Platz sieben ist möglicherweise doppelt wertvoll

Saison-Finale: Für Werder geht es um Millionen

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Werder-Trainer Florian Kohfeldt bereitet seine Mannschaft auf das wichtige Spiel gegen RB Leipzig vor.

Bremen – Abgerechnet wird zum Schluss, heißt es so schön im Fußball. In der Bundesliga geht es dabei am letzten Spieltag nicht nur um die Tabelle, sondern auch um ganz viel Geld.

Für Werder sind noch einige Millionen Euro zusätzlich drin. Natürlich spielt die mögliche Qualifikation für Europa die größte Rolle. Die Bremer können aber auch in der TV-Geld-Tabelle der Bundesliga noch einen Sprung nach vorne machen. Alles zusammengezählt, stehen am Samstag im Heimspiel gegen RB Leipzig zwölf Millionen Euro auf dem Spiel – plus einem besonderen Bonus für die nächsten zehn Jahre.

Die Sehnsucht heißt Europa. Werder will damit aber nicht nur seine Reiselust befriedigen, sondern genauso seine Finanzkraft stärken. Denn auch in der Europa League kann ganz gut verdient werden. Das Erreichen der Gruppenphase bringt zehn Millionen Euro. Bis dahin wäre es für Werder allerdings ein weiter, finanziell ziemlich uninteressanter Weg. Die drei Qualifikationsrunden gegen meistens unattraktive Gegner sind im besten Fall ein Plus-Minus-Null-Geschäft – und das mitten in der Sommer-Vorbereitung.

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Trotzdem will Werder unbedingt Siebter werden. Die Chance auf Europa ist einfach zu verlockend. Außerdem hätte die Qualifikation für die Europa League eine nette Langzeitwirkung. In den nächsten zehn (!) Jahren würde der Bundesligist jährlich eine Million Euro kassieren. Unabhängig davon, ob die Bremer international dann noch dabei sind.

Platz sieben ist übrigens auch die Voraussetzung dafür, um in der TV-Geld-Tabelle der Bundesliga vorwärts zu kommen. Aktuell belegen die Grün-Weißen dort Rang zehn. Dabei entscheidet nicht mehr nur die berühmte Fünfjahres-Wertung, sondern auch das Abschneiden in den vergangenen 20 Jahren, der Einsatz von Nachwuchsspielern, aber eben auch mehr als sonst der aktuelle Wettbewerb.

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52 Millionen Euro aus dem TV-Topf sicher

Und da kommt den Bremern die schwache Saison von Hertha BSC entgegen. Werder kann die Berliner noch überholen. Dafür braucht es einen eigenen Sprung von Platz neun auf sieben, und die Hertha muss noch von Rang zehn auf elf runter. So unwahrscheinlich ist das gar nicht. Verlieren die Berliner ihr Heimspiel gegen Leverkusen und gewinnt Düsseldorf gegen Hannover, wäre es schon passiert. Das würde Werder zwei Millionen Euro zusätzlich bescheren.

Fest steht: Werder selbst kann nicht mehr überholt werden, 52 Millionen Euro aus dem TV-Topf sind also sicher. Das ist genauso viel wie vor einem Jahr. Zwei weitere Millionen können dazukommen – und in Europa winken dann richtig hohe Zusatzeinnahmen.

Quelle: DeichStube

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