Kleinere Trainingsgruppe – einige müssen zittern

Die nächsten Höchststrafen?

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Zwei stille Beobachter: Co-Trainer Florian Bruns (l.) und Chefcoach Alexander Nouri

Bremen - Nun ist auch für Alexander Nouri die Zeit gekommen, zum Sieb zu greifen und seinen Kader zu verkleinern. Zum Start der Trainingswoche will der Werder-Coach ab Dienstag nur noch 22 Feldspieler plus die Torhüter auf dem Rasen haben.

Einige Spieler müssen demnach in die U23. „Das ist ein ganz normaler Prozess, so eine Zuordnung vorzunehmen“, sagte Sportchef Frank Baumann am Montagabend: „Eine gewisse Anzahl an Spielern auf dem Platz ist sinnvoll. Das heißt aber nicht, dass es eine Dauerlösung ist – jeder kann sich wieder ranspielen.“

Nouris Vorgänger Viktor Skripnik hatte es vor ein paar Wochen ähnlich gemacht und Keeper Raphael Wolf sowie Stürmer Melvyn Lorenzen runtergeschickt, anfangs auch Milos Veljkovic und Ulisses Garcia. Die beiden Letztgenannten haben sich dann wieder hochgearbeitet und spielen nun unter Nouri eine wichtigere Rolle. Diesmal wird es, dazu gehört wenig Fantasie, andere Profis treffen. Und zwar auch namhaftere, die mit der Versetzung auf den Trainingsplatz des Drittliga-Teams rechnen müssen.

Fallou Diagne, Sambou Yatabare, Thanos Petsos und auch Florian Kainz waren zuletzt mehrfach nicht mal im Kader. Lennart Thy fehlte beim Heimspiel gegen Leverkusen im Aufgebot. Nach diesen Niederschlägen drohen nun die nächsten Höchststrafen. Interessant dabei: Alle sind Neuzugänge des Jahres 2016. Yatabare kam im Winter, die anderen im Sommer. Und keiner hat sich bei Werder bisher durchgesetzt.

Wen es Dienstag erwischt, mochte Baumann am Vorabend noch nicht verraten – er sagte lediglich: „Es geht nicht um Namen. Man muss auf verschiedene Sachen achten, etwa die aktuellen Leistungen oder auch den Bedarf auf den jeweiligen Positionen. Wir wollen gucken, was im Kader gerade am besten passt, die bestmögliche Konstellation finden.“
mr

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