Werder-Rakete führt Ranking an

Rangliste: Milot Rashica steht sogar vor Robert Lewandowski und Timo Werner

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Für Werder Bremen läuft es nicht - für Milot Rashica hingegen schon. Zumindest in der Rangliste der Spieler mit den meisten Torschüssen pro Spiel.

Bremen – Es läuft nicht beim SV Werder Bremen, nur Platz 14 in der Tabelle. Immerhin darf sich Milot Rashica über eine Spitzenplatzierung freuen, der Stürmer führt sogar die Rangliste der Bundesliga-Spieler mit den meisten Torschüssen pro Spiel an – mit einem Wert von 2,11.

Dahinter folgen Timo Werner (RB Leipzig/2,09) und Robert Lewandowski (FC Bayern/2,03). In der Statistik der Internetplattform „Ligainsider.de“ dauert es dann ein bisschen, bis der nächste Bremer folgt: Es ist Yuya Osako auf Rang 22 mit einem Wert von 1,18. Direkt dahinter kommt Josh Sargent (1,13).

Zurück zu Rashica: In der Torschützenliste ist der Kosovare nicht so weit vorne zu finden, dort belegt er mit vier Treffern nur Rang 14. Unangefochten vorne thront übrigens Lewandowski mit 16 Toren vor Werner mit zwölf Treffern. (kni)

Zur letzten Meldung vom 09. November 2019

Erst jetzt kann Werder-Rakete Milot Rashica länger zünden

Bremen – Milot Rashica ist jetzt schon kaum zu stoppen, da klingt die Einschätzung von Florian Kohfeldt vor dem Auswärtsspiel am Sonntag bei Borussia Mönchengladbach wie eine Drohung für die Konkurrenz des SV Werder Bremen.

Der Coach des SV Werder Bremen erwartet von seinem Stürmer noch bessere Leistungen und das auch bis zum Schluss, weil Milot Rashica nach seiner Verletzungspause zu Beginn der Saison nun wieder topfit ist. „Ich muss zum ersten Mal nicht im Hinterkopf haben, ihn irgendwann im Spiel schützen zu müssen“, sagt Kohfeldt. 

So hatte er den jungen Kosovaren zum Beispiel vor einer Woche gegen Freiburg in der 86. Minute vom Platz geholt, um keine neue Verletzung zu riskieren. Werder Bremen führte zu diesem Zeitpunkt 2:1, kam ohne Milot Rashica aber kaum noch gefährlich nach vorne und kassierte schließlich das bittere 2:2. Nun sei Rashica aber wieder „nahe von 100 Prozent“, so Kohfeldt, und damit auch ohne Risiko in der Lage, bis zum Ende auf dem Platz zu stehen.

Werder Bremen: Florian Kohfeldt lobt „unberechenbaren“ Milot Rashica

Rashicas Stellenwert in dieser Saison könnte dabei kaum größer sein. In seinen sechs Ligaspielen hat der 23-Jährige vier Tore erzielt zwei weitere vorbereitet. Ohne ihn würde Werder vielleicht sogar schon im Tabellenkeller sitzen. So bleibt der Traum von Europa am Leben. Und mit einem noch stärkeren Rashica könnte die Aufholjagd noch in diesem Jahr klappen – vielleicht sogar schon am Sonntag in Gladbach.

„Milot hat sich vom klassischen Flügelspieler, der nur über das Eins-gegen-eins kommt, zusätzlich zu einem Kombinationsspieler entwickelt, der sich gut zwischen den Ketten bewegt und zwischen Abschlüssen aus der zweiten Reihe und Tempodribblings variiert“, lobt Kohfeldt und ist damit noch längst nicht fertig: „Er hat sich die wichtigste Eigenschaft für einen Stürmer behalten. Es ist ihm total egal, ob er oder sein Nebenmann das Tor schießt. Das macht ihn so gefährlich, weil er einfach unberechenbar ist.“ (kni)

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Trainer Florian Kohfeldt verteidigt auch gegen Borussia Mönchengladbach vehement seinen Kurs mit dem SV Werder Bremen - der Vorbericht der DeichStube. Vor dem Auswärtsspiel in Mönchengladbach: So könnte die Aufstellung von Werder Bremen aussehen.

Zur letzten Meldung vom 1. November 2019:

Rekordmann Rashica: „Diese Tore habe ich drauf“

Dieser Milot Rashica ist kaum noch aufzuhalten – vor allem nicht im DFB-Pokal. Der Stürmer des SV Werder Bremen traf in seinem fünften Pokalspiel in Folge und hat damit den Vereinsrekord eingestellt. Und nach dem 4:1-Sieg gegen den 1. FC Heidenheim gab sich der 23-Jährige öffentlich so selbstbewusst wie selten zuvor.

„Tore wie dieses habe ich schon öfter geschossen, das habe ich drauf“, sagte Milot Rashica mit der Selbstverständlichkeit eines echten Torjägers. Bereits nach sechs Minuten hatte er den Ball mit dem rechten Fuß aus rund 20 Metern Torentfernung neben den langen Pfosten geschlenzt. Unhaltbar für den Heidenheimer Keeper Vitus Eicher - 1:0 für Werder Bremen.

„Ich schieße gerne aus dieser Position. Ich habe die Lücke gesehen und dann abgezogen. Wenn du es nicht probierst, kannst du auch nicht treffen“, berichtete Rashica. Diesmal hatte er mit seinem stärkeren rechten Fuß getroffen, aber er kann es auch mit dem linken – so wie zuletzt in Leverkusen.

Werder Bremen: Stürmer Milot Rashica mit unheimlicher Torquote

Seine Torquote im Jahr 2019 wird dabei immer unheimlicher. In der Rückrunde der Vorsaison hatte der Kosovare in 16 Bundesliga-Partien für Werder Bremen acht Tore erzielt, dazu noch drei Treffer in den drei Pokalspielen. In der aktuellen Spielzeit kam er wegen eines Muskelfaserrisses bislang erst in fünf Bundesliga-Spielen zum Einsatz, hat aber auch schon wieder drei Treffer auf dem Konto. Und im DFB-Pokal war er in beiden Runden erfolgreich, erst gegen Atlas Delmenhorst, dann beim 4:1-Sieg gegen den 1. FC Heidenheim. Das heißt: Lediglich gegen Düsseldorf und Hertha blieb Milot Rashica, der angeblich sogar das Transfer-Interesse des AC Mailand weckt, in dieser Saison ohne Tor.

„Nach jedem Spiel fühle ich mich besser. Es war zwar schwer, so lange wegen meiner Verletzung zu fehlen, aber ich werde jede Woche fitter. Ich hoffe, mich weiter steigern zu können“, meinte Rashica – und da wird ihm gewiss niemand widersprechen. „Rocket“, die Rakete, wie er im Team genannt wird, hat gewiss noch nicht die letzte Stufe gezündet. (kni)

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SC Freiburg-Stürmer Nils Petersen schwärmt in seiner DeichBlick-Kolumne von Werders „Rakete“: „Ich wäre gerne ein bisschen mehr wie Milot Rashica.“ Am Mittwochabend entwickelte sich ein Zoff um ein Stück Stoff: Darum krachte es im Weserstadion mit den Werder-Ultras - die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema. Derweil plädierte Werder-Trainer Florian Kohfeldt: „Wir müssen die Schiedsrichter mehr schützen.“ Vom Notstand zum Luxusproblem: Florian Kohfeldt hat in der Innenverteidigung von Werder Bremen wieder freie Auswahl. Neuer Fan-Protest: Werder-Ultras attackieren die Wohninvest-Loge beim Paderborn-Spiel.

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