Einsatz beim 1:1 gegen RB Leipzig

Rashica macht Stress - beim Gegner

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Noch befindet sich Werder-Angreifer Milot Rashica im Status „unfertig“.

Bremen - Nach 62 Minuten war die Glut erloschen. Der Mann, den Werder-Trainer Florian Kohfeldt als „ständigen Brandherd“ bezeichnet hatte, musste vorzeitig vom Feld. Abpfiff für Milot Rashica.

Und obwohl der Außenstürmer nicht durchspielen durfte, war die Partie gegen RB Leipzig für ihn doch wieder ein Schritt nach vorne. Denn immerhin hatte Kohfeldt ihm das Vertrauen und einen Platz in der Startelf geschenkt. Zudem war der Coach nicht unzufrieden mit Rashicas Leistung: „Er hat immer wieder Stress erzeugt beim Gegner. Auch gegen den Ball hat er in den letzten Wochen viel dazugelernt. Ich bin total überzeugt von ihm.“

Milot Rashica: Seine Karriere in Bildern 

Milot Rashica wechselte im Sommer 2015 von KF Kosova Vushtrri zu Vitesse  Arnheim.
Milot Rashica wechselte im Sommer 2015 von KF Kosova Vushtrri zu Vitesse  Arnheim. © imago
Der Offensivspieler sorgte dort wegen seiner Schnelligkeit für viel Aufsehen.  
Der Offensivspieler sorgte dort wegen seiner Schnelligkeit für viel Aufsehen.   © imago
Rashica machte schon im jungen Alter auf sich aufmerksam und lief im Alter von 16 Jahren erstmals für die Junioren-Nationalmannschaft von Albanien auf.
Rashica machte schon im jungen Alter auf sich aufmerksam und lief im Alter von 16 Jahren erstmals für die Junioren-Nationalmannschaft von Albanien auf. © imago
Später entschied er sich aber für das Nationalteam seines Heimatlandes Kosovo zu spielen.
Später entschied er sich aber für das Nationalteam seines Heimatlandes Kosovo zu spielen. © imago
Am 14. September 2017 feierte Rashica sein Debüt in der Europa League. Gegen Lazio Rom verlor er mit Vitesse 2:3.
Am 14. September 2017 feierte Rashica sein Debüt in der Europa League. Gegen Lazio Rom verlor er mit Vitesse 2:3. © imago
Im Winter 2018 wechselte Milot Rashica für 7,5 Millionen Euro an die Weser.
Im Winter 2018 wechselte Milot Rashica für 7,5 Millionen Euro an die Weser. © gumzmedia
Sein Startelfdebüt gab der 1,78 Meter große Flügelflitzer im Spiel gegen Schalke 04 am 3. Februar 2018.
Sein Startelfdebüt gab der 1,78 Meter große Flügelflitzer im Spiel gegen Schalke 04 am 3. Februar 2018. © gumzmedia
Sein erstes Bundesliga-Tor schoss Rashica beim 3:1-Sieg gegen den 1. FC Köln am 26. Spieltag.
Sein erstes Bundesliga-Tor schoss Rashica beim 3:1-Sieg gegen den 1. FC Köln am 26. Spieltag. © gumzmedia
Am zweiten Spieltag der Saison 2018/19 rettet Rashica Werder kurz vor Schluss mit einem sehenswerten Freistoßtor. Bremen gewinnt mit 2:1 in Frankfurt.
Am zweiten Spieltag der Saison 2018/19 rettet Rashica Werder kurz vor Schluss mit einem sehenswerten Freistoßtor. Bremen gewinnt mit 2:1 in Frankfurt. © gumzmedia

Nach vorne Druck machen, nach hinten arbeiten – wenn Rashica diese beiden Aufgaben schon besser zueinander bringen würde, hätte er seit seiner Verpflichtung Ende Januar vermutlich schon mehr als nur 209 Spielminuten gesammelt. Aber noch befindet sich der 21 Jahre alte Angreifer im Status „unfertig“ – das sagt er sogar selbst.

„Als ich zu Werder gekommen bin, war hier alles neu für mich und ein ziemlich großer Unterschied zu der Eredivisie“, erklärte der Kosovare im „VW-Talk“ nach dem Leipzig-Match, „aber jetzt gewöhne ich mich immer mehr an die Liga und lerne meine Mitspieler immer besser kennen.“ Der Sprung von Vitesse Arnheim sei ähnlich groß gewesen wie der von seinem Heimatverein Kosovo Vushtrri zu Vitesse zweieinhalb Jahre zuvor. Rashica: „So schwierig es war, in die Niederlande zu wechseln, so schwierig war es, nach Deutschland zu kommen.“

Kohfeldt setzte auf Rashicas Frische

Ein Spiel hatte es bereits gegeben, nach dessen Ende angenommen werden durfte, dass die Phase der Akklimatisierung abgeschlossen sei. Es war das 3:1 gegen den 1. FC Köln, bei dem Rashica zum 2:1 getroffen und sein erstes Bundesliga-Tor erzielt hatte. Nach der Begegnung hagelte es Lob für den schnellen und dribbelstarken Angreifer. Dennoch verzichtete Florian Kohfeldt in den folgenden zwei Partien auf ihn. Grund? Der Trainer hatte das Gefühl, dass die Erwartungen in Rashica nach dessen Treffer zu hoch gewesen wären. Also zog der Trainer den Sieben-Millionen-Einkauf erstmal wieder aus dem Verkehr.

Irgendwie war das ungewöhnlich, aber gegen Leipzig setzte Kohfeldt „auf die Frische“ des ausgeruhten Ersatzmannes: „Ich war mir auch recht sicher, dass die Leipziger nicht mit Milot rechnen.“ Die große Überrumpelung gelang zwar nicht, aber Rashica floppte auch nicht. Nach 62 Minuten war er jedoch ausgebrannt, der verdrängte Ishak Belfodil ersetzte ihn.

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Quelle: DeichStube

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