einer Rückkehr in die Bundesliga

Der 37 Jahre alte Naldo hatte Werder gegenüber der DeichStube in der vergangenen Woche seine sportliche Hilfe angeboten. „Frank Baumann muss sich nur melden. Ich bin nicht abgeneigt, noch mal nach Bremen zurückzukommen. Wenn Werder mich braucht, bin ich bereit“, so der Brasilianer, der aktuell wegen der Coronavirus-Krise mit seiner Familie in seinem Heimatland feststeckt.

Naldo spielte von 2005 bis 2012 für die Grün-Weißen, wechselte anschließend zum VfL Wolfsburg und zum FC Schalke 04. Zuletzt stand der 1,98 Meter große Innenverteidiger in Diensten des französischen Erstligisten AS Monaco. Dort löste er seinen Vertrag allerdings im Januar kurz vor dem Beginn der Coronavirus-Krise auf. (dpa/mwi)

Naldo stand bis Januar bei der AS Monaco unter Vertrag, jetzt sucht der Innenverteidiger einen neuen Club - und denkt an eine Rückkehr zu Werder Bremen.

Zur letzten Meldung vom 9. April 2020:

Kein Verein? In der Not denkt Naldo an Werder-Rückkehr

Eine Auszeit sollte es sein, Ferien im geliebten Brasilien. Doch mit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie verlängerte sich zunächst der Urlaub, und mittlerweile schildert Naldo, der ehemalige Star von Werder Bremen, seine Situation sogar so: „Wir sitzen hier fest.“

In seinem Haus in Florianopolis, seit über einem Jahrzehnt seine Bleibe und sein Rückzugsort im Süden des riesigen Landes, befindet er sich in Wartestellung in dieser durch Coronavirus-Wirren bedingten Zeit. Eine durchaus privilegierte Lebenssituation, wie der im Kreis seiner Familie ausharrende Naldo bekennt: „Vielen Menschen auf der Welt geht es wahrlich schlechter momentan.“

Werder Bremen-Ex-Star Naldo will weiterspielen

Seit Januar ist er ohne Job. Bei der AS Monaco, wo er nicht mehr gebraucht wurde, hat er seinen Vertrag aufgelöst. Die Frage, die sich nun aufdrängt: Markiert die Pandemie-Pause doch das Ende seiner Karriere? Der 37-Jährige, zwischen 2005 und 2012 bei Werder Bremen, weiß, dass er sich im Herbst seiner Laufbahn befindet. Doch der Defensivspieler hält an Plänen fest, „noch ein, zwei Jahre auf hohem Niveau“ spielen zu wollen.

Jedenfalls kommt er auf den Transfermarkt, der noch nicht geöffnet hat wegen des Virus. Mit allerbesten Karten insofern, dass er keine Ablöse kostet. Also sichtet sein Berater die Optionen. Lockere Anfragen von vier brasilianischen Erstligisten sind nach eigenen Angaben darunter, doch auch Europa reizt Naldo weiterhin.

Naldo träumt von Wechsel zu Flamengo Rio de Janeiro

„Senhor otimismo“, der Herr Optimist, verrät seine Träume vor der Pensionierung: Einmal für Flamengo Rio de Janeiro auflaufen, für den Meister und Libertadores-Sieger, angebetet von allen Anhängern in Naldos Geburtsland. Heimkehrer Rafinha, der frühere Schalker und Münchner, verbringt dort erfolgreich seinen Karriereausklang. Auch Ex-Werder-Star Diego zaubert dort. Doch für Naldo tut sich „beim besten Team Südamerikas“ keine Perspektive auf: „Die sind optimal besetzt, haben vier starke Innenverteidiger.“

Also schaut der Ex-Nationalspieler, 2007 zu seiner Glanzzeit viermal in die Selecao berufen, auf Deutschlands höchste Spielkasse, wo er seine Spuren an drei Standorten hinterlassen hat. Werder Bremen, VfL Wolfsburg, Schalke 04 – überall erinnern sie sich gern an den Südamerikaner, der längst auch die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. „Zum Glück kam ich bei allen drei Clubs gut klar. Die Fans haben mich respektiert.“

Naldo bietet Werder Bremen Hilfe an: „Frank Baumann muss sich nur melden“

Die meiste Zeit verbrachte er an der Weser, glanzvolle sieben Spielzeiten. Mag sein, dass er daher eine besondere Liebeserklärung für den Club aus der Hansestadt abgibt: „Werder bleibt immer in meinem Herzen.“ Der Werdegang seines Ex-Vereins in dieser Saison, der Abstiegskampf mit noch unbekanntem Ausgang, nimmt ihn mit: „Mir ist schleierhaft, wie es passieren konnte.“

Wie auch immer es ausgehen wird, selbst im Abstiegsfall, Naldo bietet seine Dienste an. Mit Verweis auf die Geschichte des Oldtimers Claudio Pizarro. Eine Rolle als Leitfigur, wie der Kumpel von einst sie ausgefüllt hat, kann sich auch Naldo vorstellen: „Frank Baumann muss sich nur melden. Ich bin nicht abgeneigt, noch mal nach Bremen zurückzukommen. Wenn Werder mich braucht, bin ich bereit.“

Quelle: DeichStube

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