Verden ist nicht sicher genug

Werder muss das Abschlusstraining verlegen

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Trainingseinheit am Morgen in Verden.

Verden - Der Plan des SV Werder im Kurztrainingslager in Verden wirkte schon etwas gewagt, nun hat die Polizei dem Bundesligisten einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Bremer mussten das Abschlusstraining für den Abstiegsthriller gegen den VfB Stuttgart (Montag, 20.15 Uhr, Weserstadion) auf heute Morgen vorverlegen.

Eigentlich wollte Trainer Viktor Skripnik um 17.30 Uhr im Stadion am Berliner Ring üben lassen – nach dem Kreispokalfinale TSV Dauelsen gegen den SV Hönisch. Allein dazu werden 400 Besucher erwartet, außerdem hatten sich zahlreiche Werder-Fans angekündigt, um ihre Mannschaft im Abstiegskampf zu unterstützen.

„Es wurde uns von der Polizei mitgeteilt, dass die Sicherheit nach dem Pokalspiel nicht so richtig übernommen werden könnte“, erklärte Werder-Sportchef Thomas Eichin am Rande des Abschlusstrainings: „Für uns spielt das aber keine große Rolle, wir haben das Training einfach vorgezogen.“ Der 49-Jährige gestand, „dass wir Hinweise darauf schon vorher hatten. Heute morgen wurde es dann konkret. Man weiß halt nicht so genau, was nach dem Pokalspiel los ist – und dann ist auch noch der 1. Mai. Deswegen wurde uns gesagt, es wäre besser, wenn wir das umgehen könnten. Die Sicherheitsvorkehrungen waren nicht so gegeben, dass sie eine Gewähr abgeben konnten, dass alles sauber ablaufen wird. Das war uns dann auch zu heikel.“

Abschlusstraining der Grün-Weißen in Verden

Von einer unglücklichen Planung wollte Eichin nichts wissen: „Für uns ist das kein Problem, ob wir vormittags oder nachmittags trainieren. 17.30 Uhr wäre sowieso etwas spät gewesen. Wir trainieren eher früher. Für uns war das easy, wir steigen in den Bus und trainieren, die Fußballschuhe sind ja da.“

Dafür schauen die Fans in die Röhre. „Das ist momentan nicht unser Aspekt. Unser Aspekt ist, fit zu sein, fokussiert zu sein. In dieser Phase müssen wir das andere mal an die Seite legen“, meinte Eichin.

Nach dem einstündigen Training kehrte die Mannschaft in den Niedersachsenhof zurück. In dem Drei-Sterne-Hotel stehen Analysen und Einzelgespräche auf dem Programm. Möglich sind auch Teambuildingmaßnahmen. Ein Besuch des Magic Parks in direkter Nachbarschaft zum Hotel sei aber nicht geplant, hieß es.

Morgen früh findet im Stadion am Berliner Ring das so genannte Anschwitzen statt. Am Abend geht es dann direkt ins Weserstadion zum Schicksalsspiel gegen den VfB Stuttgart.

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