Gregoritsch bleibt zu 99 Prozent beim FCA

Wechsel zu Werder Bremen kein Thema mehr – Michael Gregoritsch: „Die Sache ist vorbei“

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Michael Gregoritsch wird wohl beim FC Augsburg bleiben und nicht zum SV Werder Bremen wechseln.

Bremen – Michael Gregoritsch vom FC Augsburg stand lange Zeit ganz oben auf dem Wunschzettel des SV Werder Bremen, doch aus einem Wechsel wurde bekanntlich nichts. Jetzt hat der 25-jährige Stürmer erstmals öffentlich über die Gespräche mit den Grün-Weißen gesprochen.

„Es ist bekannt, dass ich mit Bremen in Gesprächen war. Klar war das interessant“, sagte Michael Gregoritsch im Interview mit dem „Kicker“ über das Werder-Interesse. „Aber die Sache ist vorbei, jetzt zählt die Aufgabe hier.“ Knackpunkt des geplatzten Wechsels dürfte die Höhe der Ablöses gewesen sein: Der FC Augsburg soll 15 Millionen Euro für Gregoritsch gefordert haben, eine Summe die für Werder Bremen nicht zu stemmen ist.

Nun bleibt Michael Gregoritsch „zu 99 Prozent“ beim FC Augsburg und trifft am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) sogar im Weserstadion auf den SV Werder Bremen. (tst)

Zur letzten Meldung vom 28. August 2019:

Wechsel von Michael Gregoritsch zu Werder Bremen endgültig vom Tisch

Schwierigkeiten beim angestrebten Transfer von Nabil Bentaleb, höchster Handlungsbedarf in der durch Verletzungen gebeutelten Defensive – da spielen andere Themen bei Werder Bremen keine Rolle mehr. Wie ein Transfer von Michael Gregoritsch.

Am Sonntag tritt Michael Gregoritsch der bei Werder Bremen lange ein Wunschkandidat für die Nachfolge von Max Kruse war, mit dem FC Augsburg an der Weser an. 

Er wird danach auch wieder mit dem FCA abreisen. Denn: Ein Wechsel von Michael Gregoritsch zu Werder Bremen ist laut Sportchef Frank Baumann mittlerweile absolut ausgeschlossen. „Wir werden keinen Offensivspieler mehr verpflichten“, verkündete der Bremer Geschäftsführer am Dienstag.

Frank Baumann: Es kommt kein Offensivspieler mehr zu Werder Bremen

Damit hat sich das Thema Michael Gregoritsch für diese Transferperiode erledigt. Und auch das in England aufgekommene Gerücht, Außenstürmer Andre Ayew (29) vom Zweitligisten FC Swansea sei ein Kandidat bei Werder Bremen, kann demnach wieder weggepackt werden. (csa)

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Derweil bahnt sich ein anderer Wechsel bei den Grün Weißen an: Der Transfer von Michael Lang zu Werder Bremen ist fast perfekt. Am Sonntag steht das nächste Werder-Heimspiel an – so könnt ihr die Partie von Werder Bremen gegen den FC Augsburg live im TV verfolgen.

Zur letzten Meldung vom 20. August 2019:

Transfer-Poker um Michael Gregoritsch: Raubt Gladbach Werder Bremen die letzte Hoffnung?

Für den aktuellen Gemütszustand von Michael Gregoritsch hat die „Augsburger Allgemeine“ zuletzt diese Bezeichnungen gefunden: „griesgrämig“ und „stellenweise lustlos“. Den Grund für schlechte Laune und schlechte Leistungen sieht das Blatt in dem scheinbar nicht zu realisierenden Transfer zum SV Werder Bremen.

Zu hoch ist die Ablöseforderung des FC Augsburg für den Mittelfeldspieler. Nur bei einer Zahlung von mehr als zehn Millionen Euro hätte der FCA den Österreicher ziehen lassen. Werder Bremen winkte nach langen Verhandlungen ab. Michael Gregoritsch, so heißt es, ist darüber enttäuscht, verärgert, frustriert. Er wollte wechseln, wollte zu Werder Bremen, ist aber zum Bleiben verdonnert.

Werder Bremen: Auch Borussia Mönchengladbach will Michael Gregoritsch verpflichten

Es sei denn, Augsburg rückt am Ende der Transferperiode noch von seiner Forderung ab, weil es eben wenig sinnstiftend wäre, einen griesgrämigen, stellenweise lustlosen Spieler mit durch die Saison zu schleppen. Dass dieses Szenario noch eintritt, mag die Hoffnung des SV Werder Bremen sein, der sich parallel aber schon mit einem Transfer von Nabil Bentaleb beschäftigt. 

Nun vertreibt offenbar Borussia Mönchengladbach auch den letzten Gregoritsch-Schimmer der Zuversicht. Die „Augsburger Allgemeine“ berichtet vom Interesse der Borussen an Gregoritsch. Im Gegensatz zu den Bremern könnten die Gladbacher auch die geforderte Ablöse bezahlen. Was wiederum den FC Augsburg wenn vielleicht auch nicht glücklich, dann doch zumindest reicher machen würde.

Ob Gregoritsch auch mit Gladbach statt mit Werder happy wäre? Der 25-Jährige selbst wehrte am Wochenende Nachfragen zu seiner Zukunft ab – allerdings mit dem verräterischen Hinweis, dass das Sache des Vereins sei. (csa)

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Die Grün-Weißen haben sich bei Benjamin Henrichs einen Korb geholt, Werder Bremen will sich aber nicht entmutigen lassen und noch Transfers tätigen. Zurzeit dreht sich alles um den Bentaleb-Transfer zu Werder Bremen – auch DeichBlick-Kolumnist Klaus Allofs schreibt über den Schalker und gibt Einblick in das Pokerspiel bei Transfers. Ein Südkoreaner für die Defensive von Werder Bremen – Kyu-hyun Park durfte am Mittwoch erstmals mit der Mannschaft trainieren.

Zur letzten Meldung vom 31. Juli 2019

FC Augsburg setzt Michael Gregoritsch Wechsel-Frist - Kein „marktgerechtes Angebot“ von Werder Bremen

Bremen – Werder Bremen will Michael Gregoritsch, und Michael Gregoritsch will zu Werder Bremen, daran hat sich nichts geändert – nur der FC Augsburg will im Transfer-Poker um den Stürmer weiterhin nicht so, wie es die Bremer Verantwortlichen um Sportchef Frank Baumann gerne hätten. Nun wirkt es sogar so, als würde FCA-Manager Stefan Reuter so langsam die Geduld verlieren.

Gegenüber dem „Kicker“ brachte Stefan Reuter die Idee einer internen Wechsel-Frist ins Gespräch. Es werde „ein Zeitpunkt festgelegt“, nach dem keine Spieler mehr abgegeben werden. Der Augsburg-Manager reagierte damit auf die seit Wochen andauernde Hängepartie um die umworbenen Augsburg-Profis Martin Hinteregger, Philipp Max – und eben Michael Gregoritsch, der sogar schon öffentlich via Instagram mit einem Wechsel zu Werder Bremen geliebäugelt hatte. Laut Reuter seien bisher aber für keinen der drei Spieler „marktgerechte Angebote“ eingegangen.

Werder Bremen will Michael Gregoritsch holen: Transfer-Poker mit FCA geht weiter

Für Michael Gregoritsch, 25 Jahre alt, elffacher österreichischer Nationalspieler und noch bis 2022 unter Vertrag, fordert der FC Augsburg dem Vernehmen nach eine Ablösesumme in Höhe von 13 Millionen Euro. Geld, das Werders Sportchef Frank Baumann in diesem Sommer schlichtweg nicht zur Verfügung steht.

Die Bremer setzen darauf, dass sich Augsburg mit seinen Vorstellungen noch ein gutes Stück weit nach unten bewegt. Da kann es nur hilfreich sein, dass sie den Spieler schon von einem Wechsel überzeugt haben, denn auch Reuter kann es letztlich nicht wollen, einen Profi gegen dessen Willen im Club zu halten. Zwar verwies der Weltmeister von 1990 darauf, dass sich Profis an ihre Verträge halten müssten, schloss einen Verkauf aber nicht mehr kategorisch aus. Der Poker um Michael Gregoritsch geht also weiter – und Werder Bremen bleibt zuversichtlich. Trainer Florian Kohfeldt hatte gerade erst erklärt, weiterhin an den Wunschspielern dran zu sein. (dco/tst)

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Apropos Transfers: Im Trainingslager in Grassau veranstalten die Grün-weißen einen Workshop - die Scouts von Werder Bremen werden für den Transfermarkt geschult. Derweil gibt es richtig gute Nachrichten für die Grün-Weißen, Trainer Florian Kohfeldt hat einen neuen Vertrag bei Werder Bremen unterschrieben.

Zur letzten Meldung vom 13. Juli 2019:

Euphorie-Bremse! Transfer von Michael Gregoritsch für Werder Bremen zu teuer

Zunächst die Ereignisse der letzten Tage im Telegrammstil: Werder Bremen will Michael Gregoritsch. Stop! Gregoritsch will offenbar auch zu Werder. Stop! Er „liked“ bei Instagram einen Eintrag über eine Einigung zwischen ihm und dem Club. Stop! Landsmann Marco Friedl spricht von Gesprächen. Stop! Beim FC Augsburg weiß man dagegen von nichts. Stop!

Zusammengefasst lässt sich dennoch erkennen, dass in dem angestrebten Transfer Dynamik steckt. Doch das auf einer Ebene, die für Frank Baumann, Sportchef von Werder Bremen nicht die große Relevanz hat. Für ihn ist der Michael Gregoritsch-Deal trotz der positiven Signale drumherum nach wie vor weit weg. Grund: die Ablöse, was sonst?

Baumann wiederholt im Trainingslager im Zillertal, was er schon vor einigen Tagen in Bremen zum Thema beitragen wollte. „Ein Transfer in dieser Größenordnung ist dieses Jahr für uns komplett unrealistisch ist. Daran hat sich nichts geändert“, sagt der Bremer Manager. Das kann nun als Teil des Pokerspiels zwischen Werder Bremen und dem FC Augsburg (der weiterhin einen Betrag jenseits der Zehn-Millionen-Marke für Michael Gregoritsch erzielen will) aufgefasst werden oder auch schon als Kapitulation. 

Werder Bremen will keinen Top-Spieler verkaufen, um Michael Gregoritsch zu holen

Auf jeden Fall ist Baumanns Absicht erkennbar, im Thema Gregoritsch (25/Vertrag beim FCA bis 2022) die Erwartungen nicht weiter zu schüren. Weil für Niclas Füllkrug und Marco Friedl schon „einiges investiert“ worden sei – zusammen zehn Millionen Euro Ablöse –, „wir aber nicht in dieser Größenordnung eingenommen, sondern nur sehr überschaubare Einnahmen erzielt haben, benötigt man kein Mathe-Abitur, um sich das auszurechnen.“ Soll heißen: Werder Bremen hat aktuell das Geld für Michael Gregoritsch nicht.Werder könnte es sich durch den Verkauf anderer Spieler zwar verschaffen, aber das wäre wie ein Schuss ins eigene Knie. Frank Baumann: „Wir möchten keinen unserer Top-Spieler verkaufen.“ 

Dass Marco Friedl die Spekulationen über die Gregoritsch-Verpflichtung seitens Werder Bremen mit eindeutigen Aussagen („Die Gespräche laufen schon lange“) befeuert hat, ignoriert Baumann so gut es eben geht: „Ich kann nicht verhindern, mit wem Marco in der Freizeit spricht. Dass sich Fußballer untereinander über Clubs austauschen, ist eine ganz normale Sache.“

Unterdessen hat ein grün-weißer Neuzugang mit der DeichStube gesprochen: „Flo hat mir brutal geholfen“ - Niclas Füllkrug im Interview über seine Rückkehr zu Werder Bremen, seine Knie und Familie. Außerdem gab es im Trainingslager im Zillertal eine Medienrunde mit einem anderen Werder-Stürmer - mehr dazu hier: Milot Rashica - die Werder-Rakete im Reifeprozess.

Zur letzten Meldung vom 9. Juli 2019:

Werder Bremen und Michael Gregoritsch: Jetzt geben beide Seiten Gas

Zugegeben: Als offizielle Bestätigung für einen Transfer zu Werder Bremen geht es nicht durch. Dafür ist so ein Herzchen, also eine Gefällt-mir-Angabe von Michael Gregoritsch im sozialen Netzwerk Instagram, am Ende doch noch etwas zu wenig.

Die Botschaft, die Michael Gregoritsch damit am frühen Montagabend via Internet in die Welt schickte, war aber trotzdem unmissverständlich: Der Stürmer möchte in diesem Sommer vom FC Augsburg zu Werder Bremen wechseln.

Eine entsprechende Meldung des Fernsehsenders Sky, die besagte, dass sich Werder Bremen und der Profi bereits über einen Wechsel einig seien, versah Gregoritsch mit einem Like, was der 25-Jährige mit Sicherheit nicht getan hätte, wäre er mit dem Inhalt der Meldung nicht einverstanden gewesen. Auch nach Informationen der DeichStube sind sich Werder und Gregoritsch über einen Wechsel grundsätzlich einig - gut möglich also, dass das kleine Instagram-Herzchen Teil eines größeren Plans ist: Der Transfer soll forciert werden.

Werder Bremen will Wunschspieler Michael Gregoritsch so schnell wie möglich integrieren

Klar ist: Werder Bremen möchte seinen Wunschspieler für die Offensive gerne so schnell wie möglich in die Mannschaft integrieren. Da wäre es nur von Vorteil, wenn Michael Gregoritsch im zweiten Sommer-Trainingslager in Grassau (26. Juli bis 2. August) mit dabei wäre. 

Noch stockt der Deal allerdings und zwar aus einem einfachen Grund: Augsburg möchte einen zweistelligen Millionenbetrag als Ablöse für Gregoritsch (Vertrag bis 2022) kassieren, was zu viel Geld für Werder ist. Den Bremern (und dem wechselwilligen Gregoritsch) kann es da nur helfen, wenn sich der Spieler klar positioniert. 

Schließlich dürfte auch FCA-Sportchef Stefan Reuter nur wenig Interesse daran haben, einen Profi, der lieber ein anderes Trikot tragen möchte, bei einigen Fans deswegen womöglich schon in Ungnade gefallen ist, aber trotzdem noch ein stattliches Gehalt kassiert, gegen dessen Willen im Verein zu halten. Gut möglich also, dass beide Vereine die Gespräche bald aufnehmen - mit der Absicht, ein Geschäft auf die Beine zu stellen.

Michael Gregoritsch liked sein Wechselgerücht bei Instagram.

Werder Bremen ist dabei natürlich bewusst, dass es den österreichischen Nationalspieler (elf Einsätze) so oder so nicht zum Schnäppchenpreis gibt. Angesprochen auf das Thema sagte Klaus Filbry, der Vorsitzende der Geschäftsführung, am Dienstag gegenüber der DeichStube: „Wir sind handlungsfähig.“ Sonst hätten sich die Bremer wohl auch kaum um einen Mann wie Mittelfeldspieler Marko Grujic bemühen können, der sich schließlich für Hertha BSC entschied.

Werder Bremen: Profis äußern sich zum Transfer-Ziel Michael Gregoritsch

In Michael Gregoritsch soll Werder Bremen nun nicht der nächste Wunschspieler durch die Lappen gehen, deshalb bekommt die Personalie plötzlich neuen Schwung. 

Auffällig: Auch bei Werder-Profis scheint es kein Rede-Verbot über das Thema Gregoritsch (mehr) zu geben. So äußerte sich Linksverteidiger Marco Friedl am Dienstag in einer Medienrunde ungewöhnlich offen über seinen Landsmann, den er zuletzt während der U21-EM getroffen hatte. „Wie er das so erzählt, könnte er sich das klar vorstellen“, sagte Friedl über Gregoritsch' Werder-Wunsch, „auch weil die Gespräche schon über einen längeren Zeitraum gehen.“ 

Friedl jedenfalls hat seinen Teil zum möglichen Transfer bereits beigetragen: „Ich habe ihm berichtet, dass Werder ein Club zum Wohlfühlen und Bremen eine schöne Stadt ist und würde mich freuen, wenn er zu uns kommt.“ Sein Rat an den Landsmann lautet folglich so: „Sollte es sich ergeben, dass du nach Bremen wechseln kannst, dann mach das auf jeden Fall!“

Unterdessen war der Berater von Martin Harnik zu Besuch im Trainingslager von Werder Bremen, aber offenbar nicht wegen eines möglichen Wechsels.

Zur letzten Meldung vom 8. Juli 2019:

Wechsel von Michael Gregoritsch zu Werder Bremen: Es geht nur noch um die Ablöse

Nicht nur die Profis von Werder Bremen absolvieren im Zillertal in diesen Tagen ein straffes Programm – auch die Chefetage des Vereins nutzt die Zeit in Österreich, um für die neue Saison Grundlegendes zu klären. In einem Workshop arbeiten Aufsichtsrat und Geschäftsführung der Bremer einige zentrale Themen ab – gut möglich, dass es bei der jüngsten Sitzung am Montagmorgen auch um den Transfer von Michael Gregoritsch ging.

Fakt ist: Werder Bremen möchte den Stürmer des FC Augsburg im Sommer gerne verpflichten, arbeitet deshalb schon seit Wochen an einer Lösung – und ist inzwischen einen guten Schritt weiter gekommen. So vermeldete „Sky“ am Montag, dass Verein und Spieler bereits eine grundsätzliche Einigung über einen Wechsel erzielt haben, was trotz anders lautender Medienberichte auch nach Informationen der DeichStube zutrifft. Michael Gregoritsch möchte nach Bremen, möchte vor allem zu Trainer Florian Kohfeldt, unter dem er sich den nächsten Entwicklungsschritt in seiner Karriere erhofft.

Das sind beste Voraussetzungen dafür, dass der 25-jährige Österreicher in diesem Sommer tatsächlich in Bremen landet. Zwar liegen der FC Augsburg, der einen zweistelligen Millionenbetrag für Gregoritsch fordert, und Werder bei der Ablösesumme noch immer ein gutes Stück auseinander, aber der Wille des Spielers dürfte früher oder später die Richtung der Gespräche zwischen den Clubs vorgeben – und zwar hin zu einer Einigung.

Zur letzten Meldung vom 8. Juli 2019:

Werder Bremen: Alles klar mit Michael Gregoritsch? FCA-Trainer Schmidt bleibt ganz entspannt

Werder Bremen will ihn unbedingt, und der Spieler scheint auch nicht abgeneigt zu sein. Nach Informationen von „Sky“ ist sich Werder mit Michael Gregoritsch (25) sogar schon über einen Wechsel einig. Noch weilt der Stürmer allerdings beim FC Augsburg, startete dort am Montag nach verlängertem Urlaub in die Vorbereitung. Und sein Trainer, Martin Schmidt, bleibt bei der Personalie betont entspannt.

„Wir haben jede Woche ein, zwei Mal telefoniert. Da gibt es kein Angebot, nichts“, berichtete Martin Schmidt gegenüber der „Augsburger Allgemeine“ von seinen Gesprächen mit Michael Gregoritsch. Und weiter: „Er ist total motiviert. Wir haben auch über die Position geredet, die wir für ihn andenken. Das ist im Zentrum, die Schaltzentrale, die er einnehmen muss.“

Schmidt, der den Trainerposten beim FC Augsburg in der Schlussphase der vergangenen Saison übernommen hat, macht sich also keine Sorgen darum, dass sein wichtigster Angreifer vielleicht doch noch gen Norden abwandert. Allerdings weiß der Coach, dass Michael Gregoritsch bei anderen Vereinen weit oben auf dem Zettel steht: „Dass Begehrlichkeiten da sind, ist kein Geheimnis. Auch wir haben Begehrlichkeiten an anderen Spielern.“

Werder Bremen: Stillstand beim Wunschkandidaten Michael Gregoritsch?

Klingt für Werder Bremen weiter nach Stillstand beim Buhlen um den Wunschkandidaten. Noch haben die Bremer allerdings genug Zeit, das Transferfenster schließt bekanntlich erst am 31. August.

Unterdessen hat Keeper Jiri Pavlenka alle Wechselgerüchte beiseite gewischt. Der 27-Jährige will lieber mit Werder Bremen in die Champions League.

Zur letzten Meldung vom 2. Juli 2019:

Keine Verhandlungen zwischen FC Augsburg und Werder über Gregoritsch

Das sind mal deutliche Worte vom FC Augsburg, die beim Thema Michael Gregoritsch gar nicht gut für Werder Bremen klingen.

Nachdem der Vater des Stürmers, Werner Gregoritsch, verraten hat, dass Werder den Augsburger verpflichten will, konterte nun FCA-Manager Stefan Reuter in der „Augsburger Allgemeinen“ mit den Worten: „Wir verhandeln nicht mit Werder Bremen.“

„Michael weiß, dass Florian Kohfeldt ihn gerne hätte. Ich bin mir sicher, dass in ein, zwei Wochen eine Entscheidung gefallen ist“, hatte Gregoritsch senior der „Bild“ gesagt und damit den Poker eröffnet. Dem erfahrenen U21-Nationalcoach von Österreich wird diese Aussage ganz gewiss nicht rausgerutscht sein. Das sieht schon etwas nach Politik aus. Dazu passte, dass sich Werder-Coach Florian Kohfeldt zuletzt zwar nicht wirklich zum Thema Gregoritsch äußern wollte, den 25-Jährigen aber beim Spitznamen „Michi“ nannte.

Kann sich Werder Bremen Michael Gregoritsch leisten?

Es wird spannend, was Michael Gregoritsch selbst dazu sagen wird. Als Nationalspieler hat der Österreicher noch etwas länger Urlaub als die FCA-Kollegen, die am Montag die Arbeit wieder aufgenommen haben. Er soll sich einen Wechsel sehr gut vorstellen können, heißt es.

Aber kann sich Werder Bremen einen Gregoritsch überhaupt leisten? Die Bremer hoffen nach einem etwas schwächeren Jahr des Angreifers auf eine Ablöse von deutlich unter zehn Millionen Euro. Der FCA soll nun doch erst im zweistelligen Millionen-Bereich gesprächsbereit sein. Gregoritsch sei einfach zu wichtig für das Team, ist aus Augsburg zu hören. Ihn zu ersetzen, würde gewiss nicht billig werden. Reuter hat da mit seiner Aussage durchaus ein Zeichen gesetzt. Und Werder droht die zweite Pleite auf dem Transfermarkt, nachdem sich Marko Grujic für einen Verbleib bei Hertha BSC entschieden hat.

(kni)

Wechselt Michael Gregoritsch (l.) vom FC Augsburg zu Werder Bremen? Vater Werner Gregoritsch (r.) hat das Bremer Interesse bestätigt.

Zur letzten Meldung vom 28. Juni 2019:

Gregoritsch senior bestätigt: Kohfeldt will Gregoritsch junior

Bei der U21-EM war für ihn schon nach dem 1:1 gegen Deutschland Schluss. Vorrunden-Aus für Österreich und Trainer Werner Gregoritsch. Zurück in der Heimat ist der 61-Jährige nicht mehr nur Nationaltrainer, sondern auch wieder Papa. Und als solcher schaut auch er gespannt, was sich zwischen seinem Sohn Michael, Profi beim FC Augsburg, und dem SV Werder Bremen entwickelt.

Gegenüber der „Bild“-Zeitung hat Gregoritsch senior jetzt offen über das Interesse der Bremer mit Trainer Florian Kohfeldt an Gregoritsch junior gesprochen. „Michael weiß, dass Kohfeldt ihn gerne hätte. Ich bin mir sicher, dass in ein, zwei Wochen eine Entscheidung gefallen ist“, sagt Werner Gregoritsch. Eine Tendenz verrät der ÖFB-Trainer indes nicht: „Beide Vereine sind im Austausch, mehr kann ich dazu nicht sagen.“

Seit Wochen gilt Michael Gregoritsch (25) als Wunschlösung bei Werder Bremen für die Nachfolge von Max Kruse. Doch der FC Augsburg lässt seinen bis 2022 gebundenen Offensiv-Leader nicht so einfach ziehen. Immerhin ist der FCA von seiner ursprünglichen Ablöseforderung bereits abgewichen. Mittlerweile soll für Gregoritsch (sechs Tore in der vergangenen Saison) nur noch eine einstellige Millionensumme aufgerufen werden.

Unterdessen ist Werder Bremen bereits in die Vorbereitung zur neuen Saison gestartet. Auch der Bundesliga-Spielplan (mit Traumstart-Potenzial für Werder Bremen) wurde mittlerweile veröffentlicht.

Zur letzten Meldung vom 22. Juni 2019:

Werder Bremen will Michael Gregoritsch: Wechsel für unter 10 Millionen Euro?

Kein Urlaub ohne Fußball: Michael Gregoritsch drückt Österreich bei der U21-EM in Italien die Daumen, schließlich ist sein Vater Werner der Trainer der ÖFB-Elf. Am 28. Juni wird Michael Gregoritsch beim FC Augsburg zum Trainingsauftakt erwartet, er könnte dann aber auch bei Werder Bremen vorstellig werden.

Denn Werder Bremen ist nach Informationen der DeichStube weiterhin stark an einer Verpflichtung des Angreifers interessiert – und die Bremer Aussichten sind wieder etwas besser geworden.

Es geht vor allem ums Geld: Michael Gregoritsch ist nicht günstig zu haben. Der Vertrag des 25-Jährigen läuft noch bis 2022. Eine Ablösesumme von 14 bis 16 Millionen Euro war bislang im Gespräch. Ohne direkt auf die Personalie Gregoritsch einzugehen, hatte Werder-Sportchef Frank Baumann vor knapp drei Wochen mehr Realismus gefordert und betont, „dass keine Transfers im zweistelligen Millionenbereich möglich sein werden“. Schließlich habe Werder schon Niclas Füllkrug (Hannover 96) und Marco Friedl (bislang vom FC Bayern ausgeliehen) verpflichtet – für eine geschätzte Ablöse von zusammen zehn Millionen Euro.

Nun ist aus Augsburg zu hören, dass der FCA seine Forderungen etwas gedämpft habe und Gregoritsch für einen einstelligen Millionen-Betrag ziehen lassen könnte. Schließlich planen die Schwaben nach einer verkorksten Saison mit dem erst spät verpflichteten Trainer Martin Schmidt, der den Abstieg gerade noch verhindern konnte, einen echten Neuanfang. Dabei wird nur auf Spieler gesetzt, die ihre Zukunft voll und ganz in Augsburg sehen. Bei Michael Gregoritsch gibt es da offenbar Zweifel.

Werder Bremen: Wie teuer ist Michael Gregoritsch?

Werder Bremen wäre damit durchaus wieder im Spiel. Wenngleich auch eine Ablösesumme von neun Millionen Euro erst mal gestemmt werden müsste. Außerdem sind die Bremer gerade in der Offensive üppig besetzt, es sollte daher zunächst Platz im Kader geschaffen werden. Ein Kandidat ist dabei Martin Harnik, der gerade in der Rückrunde nicht mehr die ganz große Rolle gespielt hat. Ein Wechsel des 32-Jährigen ist nicht ausgeschlossen, aber auch längst noch nicht beschlossen. Nur ein Jahr nach seinem Wechsel von Hannover nach Bremen möchte der Stürmer nicht schon wieder weg, deshalb wird auch noch nicht mit Interessenten verhandelt.

Michael Gregoritsch soll Werder im Angriffsspiel noch variabler und vor allem schneller machen. „Er ist für mich einer der besten Spieler der Liga, die aus den Zwischenräumen in die Tiefe gehen“, hat Werder-Coach Florian Kohfeldt mal über den Österreicher gesagt. In der vergangenen Saison lief es für Gregoritsch nicht so gut, er erzielte für ihn magere sechs Treffer. In der Spielzeit davor hatte er 13 Mal zugelangt und sich damit ins Notizbuch zahlreicher Clubs geschossen. Doch der FCA ließ ihn damals nicht zu ziehen.

Gregoritsch wäre schon so etwas wie ein direkter Ersatz von Max Kruse, der sich mit Werder nicht auf einen neuen Vertrag einigen konnte. Der 31-Jährige ist weiterhin auf Clubsuche.

Unterdessen hat der „Kicker“ einen Verteidiger vom VfB Stuttgart mit den Grün-Weißen in Verbindung gebracht. Timo Baumgartl ist nach Informationen der DeichStube aber kein Thema bei Werder Bremen, Milos Veljkovic soll bleiben. Bei den Grün-weißen ist derweil offenbar ein Millionen-Angebot ins Haus geflattert, aber Werder Bremen und Milot Rashica lassen Benfica Lissabon abblitzen. In der Frage nach einem Transfer von Marko Grujic zu Werder Bremen naht außerdem eine Entscheidung.

Was wird aus dem möglichen Wechsel von Michael Gregoritsch zu Werder Bremen? Die Ablöseforderung des FC Augsburg ist zu hoch für Werder.

Zur ersten Meldung vom 22. Mai 2019:

Konkretes Interesse: Werder Bremen hat Michael Gregoritsch vom FC Augsburg im Visier

Max Kruse ist gerade erst weg, da hat Werder offenbar schon seinen Nachfolger an der Angel, der allerdings noch gehörig zappelt. Die Bremer wollen Michael Gregoritsch vom FC Augsburg verpflichten.

Die „Bild“ bestätigte jetzt einen Anfangsverdacht von „Mein Werder“. Allerdings würde die Verpflichtung des 25-jährigen Österreichers einen finanziellen Kraftakt darstellen. Gregoritsch besitzt beim FCA noch einen Vertrag bis 2022 und hat laut „transfermarkt.de“ einen Marktwert von 16 Millionen Euro. Nach einer etwas schwächeren Saison dürfte der Angreifer allerdings etwas günstiger zu haben sein, darauf setzt auch Werder.

Schon gelesen? Zlatko Junuzovic: „Gregoritsch passt zu Werder“

Mit Gregoritsch könnte Werder Bremen Dynamik gewinnen

Gregoritsch ist ein gestandener Bundesligaspieler, der 2017 vom Hamburger SV zum FC Augsburg gewechselt ist. Mit seinen 1,93 Meter Körpergröße besitzt er ein gutes Durchsetzungsvermögen, gilt aber zugleich auch als spielstark. Werder ist übrigens sein Lieblingsgegner. Schon sechs Mal traf er gegen die Bremer, so oft wie gegen keinen anderen Club. Werder-Coach Florian Kohfeldt bezeichnete Gregoritsch mal als „einen der besten Spieler, die aus den Zwischenräumen in die Tiefe gehen“.

Gregoritsch könnte Kruse durchaus ersetzen, wenngleich er sicherlich nicht so spielbestimmend wäre, wie es der abgewanderte Kapitän sein konnte. Aber mit dem Österreicher könnte Werder an Tempo und Dynamik gewinnen. Gregoritsch spielte elf Mal für Österreich, weist also auch ein bisschen internationale Erfahrung auf. In dieser Saison lief es nach gutem Beginn für ihn nur mäßig in der Bundesliga. In 32 Partien erzielte er sechs Treffer und bereitete zwei Tore vor. Das ist verglichen mit dem Vorjahr eher mau. In der Saison 2017/18 brachte er es in 32 Partien auf 13 Tore und vier Assists. Im Sommer stand Gregoritsch auf vielen Zetteln anderer Clubvertreter, doch blieb letztlich in Augsburg.

Schon gelesen? Kohfeldt im Interview: „Ich traue nicht nur mir selbst“

Beim FC Augsburg steht ein Umbruch an

In den letzten Tagen wollte sich der 25-Jährige nicht mehr zu seiner Zukunft äußern. Davor hatte er mal laut „Bild“ auf die Frage, ob er auch kommende Saison beim FCA spielt, gesagt: „Ich gehe davon aus. Im Fußball kannst du nie wissen, aber ich forciere nichts. Wenn tatsächlich ein interessantes Angebot kommen sollte, werden wir uns sicherlich zusammensetzen. Aber nochmal, ich fühle mich hier wohl und habe hier ein gutes Standing. Letztlich muss ich nicht weg, um es irgendwo anders vielleicht besser zu haben.“

Schon gelesen? Doppel-Job: Tim Borowski macht seinen Fußball-Lehrer

Der neue Augsburger Trainer Martin Schmidt hatte erst unlängst betont, Gregoritsch im Sommer nicht abgeben zu wollen. Wenn der Spieler allerdings weg will und Werder eine entsprechende Ablöse bietet, könnte sich diese Meinung schnell ändern. Beim FCA steht ein großer Umbruch an, da kann frisches Geld nicht schaden.

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