Transfer-Poker um Bremer „Rakete“

Macht Aston Villa jetzt ernst? 18-Millionen-Euro-Angebot für Werder-Stürmer Rashica angeblich in Planung

Milot Rashica von Werder Bremen jubelt
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Milot Rashica von Werder Bremen wird von vielen Top-Clubs in Europa umworben. Aston Villa soll nun ein konkretes Angebot planen.

Bremen - Die sportliche Zukunft von Milot Rashica ist nach wie vor das Dauerthema des Werder-Sommers, das sich inzwischen sogar bis in den Herbst gezogen hat. Wohin wechselt der kosovarische Nationalspieler? Oder bleibt er am Ende womöglich doch beim SV Werder Bremen? Final beantwortet sind diese Fragen auch Anfang September noch nicht - was sich allerdings bald ändern könnte.

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, soll Aston Villa ein Angebot für Milot Rashica vorbereiten, das eine Ablösesumme in Höhe von 18 Millionen Euro vorsieht. Ob für Werder Bremen darüber hinaus Bonus-Zahlungen oder gar eine finanzielle Beteiligung bei einem möglichen Weiterverkauf des Spielers vorgesehen sind, sei noch unbeantwortet.

Ganz unabhängig von den Zahlen dürfte es Werder zunächst einmal freuen, wenn der Verein aus der englischen Premier League beim Werben um Rashica ernst macht, den Poker mit einem ersten Angebot auch offiziell eröffnet. Das könnte schließlich auch die anderen Interessenten - den SSC Neapel und RB Leipzig - unter Zugzwang setzen und zum Handeln motivieren, was Werder Bremen wiederum am Ende höhere Einnahmen bringen könnte.

Werder Bremen will für Milot Rashica zwischen 20 und 25 Millionen Euro

Klar ist: Die Bremer wollen mit ihrem wertvollsten Spieler in der laufenden Transferperiode so viel Geld wie möglich machen, um den finanziellen Verlust, der durch die Corona-Krise entstanden ist, etwas abmildern zu können. Eine Ablösesumme zwischen 20 und 25 Millionen Euro schwebt dem Verein vor. Davon wäre allerdings auch Aston Villas Auftaktangebot noch ein gutes Stück entfernt.

Der Spieler jedenfalls soll sich inzwischen damit abgefunden haben, dass es mit dem von ihm ursprünglich favorisierten Wechsel zu RB Leipzig nichts werden könnte. Die Gespräche zwischen Werder Bremen und RB waren vor einigen Wochen ins Stocken geraten. Inzwischen soll Milot Rashica auch zu einem Wechsel ins Ausland bereit sein.. (dco)

Zur letzten Meldung vom 10. September 2020:

Baumann bestätigt: Es gibt wieder konkrete Interessenten für Werder-Stürmer Milot Rashica

Bremen – Nun hat es auch Sportchef Frank Baumann bestätigt. Der SV Werder Bremen darf sich wieder Hoffnung machen, doch noch Milot Rashica wie geplant in dieser Transferperiode für eine ordentliche Ablöse zu verkaufen. 

„Es gibt den einen oder anderen Interessenten, der sich jetzt sehr konkret mit Milot Rashica beschäftigt“, verriet Frank Baumann am Donnerstagabend während der Pressekonferenz des SV Werder Bremen zum Pokalspiel in Jena. Das wird Rashica wegen einer leichten Knieverletzung verpassen. Wie die DeichStube schon am Mittwoch berichtete, sind Aston Villa und der SSC Neapel ins Rennen um den 24-jährigen Stürmer zurückgekehrt. Auch Leeds United soll sich mit Rashica beschäftigen, genauso wie weitere Clubs aus Italien.

Ein konkretes Angebot liegt dem SV Werder Bremen allerdings noch nicht vor. Doch immerhin ist endlich wieder Bewegung in der Geschichte, nachdem die Verhandlungen mit RB Leipzig völlig zum Stillstand gekommen sind. RBL-Coach Julian Nagelsmann möchte Milot Rashica zwar weiterhin gerne nach Leipzig holen, seine Bosse aber nicht annähernd die von Werder geforderte Ablösesumme von 25 Millionen Euro zahlen.

Werder Bremen-Sportchef: „Wahrscheinlich, dass Milot Rashica uns im Laufe der Transferphase verlassen wird“

„Wir haben unsere Vorstellungen“, sagte Frank Baumann, setzte sein Pokerface auf und meinte noch: „Es kann durchaus sein, es ist sogar wahrscheinlich, dass Milot Rashica uns im Laufe dieser Transferphase verlassen wird. Aber es ist nicht komplett ausgeschlossen, dass er nach dem 5. Oktober noch Spieler von Werder Bremen ist.“

Das war eine klare Botschaft an alle Interessenten, dass Werder Bremen seinen besten Spieler nicht verschenken wird. Baumann hofft natürlich, dass mehrere Clubs den Preis hochtreiben – und dabei stimmt ihn optimistisch: „Wir merken schon, dass der Transfermarkt wieder anspringt und es wieder mehr Bewegung gibt.“ Kein Wunder, denn in den Topligen startet so langsam wieder der Spielbetrieb, da werden Transfers immer wahrscheinlicher – selbst zu Coronazeiten. (kni)

Im DFB-Pokal am Samstag gegen den FC Carl Zeiss Jena wird Milot Rashica für Werder Bremen nicht zum Einsatz kommen. Er wird nach seiner leichten Knieverletzung noch geschont.

Zur letzten Meldung vom 9. September 2020:

Werder-Bremen-Transfers: Aston Villa wird jetzt doch zum Thema für Wechsel-Kandidat Milot Rashica

Lange Zeit hatte sich Milot Rashica auf einen Wechsel von Werder Bremen zu RB Leipzig fokussiert und für sich persönlich eine Zukunft außerhalb der Fußball-Bundesliga ausgeschlossen.

Der 24-Jährige, der aktuell wegen einer leichten Knieverletzung pausieren muss, wollte mit seiner Familie unbedingt in Deutschland bleiben. Doch nun gibt es offenbar einen Sinneswandel. Ein Transfer des Stürmers in die Premier League ist inzwischen denkbar, auch die Serie A in Italien kommt infrage. Nach Informationen der DeichStube macht sich deshalb der englische Erstligist Aston Villa wieder große Hoffnungen, Milot Rashica zu verpflichten. Auch der SSC Neapel soll sich erneut intensiv mit Rashica beschäftigen. Werder Bremen kann darauf hoffen, doch noch die gewünschte und dringend benötigte Ablösesumme zu kassieren.

Es geht – wie so oft im Fußball – ums Geld. Und in diesem Fall nicht nur um die Ablösesumme. Denn Rashica besitzt bei Werder Bremen immer noch seinen ersten Vertrag. Abgeschlossen, als ihn die Bremer im Januar 2018 von Vitesse Arnheim loseisten. Sein Jahresgehalt soll zwei Millionen Euro betragen. Damals war das für den Angreifer gutes Geld, nach seiner fußballerischen Entwicklung könnte Rashica nun aber längst mehr verdienen.

Milot Rashica-Transfer: Erfüllt Aston Villa die Wünsche von Werder Bremen?

Werder Bremen hätte sein Gehalt im vergangenen Dezember gerne angepasst, wollte dafür im Gegenzug aber eine vorzeitige Vertragsverlängerung, um später eine höhere Ablösesumme aufrufen zu können. Milot Rashica lehnte ab, weil er schon in diesem Sommer wegwollte. Mit RB Leipzig war er sich im Frühjahr bereits über einen Wechsel einig, doch die Sachsen wollen nicht mehr als 15 Millionen Euro Ablöse zahlen. Werder fordert 25 Millionen Euro. Eine Einigung wird immer unwahrscheinlicher.

Aston Villa ist dagegen offenbar bereit, die Bremer Wünsche zu erfüllen. Der Premier-League Club hat gerade erst Mittelstürmer Ollie Watkins vom FC Brentford verpflichtet – für eine Ablöse von 30 Millionen Euro. Nun soll noch ein Linksaußen her: Rashica. Der war bislang von einem Wechsel zu Aston Villa nicht so angetan, weil er Deutschland ungern verlassen will und eigentlich in der Champions League spielen möchte.

Werder Bremen: Auch SSC Neapel hat Interesse an Milot Rashica

Bei RB Leipzig wäre das möglich gewesen. Bei Aston Villa droht ihm dagegen wie zuletzt in Bremen der Abstiegskampf. Dafür gibt es mehr Geld, viel mehr Geld, denn in der Premier League wird auch bei Mittelklasseclubs sehr gut bezahlt. Außerdem könnte sich Milot Rashica in der besten Liga der Welt noch eindrucksvoller für höhere Aufgaben empfehlen. Gerüchteweise soll sich übrigens auch Premier-League-Aufsteiger Leeds United mit Rashica beschäftigen.

Konkreter ist da allerdings das Interesse vom SSC Neapel. Die Italiener sind in der kommenden Saison als Pokalsieger in der Europa League vertreten, auch als Tabellensiebter der vergangenen Saison ist die Perspektive nicht ganz so schlecht. Das Transferfenster schließt am 5. Oktober. Die Zeichen bei Rashica stehen dabei klar auf Abschied, denn Werder Bremen braucht dringend die Ablösesumme, um das Minus in der Coronakrise zu bekämpfen. Und der Stürmer möchte nicht nur sportlich, sondern auch finanziell den nächsten Schritt machen. (kni)

Zur letzten Meldung vom 8. September 2020:

Neuer Transfer-Vorstoß aus aus dem Ausland bei Werder-Star Milot Rashica?

Zwischen Werder Bremen und RB Leipzig herrscht weiterhin Stillstand: Kein Club will im Transfer-Poker um Milot Rashica von seinen Vorstellungen abweichen. Ergibt sich daraus womöglich noch eine Chance für andere Clubs?

Wie der „kicker“ berichtet, haben „ausländische Vereine die Fährte Milot Rashicas neu aufgenommen“. Welche das sind, ist unklar. Gerüchten zufolge soll Aston Villa interessiert sein. Für den Stürmer von Werder Bremen sollen die Engländer aber nicht infrage kommen, weil sie nicht international spielen.

Werder Bremen: Kein Milot Rashica-Transfer? RB Leipzig verpflichtet anderen Stürmer

Eine Einigung zwischen Werder Bremen und RB Leipzig ist derweil weit entfernt. Leipzig hat 15 Millionen Euro plus Bonuszahlungen geboten, Werder beharrt auf der Forderung von 25 Millionen. Möglicherweise haben die Sachsen bereits umgeplant. Nach Gerüchten um einen Transfer von Ricardo Horta (SC Braga) hat Leipzig in Lazar Samardzic nun immerhin schon ein Sturm-Talent unter Vertrag genommen.

Die DeichStube würde unterdessen gerne von Euch wissen: Wie soll Werder Bremen mit Milot Rashica verfahren? Entweder jetzt verkaufen und als Ablöse mitnehmen, was geht? Oder einen Schlussstrich unter den Transfer ziehen, Rashica auf keinen Fall abgeben und für die neue Saison fest mit dem Kosovaren planen? Oder bis zum Ende der Transferperiode pokern und auf ein besseres Angebot hoffen? Stimmt in unserer Umfrage ab! (han)

Zur letzten Meldung vom 4. September 2020:

Werder Bremen gibt Entwarnung bei Wechsel-Kandidat Milot Rashica: „Keine schwere Verletzung“

Bremen - Die Szene ließ im ersten Moment Schlimmes vermuten. Beim Versuch, einen Gegenspieler vom Ball zu trennen, blieb Milot Rashica, Wechsel-Kandidat beim SV Werder Bremen, im Länderspiel zwischen dem Kosovo und Moldawien im Rasen hängen und hielt sich danach humpelnd das Knie.

Kein Wunder also, das diese Bilder beim SV Werder Bremen für Alarm-Stimmung gesorgt haben.  Nicht zuletzt, weil ein Verkauf von Milot Rashica weiter angedacht ist, auch wenn der Transfer-Poker mit RB Leipzig zuletzt ins Stocken geraten war. 

„Die klinische Untersuchung unserer Mannschaftsarztes hat ergeben, dass bei Milot keine schwerwiegende Verletzung vorliegt“, sagte Cheftrainer Florian Kohfeldt am Freitagvormittag und gab damit schon „vorsichtig Entwarnung“. Dennoch hatte Werder Bremen seinen wertvollsten Spieler, der den Verein noch in diesem Sommer für viel Geld verlassen soll, vorsorglich für eine MRT-Untersuchung ins Krankenhaus geschickt.

Werder Bremen-Transfers: Milot Rashica nicht schlimmer verletzt

Die Untersuchungen bei Mannschaftsarzt Dr. Daniel Hellermann in Bremen am Freitagnachmittag ergaben nun keine schwereren Verletzungen im Knie von Milot Rashica. Es wurde lediglich eine Verstauchung im rechten Knie festgestellt.

„Wir sind natürlich sehr froh, dass Milot Rashica sich nicht schwerer verletzt hat und die Bänder und Menisken im Knie nicht beschädigt sind. Wir werden die Entwicklung am Wochenende abwarten und zu Beginn der Woche mit individuellem Training beginnen, die Belastung sukzessive steigern und dann entscheiden, wie schnell er wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann“, wird Kohfeldt auf Werder.de zitiert. (dco/len)

Hier verletzt sich Werder Bremen-Stürmer Milot Rashica (bei Minute 4:08):

Zur letzten Meldung um 8.00 Uhr:

Werder Bremen in Sorge: Wie schwer ist Verkaufskandidat Milot Rashica verletzt?

Parma – Schlechte Nachricht von Milot Rashica: Der Stürmer von Werder Bremen hat sich am Donnerstagabend im Nations-League-Spiel mit dem Kosovo gegen Moldawien am Knie verletzt. Noch ist offen, ob der 24-Jährige länger ausfallen wird und ein Transfer somit zusätzlich gefährdet werden könnte.

Milot Rashica war beim 1:1 in der 75. Minute ausgewechselt worden. Nach der Partie machte Nationalcoach Bernard Challandes zumindest Hoffnung für den SV Werder Bremen. Er gehe nicht davon, dass es etwas Ernstes sei, aber eine genauere Diagnose soll erst heute nach einer Untersuchung der Ärzte bekanntgegeben werden. Das berichtet „Supersport Kosova“.

Für Werder Bremen und Milot Rashica wäre ein Ausfall von Rashica doppelt bitter. Der Stürmer würde nicht nur sportlich fehlen, sondern der von beiden Seiten angestrebte Transfer dürfte sich damit noch schwieriger gestalten. Zuletzt war ein Wechsel zu RB Leipzig erheblich ins Stocken geraten. Immerhin ist das Transferfenster in diesem Sommer bis zum 5. Oktober geöffnet. Es bleibt also noch genügend Zeit.

Milot Rashica wird übrigens schon in den nächsten Tagen in Bremen zurückerwartet. Werder Bremen hatte ihm nur die Freigabe für die Partie gegen Moldawien erteilt, weil diese im italienischen Parma stattfand. Beim Heimspiel am Sonntag in Pristina gegen Griechenland darf der Angreifer nicht dabei sein, weil der Kosovo in der Coronapandemie als Risikogebiet gilt. Nach einer Rückkehr nach Bremen müsste Rashica fünf Tage in Quarantäne und würde dadurch das Pokalspiel in Jena verpassen. (kni)

Letzte Meldung vom 3. September 2020:

Neuer Transfer-Plan bei RB Leipzig: Kommt Ricardo Horta statt Werder Bremen-Star Milot Rashica?

Die Transfer-Verhandlungen bezüglich Milot Rashica zwischen dem SV Werder Bremen und RB Leipzig stocken schon seit Wochen, ein Abschluss ist nach wie vor weit entfernt - und nun scheint der Club aus dem Osten Deutschlands umzudenken.

Wie der TV-Sender „Sky“ berichtet, hat RB Leipzig inzwischen eine Alternative zu Werder Bremens Flügelstürmer Milot Rashica - dem Wunschspieler von RB-Coach Julian Nagelsmann - gefunden und soll auch schon ein Angebot für den portugiesischen Nationalspieler Ricardo Horta (SC Braga) abgegeben haben.

Die Leipziger sollen 13 Millionen Euro für den 25-Jährigen bieten. Horta könnte damit zur deutlich günstigeren Alternative im Vergleich zu Milot Rashica (24) werden. Zur Erinnerung: RB Leipzig hatte für den Angreifer des SV Werder Bremen eine Ablösesumme zwischen 15 und 17 Millionen Euro geboten und eventuelle Nachzahlungen in Aussicht gestellt. Zu wenig für die Bremer, die mit ihrem wertvollsten Profi in finanziell extrem schwierigen Zeiten zwischen 20 und 25 Millionen Euro an Ablöse einstreichen wollen.

Werder Bremen: Milot Rashica-Transfer? RB Leipzig und der Plan mit Ricardo Horta

Da die Vorstellungen beider Seiten derart weit auseinander liegen, hatten die Clubs öffentlich zuletzt damit begonnen, den Transfer von Milot Rashica in Frage zu stellen. Werders Sportchef Frank Baumann sprach etwa davon, dass es möglich sei, dass man nicht zueinander finde, während sein RB-Pendant Markus Krösche betonte, dass es auch andere interessante Spieler gebe. So einen scheint RB in Ricardo Horta nun gefunden zu haben.

Bei Werder Bremen dürften sie diese Nachricht mit gemischten Gefühlen aufnehmen. Einerseits wäre ein Verbleib Rashicas sportlich natürlich enorm reizvoll. Andererseits würden dadurch allerdings dringend benötigte Transfereinnahmen wegfallen. Milot Rashica könnte zwar auch zu einem anderen Verein wechseln, hatte sich mit seinem Berater Altin Lala aber schon früh auf sein Wunschziel festgelegt: RB Leipzig. (dco)

Letzte Meldung vom 29. August 2020:

RB Leipzig „nicht ganz raus“ - Werder Bremen-Sportchef Frank Baumann mit Update zu Milot Rashica-Verhandlungen

Geht er oder bleibt er doch? Im Transfer-Poker um Milot Rashica herrscht Stillstand. Will RB Leipzig den Stürmer-Star des SV Werder Bremen überhaupt noch? Sportchef Frank Baumann hat ein Update über die Verhandlungen gegeben.

RB Leipzig sei im Werben um Milot Rashica „nicht ganz raus“, erklärte Frank Baumann in einem Interview auf der Vereinshomepage. „Es ist bekanntermaßen so, dass sich Milot Leipzig sehr gut vorstellen könnte“, bestätigte der Sportchef des SV Werder Bremen. Ein Wechsel zum Champions-League-Teilnehmer könnte der nächste logische Schritt in Rashicas Karriere sein.

Werder Bremen pokert mit RB Leipzig um Milot Rashica: „Limits überschneiden sich nicht“

Doch es sieht weiterhin nicht danach aus, dass die Clubs bei der Ablösesumme noch zueinander finden. „Es ist aktuell so, dass beide Clubs für sich ein Limit gesetzt haben und diese Limits überschneiden sich aktuell einfach nicht“, sagte Baumann. Dem Vernehmen nach will Werder 25 Millionen Euro, Leipzig hat bisher nur 15 Millionen (plus Bonuszahlungen) geboten. „Wenn sich keiner bewegt in den Grenzbereichen, dann wird der Transfer nicht zustande kommen.“

Dann müsse man gucken, was der Stürmer des SV Werder Bremen will. Baumann: „Wenn er sich einen anderen Club auch vorstellen kann, dann geht die Verhandlungsrunde zwischen den Clubs von Neuem los.“ Es sei zwar grundsätzlich denkbar, dass Milot Rashica auch nächste Saison noch bei Werder Bremen spielt, „aber das ist nicht die wahrscheinlichste Variante“. Baumann erinnerte, der Club habe „einen gewissen Druck, Transfererlöse zu erzielen“. (han)

Zur letzten Meldung vom 27. August 2020:

Geduldsspiel für den SV Werder Bremen: RB Leipzig stellt sich tot, doch das Thema Milot Rashica lebt weiter

Bremen/Leipzig – Klare Ansage von Julian Nagelsmann! Der Trainer von RB Leipzig hat am Mittwoch, dem ersten Trainingstag nach dem Champions-League-Aus, Ersatz für den zum FC Chelsea abgewanderten Torjäger Timo Werner gefordert. „Ja, den brauchen wir. Es wäre extrem dämlich, wenn man es anders sieht“, sagte Nagelsmann der „Sport Bild“. Was er nicht sagte, ist, dass er dabei noch auf Milot Rashica von Werder Bremen setzt, hofft, wartet.

Überhaupt spricht in Leipzig im Augenblick niemand mehr von dem schnellen Kosovaren, von dem es schon mal hieß, er sei sich längst mit RB Leipzig einig. Weshalb die „Bild“-Zeitung nun titelt: „Leipzig schreibt Rashica ab.“ Doch das gehört wohl nur zum Spiel zwischen den Clubs – ein Spiel, das sich gerade in der Phase des Belauerns befindet. Eine tatsächliche Leipziger Abkehr von der Personalie Milot Rashica hat es nach Informationen der DeichStube nach wie vor nicht gegeben. Die Sachsen sind weiter am Flügelstürmer des SV Werder Bremen interessiert.

Dass sie es nicht zu erkennen geben, hat schlussendlich den gleichen Grund, weshalb Werder Bremen seit einigen Tagen wieder von einem Rashica-Verbleib spricht: bloß keine Schwäche, bloß keinen Handlungsdruck erkennen lassen. Denn: Wer sich jetzt als erstes bewegt, schwächt die eigene Verhandlungsposition und zahlt drauf.

Werder Bremen, RB Leipzig und der Transfer-Poker um Milot Rashica: Keine Schwäche zeigen

Während also in Bremen Trainer Florian Kohfeldt erklärt, nun „keine Rücksicht“ mehr auf eine Wechselmöglichkeit seines gefährlichsten Stürmers (acht Tore, sieben Assists in der vergangenen Saison) nehmen zu wollen und ihn fortan fest in die Saisonvorbereitung einzubinden, tauchen in Leipzig neue Namen auf, die die Botschaft in die Welt senden, dass es bei RB nicht nur um Milot Rashica geht. 

Medial gehandelt werden der norwegische Nationalspieler Alexander Sörloth (24) von Crystal Palace und der Uruguayer Darwin Nunez (21) vom spanischen Club UD Almeria – beides echte Mittelstürmer vom Schlage eines Patrik Schick, den die Sachsen nach abgelaufener Leihe zwar verpflichten wollen, für den die AS Rom aber 25 Millionen Euro Ablöse aufruft – exakt so viel fordert auch Werder Bremen für Milot Rashica, der als Spielertyp viel mehr ein Ersatz für Timo Werner als für Patrick Schick wäre.

Werder Bremen fordert 25 Millionen Euro Ablöse für Milot Rashica von RB Leipzig

Aber wer auch immer wen ersetzen soll: 25 Millionen Euro ist offenbar eine Forderung, die sich außerhalb klar definierter RB-Grenzen bewegt. Es gilt das Wort von Club-Chef Oliver Mintzlaff: „Wenn wir uns intern ein Paket-Limit aus Ablöse und Gehalt gesetzt haben, dann halten wir uns auch daran.“ Den Bremern sollen die Leipziger 15 Millionen Euro Ablöse plus drei Millionen mögliche Bonuszahlungen gebeten haben. Dafür gab’s von Werder Bremen eine Absage. Seither wird gelauert, wer sich als erstes auf den anderen zubewegt.

Dieser Zustand könnte noch einige Zeit anhalten. Zwar hat sich RB Leipzig laut Mintzlaff zum Ziel gesetzt, das Team bis zum Saisonstart Mitte September komplett zu haben, aber natürlich ist auch danach noch alles möglich. Das Transferfenster schließt erst am 5. Oktober. Werder Bremen muss jedoch vorher verkaufen, um das Geld in nötige Reinvestitionen stecken zu können. Vielleicht der Pluspunkt für Leipzig im Poker um Milot Rashica. (csa)

Zur letzten Meldung vom 25. August 2020:

Werder Bremen, Milot Rashica und ein großer Schwindel

Die Ausgangslage war diese: Milot Rashica sollte im Testspiel gegen Austria Lustenau unbedingt spielen – allein, weil Trainer Florian Kohfeldt dokumentieren wollte, dass er seinen torgefährlichen Linksaußen nun nicht mehr für einen Wechsel (von dem niemand weiß, ob er jemals zustande kommen wird) schonen wird.

Deshalb sah Rashicas Arbeitstag am Montag einen 45-Minuten-Einsatz für den SV Werder Bremen vor. Aber es kam anders. Wie im Moment ohnehin alles bei Milot Rashica anders zu kommen scheint als geplant. Gegen die Austria spielte Rashica schlussendlich nicht die vorgesehenen 45, sondern nur 17 Minuten. Grund: Ihm war auf dem Platz schwindelig geworden. Allerdings nicht plötzlich, sondern gewissermaßen mit Ansage. 

Werder Bremen-Transfers: Milot Rashica wird schwindelig

Schon in den Stunden vor dem Spiel habe der Kosovare Kreislaufprobleme gehabt, erklärte Florian Kohfeldt nach dem Spiel und räumte ein, dass Milot Rashica unter normalen Umständen einfach im Hotel geblieben wäre. Doch normal war es eben nicht am Montagmittag. Der Coach des SV Werder Bremen wollte zeigen, dass Rashica, dessen Transfer zu RB Leipzig sich zieht wie ein Kaugummi, wieder voll im Werder-Programm steckt. Und Rashica wollte das angeblich auch, nachdem er die Tests gegen Eintracht Braunschweig und den Linzer ASK aus bekannten Gründen verpasst hatte. Kohfeldt war klar, wie die Deutung einer erneuten Rashica-Abwesenheit ausgefallen wäre: „Das glaubt uns doch kein Mensch, wenn wir jetzt sagen, dass er Kreislaufprobleme hat.“

Also wurde ein Versuch vereinbart. Rashica fuhr mit zum Platz, fühlte sich dort aber nicht gut, fuhr also wieder ins Hotel, ließ sich behandeln, kehrte wieder zum Platz zurück, ließ sich nach der Pause einwechseln, erzielte das 3:1 (50.) und ließ sich wieder auswechseln. Alles wegen des Schwindels, der sich einen „unglücklichen Moment“ ausgesucht hatte, so Kohfeldt. Ob der Schwindel bei Milot Rashica ausgelöst wurde, weil sich sein Transfer seit geraumer Zeit im Kreis dreht und nicht vorankommt? Spekulation.

Doch kein Wechsel? Werder Bremen plant mit Milot Rashica

Florian Kohfeldt sieht harte Fakten, und die sagen aus, dass Milot Rashica Teil seines Kaders ist und möglicherweise auch bleiben wird. Zwar gehen die Bestrebungen aller beteiligten Parteien weiterhin Richtung Transfer, „aber wenn das alles nicht zusammenpasst, dann ist Milot nicht unglücklich, bei uns zu bleiben. Und ich bin es auch nicht. Dann spielt er hier bei Werder Bremen“, sagte der Trainer und wiederholte, dass er fortan „keine Rücksicht mehr“ nehmen werde auf Abwanderungsambitionen. Rashica würde derartiges auch nicht einfordern – ganz im Gegenteil: „So lange er hier ist, möchte er auch zeigen, dass er bereit ist, für Werder Bremen zu spielen. Er ist nicht unzufrieden, verbreitet auch keine schlechte Stimmung.“

Wie weit der Transfer von Milot Rashica zu RB Leipzig schon in die Ferne gerückt ist, lässt sich nur schwer einschätzen. Kohfeldt hat offenbar das Gefühl, dass nichts mehr wird aus dem lukrativen Geschäft. Er wechselte bei der Betrachtung der Geschehnisse deshalb schon die Zeitebene – aus der Zukunft in die Vergangenheit. Gewiss nicht aus Zufall formulierte er Sätze wie diese: Für Werder Bremen wäre ein Verkauf „eine gute Gelegenheit gewesen, eine sehr, sehr gute Ablösesumme auch innerhalb der Coronazeit zu generieren“, erklärte der 37-Jährige, doch was nicht ist, ist nicht: „Wir stehen vor einer zeitlich relativ kurzen Saison. Wir beginnen Mitte September, sind im Mai schon wieder durch. Dann schauen wir in einem Jahr noch mal.“ (csa) Auch interessant: Nick Woltemade wird bei Werder Bremen absichtlich unterschlagen. Aber warum?

Letzte Meldung vom 22. August 2020:

Werder Bremen-Transfers: Coach Kohfeldt denkt um und plant ab sofort fest mit Milot Rashica

Schluss mit Rücksicht: Florian Kohfeldt respektiert zwar auch weiterhin, dass Milot Rashica den SV Werder Bremen gerne verlassen und der Club den Stürmer gerne verkaufen möchte, aber will seine sportlichen Entscheidungen nicht mehr danach ausrichten.

„Wir sind jetzt an einem Zeitpunkt der Vorbereitung, an dem ich mit allen im Verein besprochen habe: Ab jetzt plane ich so mit Milot Rashica, als ob er am ersten Spieltag spielt“, stellte der Trainer des SV Werder Bremen am Sonntagmittag im Trainingslager in Zell am Ziller klar und fügte noch an: „Die Möglichkeit ist absolut realistisch, dass Milot am ersten Spieltag mit uns Bundesliga spielt – und vielleicht auch am 6. Oktober.“ Einen Tag zuvor schließt das Transferfenster.

Werder Bremen-Transfers: Doch kein Wechsel? So wird jetzt mit Milot Rashica geplant

Kohfeldts Aussagen unterstreichen einmal mehr: Ein Transfer von Milot Rashica ist nicht in Sicht. Topfavorit RB Leipzig bewegt sich nicht, die Verhandlungen mit Werder Bremen liegen auf Eis. Die Sachsen haben bislang nur ein Angebot mit einer Ablösesumme von 15 Millionen Euro plus Bonuszahlungen (bis zu drei Millionen Euro) vorgelegt. Werder-Sportchef Frank Baumann verlangt weiterhin 25 Millionen Euro. Von Rashica ist inzwischen zu hören, dass ihm die Warterei gar nicht mehr schmeckt. Er ist nach Informationen der DeichStube enttäuscht, dass RB Leipzig nicht zuschlägt. Zumal er sich längst mit dem Club einig ist – und RBL klar war, dass der 23-Jährige nicht ganz günstig sein würde. Die Ausstiegsklausel lag am Ende der Saison bei 38 Millionen Euro. Diese Summe ist in Coronazeiten aber nicht realistisch.

Werder Bremen-Transfers: Wie geht es jetzt mit Milot Rashica weiter?

Wie geht es nun weiter? „Meine Aufgabe ist es jetzt, Milot voll zu integrieren, ohne mögliche Alternativen zu verbrennen“, erklärte Florian Kohfeldt. Dabei betonte der Coach des SV Werder Bremen, dass dieser Weg mit Milot Rashica, Sportchef Frank Baumann und Klaus Filbry, den Vorsitzenden der Geschäftsführung, einvernehmlich besprochen worden sein. Das Risiko ist dabei nicht gerade gering. Werder muss in dieser Transferperiode unbedingt einen Star verkaufen, um die Finanzen wieder in Ordnung zu bringen. Das hatte Filbry auch unlängst in einem Interview mit der DeichStube klargemacht. Nicht auszudenken, welche Folgen es für Werder hat, sollte sich Rashica nun schwerer verletzen. 

Aber in Watte packen kann Werder Bremen seinen besten Spieler auf Dauer auch nicht. Im ersten Testspiel gegen Eintracht Braunschweig hatten sie den Kosovaren zur „Risikominimierung“ (Kohfeldt) draußen gelassen, gegen Linz fehlte Milot Rashica dann wegen leichter Adduktorenprobleme. Am Montag im Werder-Test gegen Austria Lustenau soll der Stürmer dann definitiv zum Einsatz kommen. Ab jetzt wird eben keine Rücksicht mehr auf einen weiterhin allerdings möglichen Wechsel genommen. (kni) Auch interessant: So könnt ihr Werder gegen Lustenau im Live-Stream schauen.

Letzte Meldung vom 21. August 2020:

Werder Bremen-Stürmer Milot Rashica ärgert sich über RB Leipzig und wird im Transfer-Poker ungeduldig

Er ist wieder da! Stürmer Milot Rashica hat am Freitag nach dreitägiger Verletzungspause erstmals wieder mit den Kollegen beim SV Werder Bremen trainiert.

Er machte dabei keinen unzufriedenen, aber auch keinen sonderlich begeisterten Eindruck, denn eigentlich wollte der 23-Jährige längst woanders sein: bei RB Leipzig. Doch die Verhandlungen über einen Transfer sind zum Erliegen gekommen. Und das ärgere Milot Rashica, heißt es. Die Ungeduld wachse. Nach Informationen der DeichStube soll der Stürmer des SV Werder Bremen inzwischen sogar daran zweifeln, ob Leipzig ihn wirklich haben will. Einen Plan B gibt es nicht, denn Rashica will in der nächsten Saison unbedingt international spielen, Premier-League-Club Aston Villa ist deshalb kein Thema.

Milot Rashica-Transfer: Werder Bremen und RB Leipzig liegen bei Ablösesumme weit auseinander

Und nun? Milot Rashica versucht, sich wieder mehr auf Werder Bremen zu konzentrieren. Zuletzt war das gar nicht so einfach für den jungen Kosovaren. Im ersten Test der Vorbereitung gegen Eintracht Braunschweig ließ Trainer Florian Kohfeldt den Angreifer draußen, um keine Verletzung und damit einen möglichen Wechsel zu riskieren. Auch beim zweiten Test am Mittwoch in Zell am Ziller gegen den Linzer ASK war Rashica nur Zuschauer. Offizielle Begründung: Adduktorenprobleme. Sie konnten immerhin schnell behoben werden.

Wesentlich zäher gestalten sich da die Verhandlungen mit RB Leipzig. Die Sachsen wollen nur eine Ablösesumme von 15 Millionen Euro plus Zusatzzahlungen im Erfolgsfall für Milot Rashica überweisen. Viel zu wenig für Werder Bremen, unter einer Ablösesumme von 25 Millionen Euro soll das beste Pferd im Stall nicht ziehen gelassen werden. Und natürlich möchten die Bremer auch davon profitieren, dass RB in der Champions League allein an Prämien mehr als 50 Millionen Euro eingenommen hat.

Werder Bremen-Transfer: Milot Rashica grübelt immer mehr über RB Leipzig

Lange Zeit sah es so aus, als wollten die Leipziger sich erst mal auf die Champions League konzentrieren und sich dann in Ruhe um Milot Rashica kümmern. Doch auch nach dem Halbfinal-Aus am Dienstag bekam Werder-Sportchef Frank Baumann kein Signal aus Sachsen. „Es ist ruhig, sehr ruhig“, berichtete Baumann und schob noch hinterher: „Die Frage ist: Was bedeutet das für die einzelnen Parteien? Das ist sicherlich auch ein Thema für Milot.“

Wie wahr: Milot Rashica kommt dem Vernehmen nach immer mehr ins Grübeln. Er war fest davon ausgegangen, dass ihn die Leipziger verpflichten werden. Trainer Julian Nagelsmann hatte ihn von einem Wechsel überzeugt. Die persönlichen vertraglichen Modalitäten sind längst ausgehandelt. Doch in Zeiten von Corona versucht RB Leipzig, den Preisverfall im Fußball zu nutzen. Außerdem wird Rashica laut „Bild“-Zeitung bei RB als nicht so wertvoll eingeschätzt. Diese Nachricht dürfte die Gemütslage des Stürmers von Werder Bremen gewiss nicht verbessern. (kni)

Zur letzten Meldung von 17. August 2020:

Werder Bremen: Sportchef Baumann liebäugelt mit dem Duo Milot Rashica/Tahith Chong

Zell am Ziller – Ailton und Claudio Pizarro oder Miroslav Klose und Ivan Klasnic – Werder Bremen ist bekannt für Traumduos im Sturm. Nun könnte eine Flügelzange für Furore sorgen, denn Sportchef Frank Baumann liebäugelt mit dem Duo Milot Rashica und Tahith Chong auf den Außenbahnen.

„Ich kann mir die Beiden auch zusammen auf dem Platz vorstellen“, sagte Frank Baumann am Sonntagmittag im Trainingslager in Zell am Ziller. Tahith Chong hatte gerade seine erste Trainingseinheit in Grün-Weiß absolviert, der 20-jährige Niederländer wird für ein Jahr von Manchester United ausgeliehen. Dabei stellte Baumann klar: „Tahith ist nicht der Ersatz für Milot, sie spielen zwar eine ähnliche Position, sind aber trotzdem unterschiedliche Spielertypen.“

Und außerdem sei Milot Rashica noch lange nicht weg: „Milot ist aktuell noch Spieler von Werder Bremen. Da tut sich auch im Moment nichts, und ich erwarte auch keine schnelle Entscheidung.“ Der 24-Jährige werde weiter die Vorbereitung mit Werder absolvieren und Baumann blickte auch schon auf den Saisonstart Mitte September: „Wir haben ja gesagt, dass Milot durchaus noch Spiele für Werder bestreiten kann.“ Das Transferfenster ist in diesem Jahr wegen der Coronapandemie bis zum 5. Oktober geöffnet.

Werder Bremen-Transfers: Milot Rashica will nicht zu Aston Villa wechseln

Grundsätzlich gilt: Milot Rashica möchte den nächsten Schritt machen, Werder Bremen ihm auch keine Steine in den Weg legen, wenn die Ablöse stimmt. Der Kosovare hat sich bereits für einen Wechsel zu RB Leipzig entschieden, doch der Halbfinalist der Champions League will die von Werder geforderte Ablösesumme von 25 Millionen Euro nicht zahlen. Aston Villa soll bereit sein, so tief für Rashica in die Tasche zu greifen. Doch da spielt der Stürmer nicht mit. Für ihn ist zwar ein Wechsel in die Premier League durchaus interessant, aber nicht zu einem Club, der wie Werder gerade nur den Klassenerhalt geschafft hat. Der Nationalspieler möchte auch mit seinem Verein auf internationaler Bühne glänzen.

Der Vertrag von Milot Rashica beim SV Werder Bremen läuft noch zwei Jahre, für den Club besteht also grundsätzlich kein Zeitdruck, in diesem Sommmer eine Ablösesumme generieren zu müssen. Wenn da nicht die finanziellen Sorgen wäre. Mit den Rashica-Millionen sollen die Kaufverpflichtungen für Ömer Toprak und Lonardo Bittencourt ausgeglichen und gleichzeitig noch Spielraum für weitere Neuzugänge geschaffen werden. Andererseits: So eine Flügelzange Rashica/Tahith Chong hätte schon was. Dafür müssten dann eben andere finanzielle Lösungen gefunden werden. Verkauf von anderen Werder-Stars oder eine höhere Kreditaufnahme. (kni)

Letzte Meldung vom 13. August 2020:

Abflug vor dem Absprung: Milot Rashica mit Werder Bremen vor elf komplizierten Tagen im Trainingslager

RB Leipzig? Aston Villa? SSC Neapel? AS Monaco? Wo Milot Rashica am Ende der Transferperiode gelandet sein wird, ist noch völlig offen. Klar ist nur: Vor dem Absprung steht für den 24 Jahre alten Angreifer am Freitagabend erstmal der Abflug. Mit Werder Bremen geht es ins Trainingslager nach Österreich – es wird kein ganz gewöhnliches Vorbereitungscamp werden.

Nicht für Milot Rashica, aber auch nicht für Trainer Florian Kohfeldt. Beide müssen irgendwie damit klarkommen, dass sich Werder mit Rashica auf eine Saison vorbereitet, die Rashica aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr mit Werder Bremen spielen wird. Es könnten also elf komplizierte Tage werden im Zillertal.

Coach Kohfeldt geht die Sache allerdings gelassen an, macht aber auch niemandem etwas vor. Eine Hauptrolle werde Milot Rashica im Werder-Programm nicht mehr spielen, sagt er: „Im Umgang wird alles so sein wie sonst auch. Aber das Einzelgespräch werde ich sicher eher mit – zum Beispiel – Felix Agu führen als mit ihm.“ Sportlich gilt das Augenmerk auch schon anderen Spielern. Siehe das Testmatch des SV Werder Bremen gegen Eintracht Braunschweig am vergangenen Sonntag (2:0), für das Rashica schon nicht mehr berücksichtigt worden war.

Werder Bremen: Nicht ausgeschlossen, dass Milot Rashica am Ende nicht wechselt, sondern bleibt

Was aber nicht heißt, dass Rashica im Zillertal-Trainingslager des SV Werder Bremen gar keine Aufmerksamkeit bekommen wird. Schließlich gibt es da auch noch die Variante, dass es schlussendlich doch nichts wird mit einem Mega-Millionen-Transfer. Sportchef Frank Baumann schließt das nicht aus, Trainer Florian Kohfeldt wäre es sportlich gesehen sogar recht. Und wenn er dann nicht so intensiv mit Milot Rashica trainiert hätte wie unter normalen Umständen, sei das absolut verschmerzbar: „Milot weiß doch genau, was ich sehen will. Es wäre eine Frage von Tagen, bis er wieder voll drin ist in allen Abläufen.“

Aktuell kämen alle Beteiligten bei Werder Bremen gut klar mit der Situation. Der Alltag ist unbelastet, Milot Rashica sei nach wie vor „gelöst, sehr entspannt, sehr locker. Er freut sich, in der Gruppe zu sein. Und was er im Training erfüllen muss, erfüllt er total. Er ist engagiert und lässt nicht abreißen“, lobt Kohfeldt und sieht es so: „Alles, was Milot jetzt macht, macht er für sich. Es ist in seinem eigenen Interesse, sich in Form zu bringen – unabhängig davon, für welchen Verein er in Zukunft spielt.“ (csa)

Zur letzten Meldung vom 12. August 2020:

Gefährlicher Stillstand im Ablöse-Poker um Werder-Angreifer Milot Rashica

Das erste offizielle Mannschaftsfoto der Saison 2020/21 ist geschossen und bereits veröffentlicht. Werder Bremen hat es zum Download für alle Fans in Umlauf gebracht. Das ist ziemlich früh, wenn man bedenkt, dass noch fast acht Wochen Transferzeit bleiben, um die Mannschaft zu verändern. Aber gut, Werder hat vier Trainer und 28 Spieler in zwei Reihen aufgestellt und dabei auch Milot Rashica berücksichtigt.

Nun könnte man meinen, dass Werder Bremen Angreifer Milot Rashica nur deshalb mit auf das Foto nahm, weil sich das trotz aller Verkaufsabsichten schlicht so gehört. Oder aber man kann Foto und frühe Veröffentlichung auch als kleine versteckte Botschaft verstehen. Eine, die vermitteln soll: Der SV Werder 2020/21 – das ist ein Team MIT Milot Rashica! Nicht ohne. 

Platzt ein Wechsel von Milot Rashica? Das sagt Frank Baumann

Was Frank Baumann, der Sportchef des SV Werder Bremen, zum Stand der Transferverhandlungen zu sagen hat, stützt diese These. Rashicas Abgang sei zwar nach wie vor wahrscheinlicher als ein Verbleib, doch sicher sei noch überhaupt nichts, betont der Geschäftsführer. „Es ist unter gewissen Voraussetzungen denkbar, dass Milot Rashica bleibt“, sagt er und beschreibt die Situation knapp so: „Es gibt keine Anzeichen, dass ein schneller Transfer zustande kommt.“

Jetzt werden viele innerlich aufstöhnen, weil sie hinter Sätzen wie diesen nur das übliche Pokerspiel eines Fußball-Managers vermuten. Vielleicht ist es das auch, und Baumann hat tatsächlich ausschließlich einen Verkauf seines wertvollsten Spielers im Sinn. Aber offenbar ist die Situation derzeit vertrackter als man glaubt. Denn während Milot Rashica den Bundesliga-Konkurrenten RB Leipzig als Wunschverein ausgemacht hat, kommen die Clubs in ihren Verhandlungen einfach nicht voran. Werder Bremen will 25 Millionen Euro Ablöse erzielen, Leipzig aber nicht über die 20-Millionen-Marke springen.

An diesem Punkt verharrt der Poker nun schon seit Wochen. Keiner bewegt sich, nichts passiert. Es soll schon vorgekommen sein, dass solch ein Aussitzen der Situation den Effekt hatte, dass der Spieler am Ende beleidigt von seinem ursprünglichen Plan abwich. Was auch in diesem Fall passieren könnte, wenn Milot Rashica das Gefühl beschleichen sollte, dass RB Leipzig ihn vielleicht gar nicht so sehr will, wie er zu RB Leipzig möchte. Was dann? Oder was, wenn sich die Sachsen anderweitig orientieren? Dann hätte Werder Bremen zwar Rashica tatsächlich eine weitere Saison im Kader, aber auch das Problem, die aus den Transfers der vergangenen Saison noch anhängigen Ablösesummen von 13 Millionen Euro bezahlen zu müssen. Das Geld sollte der Rashica-Transfer liefern.

Werder Bremen pokert mit RB Leipzig um Transfer-Ablöse für Milot Rashica

Frank Baumann erklärt, dass es „andere Wege gibt, unsere finanziellen Möglichkeiten zu verbessern“. Ein weiterer Kredit wäre eine Möglichkeit für Werder Bremen, würde das Problem aber nur weiter in die Zukunft verschieben. Der Verkauf anderer, besserverdienenderer Profis als Milot Rashica (spielt immer noch zum 2018 ausgehandelten Einstiegsgehalt, nachdem vor einem Jahr eine Vertragsverlängerung nicht realisiert wurde) könnte ein anderes Modell sein. Allerdings wirkt das alles bemüht alternativ. Baumann müsste schon zwei, drei Ablösen und eingesparte Gehälter addieren, um in die Rashica-Größenordnung vorzustoßen. Denn was für den Kosovaren gilt, gilt auch für alle anderen: Top-Preise werden in der Corona-Zeit nur in absoluten Ausnahmefällen bezahlt. Die einst anvisierten 38 Millionen für Rashica sind längst aus Baumanns Kopf verschwunden: „Der Corona-Abschlag ist einfach da, mit dieser Realität müssen wir leben. Von 35 oder 38 Millionen Euro sind wir weit entfernt. Das gibt der Markt nicht her.“

Aber 25 Millionen sollen es dann schon sein. Dieser Betrag würde viele Bremer Probleme lösen. Dafür müsste sich RB Leipzig allerdings noch bewegen. Baumann hat die Hoffnung, dass es so kommen wird. „Die Situation ist zwar ruhig, aber ausgereizt ist sie nicht“, sagt er. Mit anderen zahlungswilligen Interessenten für Milot Rashica kann der Sportchef des SV Werder Bremen gleichwohl nicht drohen. Er hat offenbar noch keinen an seinem Tisch sitzen gehabt: „Es finden keine Verhandlungen mit mehreren Clubs statt.“ (csa)

Unterdessen ist in Nabil Bentaleb der Ex-Wunschspieler des SV Werder Bremen wieder auf dem Transfermarkt.

Letzte Meldung vom 9. August 2020:

Werder Bremen-Transfers: Lob für Milot Rashicas Verhalten im Ablöse-Poker

Der Plan ist klar: Milot Rashica will und soll verkauft werden. Der Stürmer möchte gerne zu RB Leipzig, nur mag der Champions-League-Teilnehmer nicht die vom SV Werder Bremen aufgerufene Ablösesumme von 25 Millionen Euro zahlen.

Deshalb ist Milot Rashica noch beim SV Werder Bremen, spielte dort aber nicht im ersten Testspiel am Sonntag gegen Eintracht Braunschweig. „Wir haben das gemeinsam besprochen und wollten Risikominimierung betreiben“, sagte Trainer Florian Kohfeldt und erklärte, dass die Verletzungsgefahr nach nur einer Woche Vorbereitung einfach größer sei als sonst. In Watte wird Rashica nun aber auch nicht gepackt, der 23-Jährige soll ganz normal mit den Kollegen trainieren und dann auch am Freitag mit ins Trainingslager nach Zell am Ziller in Österreich reisen.

Werder Bremen-Transfers: Milot Rashica soll sich vor Verkauf nicht verletzen

Milot Rashica verfolgte die Partie auf Platz 11 von der Tribüne aus, plauderte mit seinem verletzten Kapitän Niklas Moisander und wirkte dabei nicht anders als sonst. „Milot verhält sich gut im Mannschaftsverbund. Ich würde das als absolut professionelle Situation sehen“, meinte Kohfeldt, der seinen Außenstürmer im nächsten Testspiel in neun Tagen gegen den Linzer ASK dann auch wieder einsetzen möchte. Wenn der Kosovare bis dahin noch beim Team ist. Im Moment sieht es danach aus. „Es ist eher wenig Bewegung drin“, beschrieb Sportchef Frank Baumann den Stand der Verhandlungen.

Werder Bremen braucht dringend die Ablösesumme von Milot Rashica

Kohfeldt würde sich durchaus freuen, „wenn Milot hier bleibt“. Und zugleich betont der Coach: „Milot wäre nicht der unglücklichste Mensch, wenn er am 6. Oktober immer noch in Bremen ist.“ Dann hat das Transferfenster geschlossen. Das es tatsächlich keinen Milot Rashica-Wechsel geben wird, ist eher unwahrscheinlich. Werder Bremen braucht eigentlich dringend die Ablösesumme, um aus den roten Zahlen zu kommen und vielleicht selbst noch kleinere Transfers stemmen zu können. (kni)

Unterdessen soll Werder Bremen in Kamil Jozwiak von Lech Posen neben Tahith Chong einen weiteren Flügelspieler als Ersatz Milot Rashica auserkoren haben.

Zur letzten Meldung um 13.15 Uhr:

Wegen eines möglichen Wechsels: Werder verzichtet im Testspiel auf Milot Rashica

Bremen – Der Wechsel von Milot Rashica rückt näher. Für das Testspiel des SV Werder Bremen gegen Eintracht Braunschweig hat Cheftrainer Florian Kohfeldt bereits auf den Stürmer verzichtet. Grund: der Transfer des 24-jährigen Werder-Stürmers soll nicht von einer möglichen Verletzung gefährdet werden.

„Wir haben gemeinsam entschieden, Milot Rashica aufgrund der offenen Situation eines möglichen Wechsels bei diesem Spiel nicht einzusetzen", wird Kohfeldt in einer Mitteilung des SV Werder Bremen zitiert. Der Coach weiter: „Ich möchte zudem auf seiner Position heute andere Spieler testen.“

Werder Bremen verzichtet wegen Transfer auf Milot Rashica

Werder Bremen verzichtet auf Milot Rashica. Kohfeldt will vermutlich keine Verletzung des Stürmers riskieren, denn die Bremer sind auf die Transfereinnahmen des Rashica-Wechsels angewiesen, um selbst auf dem Transfermarkt zuschlagen zu können. (tst)

Letzte Meldung vom 5. August 2020:

Werder Bremen pokert um Ablöse für Milot Rashica - Baumann: Verbleib möglich!

Das hatte sich Milot Rashica wahrscheinlich ganz anders vorgestellt: Der Profi des SV Werder Bremen wollte im Sommer eigentlich zu RB Leipzig wechseln, doch die Vereine konnten sich bislang nicht auf eine Ablösesumme einigen. Deshalb erschien der 24-Jährige am Montag pünktlich zum Start der Vorbereitung in Bremen.

Während Frank Baumann, Sportchef des SV Werder Bremen, inzwischen sogar damit liebäugelt, Stürmer Milot Rashica in dieser Transferperiode gar nicht mehr zu verkaufen, sucht Rashicas Berater Altin Lala offenbar schon nach anderen, zahlungswilligeren Abnehmern für seinen Klienten. Der Ex-Profi soll sich vergangene Woche laut der italienischen Zeitung „Tuttosport“ mit Neapels Sportdirektor Cristiano Giuntoli getroffen haben. Inzwischen ist Lala nach Mailand gereist, wo dem AC Milan mal Interesse an Milot Rashica nachgesagt wurde. Dazu gibt es Gerüchte, dass auch die AS Monaco und Aston Villa über eine Verpflichtung des kosovarischen Nationalspielers nachdenken sollen.

Werder Bremen-Transfers: Wettbieten um Milot Rashica?

Ein Wettbieten käme Werder Bremen durchaus entgegen, denn mit dem bislang abgegebenen Angebot von RB Leipzig mit einer Ablösesumme von 15 Millionen Euro und möglicher Bonuszahlungen von drei Millionen Euro ist Frank Baumann nicht zufrieden. Unter 25 Millionen Euro will der Sportchef seinen wertvollsten Spieler, der noch einen Vertrag bis 2022 besitzt, nicht ziehen lassen und würde dabei in letzter Konsequenz sogar auf einen Transfer von Milot Rashica verzichten. „Es ist durchaus vorstellbar, dass Milot die ersten, aber vielleicht auch die letzten Saisonspiele für uns bestreitet“, meinte Baumann und fügte noch an: „Es ist kein Geheimnis, dass wir Transfererlöse benötigen, aber da gibt es auch noch den einen oder anderen Spieler, der bei einem passenden Angebot zum Verkauf steht.“

Werder Bremen: Wechselt Milot Rashica vielleicht doch nicht? Transfermarkt schließt am 5. Oktober

Zeit, um Spieler zu verkaufen und zu verpflichten hat der SV Werder Bremen indes noch genug. Wegen der Coronapandemie schließt das Transferfenster in diesem Jahr erst am 5. Oktober, die Bundesliga startet Mitte September. (kni)

Letzte Meldung vom 31. Juli 2020:

Transfer von Werder-Star Milot Rashica: RB Leipzig pokert noch

Noch liegen der SV Werder Bremen und RB Leipzig in den Verhandlungen um einen Transfer von Stürmer Milot Rashica einige Millionen Euro auseinander. Nach einer ersten Gesprächsrunde, in der Leipzig einen Sockelbetrag von 15 Millionen Euro plus erfolgsabhängige Bonuszahlungen als Ablöse geboten, Werder Bremen aber 25 Millionen gefordert hatte, beginnt nun die Phase, in der beide Seiten versuchen, die Abhängigkeit vom jeweils anderen runterzuspielen. Der Poker läuft!

Das sieht dann so aus: Werder-Sportchef Frank Baumann erklärt, dass seiner Einschätzung nach ein Verkauf von Milot Rashica nicht unmittelbar bevorstehe, dass gleichwohl aber die Zahl der Interessenten steige. So geschehen vor wenigen Tagen. Die Botschaft an Leipzig war: Wenn ihr nicht zahlen wollt, verkaufen wir eben an einen anderen. Das übliche Verhalten eben.

Werder Bremen: RB Leipzig will Milot Rashica nicht um jeden Preis

Die erwartbare Antwort aus Sachsen folgte nun via Interview mit dem „Sportbuzzer“, in dem RB-Sportdirektor Markus Krösche seinerseits betont, dass auch noch andere Mütter gute Fußballer auf die Welt gebracht hätten. Bei ihm liest sich das dann so: „Milot ist ein sehr interessanter Spieler. Aber es gibt auch andere interessante Fußballer.“ Botschaft an Werder Bremen: Wir wollen Milot Rashica, aber wir zahlen nicht jeden Preis.

Damit wären diese kleinen Drohgebärden dann auch ausgetauscht, und die Parteien müssen nun beweisen, dass stimmt, was sie an Argumenten platzieren. Hat Werder wirklich andere Interessenten? Findet Leipzig tatsächlich gleichwertige Spieler zu gleichen Preisen? Der Poker läuft! (csa)

Zur letzten Meldung vom 20. Juli 2020:

England? Italien? Dortmund! Flammt beim BVB das Interesse an Werder-Profi Milot Rashica wieder auf?

Bremen – Mailand runter, Dortmund rauf? Die Liste der Interessenten für den Stürmer von Werder Bremen, Milot Rashica, ist keine geschlossene Akte, sondern ein sich ständig aktualisierendes Papier.

So kann der AC Mailand seit Mittwoch ziemlich sicher wieder wegradiert werden, denn die Italiener haben bei ihren Zukunftsplanungen eine ziemliche Kehrtwende hingelegt. Der Vertrag von Trainer Stefano Pioli wurde um zwei Jahre verlängert – womit auch klar ist: Ralf Rangnick, lange als neuer starker Mann bei Milan gehandelt, wird dort keinen Posten bekommen. Und da Rangnick als Befürworter eines Transfers von Milot Rshica galt, kann diese Option nun beiseite gelegt und gepflegt vergessen werden.

Deshalb bleibt RB Leipzig, das bereits 15 Millionen Euro für den Stürmer des SV Werder Bremen (acht Saisontore) geboten haben soll, aber nicht der einzige große Name auf der Liste. Die britische Zeitung „The Telegraph“ berichtete am Montag, dass es bei Borussia Dortmund Pläne gibt, in denen Milot Rashica eine gewichtige Rolle spielt. Die Engländer gehen davon aus, dass Manchester United mit Beginn der Transferfrist in der Premier League am 27. Juli bei BVB-Juwel Jadon Sancho ernst machen wird. Und für den Fall eines Verkaufs hätten die Borussen bereits Rashica als Nachfolger auserkoren.

Werder Bremen: BVB-Interesse an Milot Rashica nicht neu

Richtig oder falsch? Tatsächlich ist das Dortmunder Interesse an dem kosovarischen Nationalspieler nicht neu. Schon im vergangenen Winter soll es Kontakt gegeben haben. Der BVB hat in der Vergangenheit zudem schon häufiger erfolgreich bei Werder Bremen eingekauft. Seit 2002 wechselten Torsten Frings, Nelson Valdez, Patrick Owomoyela, Sokratis und zuletzt Thomas Delaney von der Weser zu den Schwarz-Gelben.

Vor wenigen Tagen hatte Rashica-Berater Altin Lala gegenüber der DeichStube zwar noch von RB Leipzig geschwärmt („Trainer und Spielweise passen gut zu Milot“), er hatte aber auch angedeutet, dass noch andere Vereine in den Poker um seinen Klienten einsteigen könnten. „Vielleicht kommt da noch etwas“, hatte er gesagt, aber eigentlich Clubs aus England und Italien gemeint. Nun ist es offenbar Borussia Dortmund. (csa)

Zur letzten Meldung vom 17. Juli 2020:

Werder-Transfers: „Trainer und Spielweise passen gut“ - Milot Rashica-Berater von schwärmt von RB Leipzig

Bremen – Er ist der Mann, an dem alles hängt. Erst wenn Milot Rashica verkauft ist und Werder Bremen die Ablöse-Millionen für seinen Stürmer auf dem Konto hat, kann der Club die Umgestaltung des eigenen Teams in die Hand nehmen.

Denn ohne frisches Geld geht wenig bis nichts bei Werder Bremen. Doch wann dieses frische Geld fließen wird, ist noch ziemlich unklar. Von wem es kommen wird, zeichnet sich dafür immer deutlicher ab. Im Gespräch mit der DeichStube bestätigt Altin Lala, Berater von Milot Rashica, dass RB Leipzig mit Coach Julian Nagelsmann die Hauptrolle bei dem Ganzen spielt. „Leipzig ist ein interessanter Club. Trainer und Spielweise passen gut zu Milot“, sagt der Ex-Profi. Durch ist der Deal deswegen aber noch nicht.

Zwischen Werder und RB läuft der Verhandlungspoker, er läuft aber eher schleppend. Aus Gründen, die eher nicht bei den Leipzigern zu suchen sind. Und auch nicht bei Milot Rashica. Er hat sich offenbar auf RB Leipzig eingeschossen, Berater Lala sagt, dass das „ein Club ist, der Spieler besser macht“. Der zudem in der Champions League spielt und damit alles bietet, was sich ein 24 Jahre alter Profi für den nächsten Karriereschritt nur wünschen kann. Wenn sich nun auch noch Werder Bremen mit den Sachsen auf eine Ablöse einigen würde, wäre alles geritzt. Doch offenbar liegen die Clubs noch auseinander, zuletzt berichtete die „Bild“-Zeitung, dass die Bremer ein Angebot über 15 Millionen Euro Ablöse plus eventuelle Bonuszahlungen in Höhe von drei Millionen Euro abgelehnt hätten. 25 Millionen Euro seien das Ziel.

Werder Bremen und Milot Rashica: Warten auf Transfer-Angebote aus England und Italien

An Milot Rashica interessierte Clubs aus dem Ausland müssen also mit RB Leipzig wetteifern. Dass Werder auf einen solchen Club, der das Angebot des Bundesliga-Dritten übertrumpft, noch warten will, ist nachvollziehbar und verständlich. Aber bevor in England (letzter Spieltag am 26. Juli), wo die zahlungskräftigsten Clubs sitzen, und in Italien (1. August), wo im AC Mailand ein weiterer Rashica-Interessent beheimatet ist, die Meisterschaften nicht abgeschlossen sind, wird sich dort wohl nichts rühren. „England, Italien – vielleicht kommt da noch etwas“, sagt selbst Altin Lala.

Beim AC Mailand soll nach der Saison Ralf Rangnick als Trainer und Sportdirektor das alleinige Sagen haben – und Rangnick, derzeit noch bei Red Bull als Leiter des weltweiten Fußball-Projekts angestellt, wollte Rashica einst schon nach Leipzig holen. Zudem ist Berater Altin Lala mit ihm bestens bekannt, als Spieler trainierte er bei Hannover 96 drei Jahre unter Rangnicks Anleitung. Gegen Milan spricht jedoch, dass die Nord-Italiener die Champions League verpassen werden, selbst die Qualifikation für die Europa League ist in Gefahr. Milot Rashica bekäme dort also – anders als in Leipzig – nur nationales Mittelmaß geboten. (csa)

Zur letzten Meldung vom 14. Juli 2020:

Werder Bremen-Transfers: AC Mailand macht RB Leipzig bei Milot Rashica Konkurrenz

Bremen - Jetzt wird die Personalie Milot Rashica richtig spannend. Der Stürmer des SV Werder Bremen hatte sich eigentlich schon mit RB Leipzig auf einen Wechsel im Sommer verständigt, doch nun macht der AC Mailand ernst.

Laut der italienischen Zeitung „Tuttosport“ haben die Offizielllen des Clubs Kontakt zu Milot Rashicas Beratern aufgenommen. Sie wollen offenbar versuchen, den 23-jährigen Angreifer des SV Werder Bremen von einem Wechsel zum AC Mailand zu überzeugen.

Dabei zieht der künftige Milan-Coach Ralf Rangnick im Hintergrund die Fäden. Der 62-Jährige wollte Milot Rashica in der Vergangenheit schon nach Leipzig lotsen, er gilt als Fan des Bremers. Nun steht der Ex-Coach der Leipziger, der für Red Bull die weltweiten Fußball-Projekte koordiniert, vor einem Wechsel zum AC Mailand, soll dort Trainer und Sportchef werden.

Werder Bremen-Transfers: Das Interesse des AC Mailand kann für Werder nur gut sein

Für Werder Bremen kann das Interesse der Mailänder nur gut sein. Die Bremer haben sich mit einem Wechsel des Kosovaren längst abgefunden, brauchen auch dessen Ablösesumme, um die finanziellen Probleme der Coronapandemie und des schlechten Abschneidens in der Bundesliga zu bewältigen. Nun kann Werder hoffen, dass zwei Clubs im Werben um Rashica die Ablösesumme nach oben treiben. Milot Rashica besitzt angeblich eine Ausstiegsklausel aus seinem noch bis 2022 laufenden Vertrag, bei einer Ablösesumme von 38 Millionen Euro kann er wohl gehen. Doch in Coronazeiten ist es eher unwahrscheinlich, dass Clubs so viel für ihn bezahlen. Zumal Rashica in der Rückrunde nur einen einzigen Treffer erzielt hat.

Der 23-Jährige macht erst mal Urlaub in der Heimat, ist mit seiner Familie in einem Privatflieger in den Kosovo gereist. Nach Bremen wird er wohl nicht mehr zurückkehren. (kni)

Derweil könnten die Grün-Weißen schon einen Nachfolger für Kevin Vogt an der Angel haben: Der defensive Mittelfeldspieler Patrick Erras soll vor einem ablösefreien Wechsel vom 1. FC Nürnberg zu Werder Bremen stehen.

Zur letzten Meldung vom 10. Juli 2020:

Milot Rashica-Wechsel vor Abschluss - Werder-Boss Klaus Filbry: „Müssen ein bis zwei Spieler verkaufen“

Dass Milot Rashica Werder Bremen im Sommer verlassen wird, gilt schon länger als ausgemachte Sache - öffentliche Aussagen zum Thema hat der Verein aber stets vermieden. Bis jetzt.

Am Freitagmittag sagte Sportchef Frank Baumann: „Es gibt bei Milot Rashica definitiv Bewegung. Wir sind mit einem Club im Austausch und müssen davon ausgehen, dass er im nächsten Jahr nicht mehr für uns spielen wird.“

Den Namen des Vereins nannte der Sportchef des SV Werder Bremen nicht, es dürfte sich allerdings um den Bremer Bundesliga-Kontrahenten RB Leipzig handeln, der als Favorit auf eine Verpflichtung Milot Rashicas gilt. Es hätten generell aber auch noch andere Clubs Interesse am 24-Jährigen, erklärte Baumann. Zuletzt waren die italienischen Erstligisten AC Mailand und SSC Neapel mit dem Flügelstürmer in Verbindung gebracht worden. Baumann: „Es ist zu merken, dass der Markt langsam wieder ins Rollen kommt.“

Werder Bremen-Transfers: Milot Rashica soll teuer verkauft werden - welcher Club bietet am meisten?

Klar ist: Werder Bremen kann davon nur profitieren. Schließlich wollen und müssen die Bremer möglichst viel Geld mit dem Verkauf von Milot Rashica einnehmen, um damit einen schlagkräftigen Kader für die neue Saison aufbauen zu können. Im bis 2022 gültigen Vertrag des kosovarischen Nationalspielers ist eine Ausstiegsklausel in Höhe von 38 Millionen Euro verankert, die ihm einen vorzeitigen Wechsel erlaubt. Dass Werder tatsächlich die volle Summe einstreicht, ist angesichts der Corona-Krise, Rashicas jüngster sportlicher Auftritte sowie der notgedrungenen Bremer Bereitschaft zum Verkauf nahezu ausgeschlossen. „Wir werden ihn aber definitiv nicht unter Wert verkaufen.“

Werder Bremen: Milot Rashica will wechseln

Sein Geschäftsführerkollege Klaus Filbry sagte, dass Werder Bremen generell „erstmal einen oder zwei“ Spieler verkaufen müsse, um auf dem Transfermarkt überhaupt handlungsfähig zu sein. „Keiner ist unverkäuflich,  ich gehe aber davon aus, dass wir den einen oder anderen Stammspieler verlieren werden“, erklärte Baumann und berichtete, dass bisher noch kein Profi mit dem Wunsch nach Veränderung auf ihn zugekommen sei. Einzige Ausnahme: Milot Rashica. Dessen Seite habe den angestrebten Sommer-Wechsel bereits vor einigen Monaten angekündigt. (dco)

Zur letzten Meldung:

Milot Rashica vor Wechsel zu RB Leipzig? Werder-Boss Marco Bode: „Gibt noch ungeklärte Fragen“

Unabhängig vom Verlauf der beiden Relegationsspiele geht die Zeit von Milot Rashica beim SV Werder Bremen offenbar zu Ende. Ligakonkurrent RB Leipzig bestätigte Interesse an der Verpflichtung des Stürmers, und auch Werders Aufsichtsrats-Vorsitzender Marco Bode deutete einen Abschied des 24-jährigen Stürmers an.

„Vermutlich wird uns Milot im Sommer verlassen. Es gibt aber noch einige ungeklärte Fragen“, sagte Marco Bode, Chef des SV Werder Bremen, im „Doppelpass“ bei Sport1 über einen möglichen Transfer von Milot Rashica. „Rashica ist sicherlich ein Spieler, mit dem wir uns beschäftigen“, erklärte indes RB Leipzig-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff.

Werder Bremen: Transfer von Milot Rashica - Grätscht Hertha BSC RB Leipzig dazwischen?

Milot Rashica könnte bei den Sachsen die Nachfolge von Timo Werner antreten, der in die Premier League zum FC Chelsea nach London wechselt. Neben RB Leipzig sind nach Informationen der DeichStube aber auch Hertha BSC und der AC Mailand an dem Stürmer des SV Werder Bremen interessiert. (sid/tst)

Letze Meldung vom 25. Juni 2020:

Werder Bremen-Transfers: Nach Leipzig und  Milan jagt jetzt auch Hertha BSC Milot Rashica

Milot Rashica wird den SV Werder Bremen im Sommer verlassen. Die Frage ist nur noch, wohin. Favorit ist RB Leipzig. Doch nach Informationen der DeichStube mischt nun auch Bundesliga-Konkurrent Hertha BSC mit, will den Stürmer in die Hauptstadt locken.

Auch der AC Mailand soll Interesse an einer Verpflichtung des 23-Jährigen haben. Das ist grundsätzlich gut für Werder Bremen: Denn die vielen Interessenten könnten den Preis nach oben treiben. Schließlich ist nicht ganz klar, welche Klausel bei nun bei Milot Rashica gilt.

Werder Bremen: Hertha BSC, RB Leipzig, AC Mailand - wohin wechselt Milot Rashica?

Für den Fall des Abstiegs besitzt Milot Rashica eigentlich eine Option, dass er Werder für eine festgeschriebene Ablösesumme von 15 Millionen Euro verlassen kann. Doch dieser Passus galt nur bis zum 15. Juni. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Saison aber verlängert, Rashica konnte von seiner Klausel also keinen Gebrauch machen. Es ist noch unklar, wie die Situation rechtlich bewertet wird. 

Falls Werder die Klasse doch noch halten sollte, ist diese Diskussion hinfällig, dann gilt eine andere Ausstiegsklausel im noch bis 2022 laufenden Vertrag - mit einer Ablösesumme von 38 Millionen Euro. Es ist allerdings schwer vorstellbar, dass ein Club in diesen schwierigen Zeiten bereit ist, so viel Geld für Milot Rashica zu bezahlen. Zumal der Angreifer eine ganz schwache Rückrunde gespielt hat und seinen sieben Treffern aus der Hinrunde keinen einzigen weiteren folgen ließ.

Werder Bremen: Milot Rashica nie wieder für Werder? Wechsel zu Hertha BSC?

Aber Werder Bremen hätte zumindest das Heft das Handelns wieder etwas mehr in der Hand, könnte mehr fordern als die 15 Millionen im Falle eines Abstiegs. RB Leipzig wäre dazu nach dem Verkauf von Timo Werner an den FC Chelsea sicherlich in der Lage. Milot Rashica ist dort auch als Nachfolger des Nationalspielers eingeplant. Aber auch Hertha BSC besitzt durch den Einstieg von Investor Lars Windhorst sehr gute finanzielle Möglichkeiten. Das Ziel lautet Europa, da könnte ein Bundesliga-erfahrener, junger, schneller Stürmer wie Rashica eine große Hilfe sein.

Und dann wäre da noch der AC Mailand, bei dem demnächst Ralf Rangnick als Manager und Coach einsteigen soll. Der ehemalige Leipzig-Coach gilt als Fan von Rashica und darf sich bei seinem eigenen Wechsel in die Serie A sicherlich den einen oder anderen Neuzugang wünschen. Es wird in jedem Fall spannend, wo Milot Rashica landet. Ob er überhaupt noch einmal für die Grün-Weißen stürmt, ist derweil offen. Am Mittwoch hat sich Rashica im Training eine Sprunggelenksverletzung zugezogen. (kni)

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