Werder-Profi im Spiel gegen Dortmund

Nach Torstangen-Crash: Klaassen droht eine Pause

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Davy Klaassen verletzte sich in der 11. Minute bei der Rettungsaktion Aktion am linken Knie.

Ein Ärgernis ist es allemal. Doch wie groß dieses Ärgernis ist, stellt sich erst in den kommenden Tagen heraus.

Dann wird feststehen, ob Davy Klaassen für das Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim am Mittwochabend ausfällt oder nicht. „Noch können wir dazu nichts sagen“, erklärte Werder Bremens Sportchef Frank Baumann nach dem 1:2 bei Borussia Dortmund. Klaassen hatte sich in der Partie früh verletzt, weil er bei einer Rettungsaktion, die sich als unnötig erwies, ins eigene Tornetz gerutscht und dort heftig auf eine Bodenstange geprallt war. Eine Prellung seitlich am Schienbein zog sich der Niederländer dabei zu. „Er hat auf die Zähne gebissen, und wer Davy kennt, weiß, dass er alles probiert hat“, so Baumann. Doch nach 16 Minuten verschwand Klaassen in der Kabine. Zurück blieben Bremer Chefs, die eine Wut auf das Regelwerk entwickelten.

(Einzelkritik: Pavlenka mal wieder klasse)

Regel wurde Klaassen zum Verhängnis

Dort steht, dass Abseits erst gewunken wird, wenn der betreffende Spieler auch tatsächlich zum Ball geht. Und diese Regel wurde Klaassen zum Verhängnis. Er hechtete einem Heber von Dortmunds Paco Alcacer hinterher und erreichte den Ball auch noch vor der Torlinie, krachte dann aber auf die Stange. Zwischen dem Heben der Fahne durch den Linienrichter und der Rettungstat lagen nur Sekundenbruchteile. Hätte Klaassen noch zurückziehen können? Nein, hätte er nicht. Wenn aber sofort gewunken worden wäre, wäre er dem Ball sicher nicht mehr mit vollem Risiko nachgegangen. 

Deshalb der Ärger bei Baumann und auch bei Trainer Florian Kohfeldt. „Wenn der Linienrichter sofort die Fahne heben darf, kommt es nicht zu der Aktion. Wir verlieren dadurch unseren wichtigsten Spieler“, kritisierte der Sportchef. Und Kohfeldt ärgerte sich über „ein grundsätzliches Regelproblem. Da wird zu lange gewartet. Und man nimmt Schieds- und Linienrichter auch die Hoheit des Spiels.“

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Quelle: DeichStube

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