Mögliche Kandidaten für Kruse-Ersatz

Wie wäre es mit Mehmedi oder Maxim?

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Admir Mehmedi (Archivbild)

Bremen - „Wir suchen einen Kruse-Ersatz, der verschiedene Positionen spielen kann“, hatte Frank Baumann am Sonntag gegenüber der Kreiszeitung gesagt. Bis Mittwoch, 18 Uhr, bleibt Werders Sportchef noch Zeit, dann schließt das Transferfenster für Verpflichtungen in der Bundesliga.

In den sozialen Netzwerken wird fleißig diskutiert, wer den Bremern helfen könnte. Zwei Namen werden dabei häufig genannt: Admir Mehmedi (Bayer Leverkusen) und Alexandru Maxim (VfB Stuttgart). Beide Spieler passen auf den ersten Blick tatsächlich ins Anforderungsprofil von Baumann („30 Jahre oder älter – das kann ich ausschließen. Wir wollen jemanden haben, der uns kurz- und mittelfristig weiterhelfen kann“). Und beide dürften mit ihren aktuellen Rollen bei ihren Clubs nicht unbedingt zufrieden sein. Kreiszeitung.de hat Mehmedi und Maxim etwas genauer unter die Lupe genommen:

Admir Mehmedi
In den vergangenen Monaten war mehrfach über einen Wechsel oder eine Ausleihe des Schweizers spekuliert worden, da er bei Bayer Leverkusen seit seinem Transfer vom SC Freiburg im Sommer 2015 nicht wirklich glücklich geworden ist. Auch in der neuen Spielzeit dürfte es für Mehmedi bei Bayer schwer werden – mit Kevin Volland, Karim Bellarabi, Julian Brandt, Chicharito und Stefan Kießling ist die Konkurrenz in der Offensive nicht kleiner geworden. Der 25-Jährige hat in Leverkusen noch einen Vertrag bis 2019 und laut transfermarkt.de einen Marktwert von fünf Millionen Euro. Mehmedi ist in der Offensive auf mehreren Positionen einsetzbar. Egal, ob als hängende Spitze, Mittelstürmer oder Linksaußen. Er könnte bei Werder also die Position hinter Claudio Pizarro einnehmen.

Alexandru Maxim
Maxim und der VfB Stuttgart, eine Kombination, die momentan offensichtlich nicht so gut zusammenpasst. Das Verhältnis des 26-Jährigen zu Trainer Jos Luhukay soll nicht das beste sein, viel Einsatzzeit hat der offensive Mittelfeldspieler in dieser Saison auch noch nicht bekommen (170 Minuten in drei Ligaspielen und einem Pokalspiel). Nur bei der 0:1-Niederlage in Düsseldorf spielte er 90 Minuten durch. Luhukay setzt, wie es aktuell aussieht, lieber auf Nachwuchshoffnung Berkay Özcan (18). Für VfB-Sportvorstand Jan Schindelmeiser kommt ein Maxim-Transfer allerdings trotzdem nicht infrage: „Wir geben ihn nicht ab. Es gibt keinen Grund, darüber nachzudenken." Nicht ganz so deutlich klingt das bei Luhukay: „Wir wollen keinen Spieler abgeben vor Transferschluss. Das gilt für die gesamte Mannschaft. Aber im Fußball weiß man nie“, wird der Coach auf „Echo24.de“ zitiert. Maxim hat noch einen Vertrag bis 2019, sein Marktwert liegt laut transfermarkt.de bei drei Millionen Euro.
mib

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