Der Finne ist als Führungsspieler fest eingeplant

Moisander: Stratege mit temporärem Handicap

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Niklas Moisander

Bremen - Die Vollzugsmeldung kam am frühen Samstagabend: Niklas Moisander wird ein Bremer! Für 1,7 Millionen Euro wechselt der finnische Innenverteidiger an die Weser. Und Werder-Geschäftsführer Frank Baumann frohlockt: „Damit sind unsere Planungen in der Innenverteidigung abgeschlossen.“

Und Moisander, der 30-Jährige mit der Erfahrung aus mehr als 300 Erstligaspielen in Holland und Italien sowie aus 20 Champions-League-Partien, ist dabei so etwas wie der Königstransfer. Der 51-fache Nationalspieler sei „taktisch sehr geschickt“, beschreibt Baumann Moisanders Vorzüge: „Das ist ein Faktor, den wir auf alle Fälle brauchen. Wir brauchen Spieler, die eine gewisse Organisation auf dem Platz übernehmen. Da haben wir in den vergangenen ein, zwei Jahren ein bisschen ein Defizit gehabt. Es waren zu wenige Spieler da, die auf dem Platz die Richtung vorgegeben haben.“

Moisander kann das – da ist sich Baumann sicher. Wenn er denn erstmal wieder spielen kann. Derzeit ist das nicht der Fall. Nach einer Operation am linken Sprunggelenk Mitte Mai befindet sich der nur 1,83 Meter große Abwehrspieler noch in der Aufbauphase, kann deshalb während der Woche in Neuruppin nur individuell trainieren. Aber das sei kein Problem, meint Baumann und nimmt allen die Sorge, dass sich Werder einen zweiten Fall Aron Johannsson (sechs Mal gespielt, seither verletzt) ins Team geholt hat: „Es ist alles genau untersucht worden und alles in Ordnung. Wir wissen es nicht ganz genau, aber rechnen damit, dass Niklas im Laufe des Trainingslagers im Zillertal ins Mannschaftstraining einsteigen kann.“
csa/kni

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