Werder Bremen: Shootingstar träumt vom Finale

Maximilian Eggestein und Co. im Halbfinale der U21-EM

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Maximilian Eggestein (li.) von Werder Bremen hat bei der U21-EM mit Deutschland das Halbfinale erreicht.

Udine - Mit Maximilian Eggestein von Werder Bremen in der Startelf hat die deutsche Nationalmannschaft bei der U21-EM ein 1:1 gegen Österreich geholt und ist damit ins Halbfinale eingezogen.

Das einzige Tor des Abends und die zwischenzeitliche Führung für Deutschland erzielte im letzten Gruppenspiel am Sonntag in Udine Luca Waldschmidt (SC Freiburg) mit einem sehenswerten Distanzschuss. Es war sein bereits fünfter Turniertreffer. Der Bremer Maxi Eggestein kam im defensiven Mittelfeld für insgesamt 82 Minuten zum Einsatz, ehe er für Robin Koch (SC Freiburg) weichen musste. Johannes Eggestein kam abermals nicht zum Einsatz. 

Dank des 1:1 hat die Mannschaft von Trainer Stefan Kuntz mit einer Ausbeute von sieben Punkten aus drei Spielen nicht nur souverän den Einzug ins Halbfinale geschafft, sondern sich auch für die Olympischen Spiele in Tokio im kommenden Jahr qualifiziert. Auf wen Maxi Eggestein und Co. am Donnerstag im Halbfinale treffen, entscheidet sich am Montag.

Für Marco Friedl, der für Österreich wie schon bei der 1:3-Niederlage Dänemark vor drei Tagen über 90 Minuten auf dem Feld stand, bedeutete das Unentschieden hingegen das vorzeitige EM-Aus. Der 21-jährige Verteidiger verabschiedet sich damit in einen verkürzten Sommerurlaub, ehe es mit Werder Bremen in die Vorbereitung auf die neue Saison geht.

Zur letzten Meldung vom 20. Juni 2019:

Spaziergang gegen Serbien: Eggestein und Co. auf Halbfinal-Kurs

Mit Maximilian Eggestein von Werder Bremen in der Startelf und ganz viel Spielfreude hat die deutsche Nationalmannschaft bei der U21-EM einen ungefährdeten 6:1-Sieg gegen Serbien eingefahren.

Die Tore für Deutschland beim Spiel am Donnerstagabend in Triest erzielten Dreierpacker Luca Waldschmidt (SC Freiburg) sowie Marco Richter (FC Augsburg), Mahmoud Dahoud (Borussia Dortmund) und Arne Maier (Hertha BSC). Maier war nach 67 Minuten für Maxi Eggestein von Werder Bremen eingewechselt worden. Johannes Eggestein kam nicht zum Einsatz.

Mit dem deutlichen Erfolg und nun sechs Zählern auf dem Konto sind die Deutschen klar auf Halbfinal-Kurs. Am Sonntag (21 Uhr) trifft die Mannschaft von Trainer Stefan Kuntz auf Österreich mit Werders Marco Friedl. Österreich liegt wie Dänemark drei Punkte und sieben Tore hinter der DFB-Auswahl. Ein Unentschieden würde Eggestein und Co. also schon reichen.

Zur letzten Meldung vom 17. Juni 2019:

Maximilian Eggestein feiert EM-Traumstart

Mit der Vorlage zum 1:0-Führungstreffer gegen Dänemark hat Maximilian Eggestein von Werder Bremen am Montagabend seinen Beitrag zum erfolgreichen Start der deutschen U21-Nationalmannschaft in die EM in Italien und San Marino geleistet.

Eggestein spielte beim 3:1-Sieg von Anfang bis Ende, während sein jüngerer Bruder Johannes im deutschen Auftaktmatch auf der Bank blieb. Die Tore für Deutschland erzielten der Augsburger Marco Richter (28./52. Minute) und Freiburgs Luca Waldschmidt (65.). Robert Skov gelang per Handelfmeter noch der einzige Treffer für die Dänen (73.).

Im zweiten Spiel der Gruppe besiegte Österreich Serbien mit 2:0, der Bremer Verteidiger Marco Friedl kam dabei nicht zum Einsatz.

Zur letzten Meldung vom 9. Juni 2019:

Werder-Doppelpack: Die Eggesteins bei der EM - „Fast wie ein Familienausflug“

Die beiden Werder-Profis Maximilian und Johannes Eggestein, gehören wenige Tage vor dem Beginn der U21-EM in Italien und San Marino zu den gefragtesten Spielern im Trainingslager der deutschen Auswahl in Natz-Schabs in Südtirol. Denn wann kommt es schon mal vor, dass zwei Brüder gemeinsam ein U21-Turnier spielen - noch dazu, wenn es sich nicht um Zwillinge handelt? Selten, sehr selten. Werder Bremen macht‘s möglich.

Natz – Das Panorama? Ein Traum! Im Hintergrund malerische Berge, davor ein See, alles wunderbar in Sonnenlicht getaucht. Und vor diesem Natur-Gemälde auf einer Terrasse die Eggestein-Brüder Maxi und Jojo, schön in Szene gesetzt für ein Video-Interview, das der „Sport-Informationsdienst“ mit ihnen geführt hat. 

„Ein bisschen wie ein Familienausflug“ hat Maximilian Eggestein die Tage in den Bergen vor kurzem beschrieben – ein Hinweis darauf, wie schön es für ihn ist, dass er sein bisheriges Karriere-Highlight mit dem kleinen Bruder gemeinsam erleben darf. Das Zusammenspiel mit Johannes sei zwar durch die gemeinsamen Bundesliga-Einsätze für Werder Bremen längst Normalität geworden, „aber bei einem so großen Turnier ist es noch mal etwas Besonderes, zusammen spielen zu dürfen“, sagt Maxi, der sich vor der EM eine – für seine Verhältnisse – kleine Outfit-Revolution erlaubt. Die Haare sind nicht mehr raspelkurz, sondern nur noch kurz.

Werder Bremen: Am 17. Juni wird es für die Eggestein-Brüder ernst

Sieht anders aus. Aber so wie in einem vom DFB gedrehten Video, in dem die U21-Jungs der deutschen Frauen-Nationalmannschaft viel Glück für die WM in Frankreich wünschen, wird es wohl nie werden. Eggestein und die anderen hatten sich Perücken mit langen Haaren und Zöpfen aufgezogen. Ein netter Gag.

Es geht bei aller Konzentration auf das eigene Turnier eben auch mal locker zu im am Dienstag endenden Trainingslager der deutschen U21-Nationalmannschaft in Südtirol. Johannes findet es schön dort. Er war vor einem Jahr schon mal vor Ort – damals mit der U20. Das Team musste für die A-Nationalmannschaft als Sparringspartner herhalten. Am Wochenende suchte sich aber die U21 selbst einen Aufwärmgegner. Gegen eine Südtirol-Auswahl feierte das Team von Trainer Stefan Kuntz, der erst kürzlich von den Eggestein-Brüdern geschwärmt hat, am Freitag einen 12:0-Sieg – beide Eggesteins spielten, Johannes traf einmal. Am 17. Juni wird es dann mit dem ersten Gruppenspiel gegen Dänemark ernst. Weitere Gruppengegner sind Serbien und Österreich.

Einzelzimmer für Werder-Brüder Maxi und Jojo Eggestein bei der deutschen U21-Nationalmannschaft

Die Zielsetzung für die EM ist bei beiden Eggesteins die gleiche: Mindestens Halbfinale, was gleichbedeutend mit der Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 wäre. „Und darüber hinaus kann alles passieren“, sagt Maximilian Eggestein, für den die EM der Abschluss seiner Zeit als Nachwuchsnationalspieler ist. Danach gibt es nur noch das A-Team. Johannes Eggestein ist jetzt schon heiß darauf, auch dort irgendwann gemeinsam mit dem Bruder spielen zu können: „Den Traum vom A-Team hat jeder junge Fußballer. Mit Maxi zusammen wäre es super. Ich glaube, es gibt nichts Schöneres. Es ist doch ein guter Faktor, jemanden an seiner Seite zu haben, dem man zu hundert Prozent vertrauen und mit dem man sich austauschen kann.“

Im Trainingslager in Südtirol sei es für ihn jedenfalls ein großes Glück, „den besten Freund mit dabei zu haben“, sagt Johannes. Ein bisschen sind die Brüder in Natz-Schabs aber auch zwangsgetrennt. Einzelzimmer statt – wie bei Reisen von Werder Bremen – ein Doppelzimmer. „Eine glückliche Fügung“, grinst Maximilian, „wir haben uns nicht dagegen gewehrt.“

Werder-Profis Maximilian (li.) und Johannes Eggestein im Nationaltrikot.

Die Original-Meldung vom 7. Juni 2019:

Auch Johannes Eggestein hat es geschafft! Wie sein Bruder Maximilian steht der Werder-Bremen-Profi im endgültigen Aufgebot der deutschen U21-Nationalmannschaft für die EM-Endrunde in Italien und San Marino (16. bis 30. Juni).

Dass der jüngere Eggestein seinen Platz im 23er-Kader von DFB-Trainer Stefan Kuntz bekommen würde, war bis zum Nominierungsschluss am Donnerstagabend alles andere als sicher. Kuntz hatte fünf Stürmer in den vorläufigen Kader berufen, nun strich er zwei davon. Es traf Janni Serra von Zweitligist Holstein Kiel sowie überraschend auch Cedric Teuchert. Der Schalker war mit sieben Toren der erfolgreichste deutsche Stürmer in der Qualifikation gewesen.

Werder-Bremen-Profi Johannes Eggestein mit klarem Ziel

Die deutsche Auswahl ist bei dem Turnier in Italien und San Marino der Titelverteidiger. In der Gruppenphase trifft sie auf Dänemark, Serbien und Österreich. Das Ziel ist für Johannes Eggestein ganz klar: „Wir wollen erstmal die Gruppenphase überstehen und dann natürlich auch das Halbfinale und Finale gewinnen.“ 

Das DFB-Aufgebot

Das DFB-Aufgebot - Tor: Florian Müller (Mainz 05), Alexander Nübel (Schalke 04), Markus Schubert (Dynamo Dresden)

Abwehr: Waldemar Anton (Hannover 96), Timo Baumgartl (VfB Stuttgart), Benjamin Henrichs (AS Monaco), Lukas Klostermann (RB Leipzig), Maximilian Mittelstädt (Hertha BSC), Jonathan Tah (Bayer 04 Leverkusen), Felix Uduokhai (VfL Wolfsburg)

Mittelfeld: Nadiem Amiri (TSG Hoffenheim), Mahmoud Dahoud (Borussia Dortmund), Maximilian Eggestein (Werder Bremen), Robin Koch (SC Freiburg), Eduard Löwen (1. FC Nürnberg), Arne Maier (Hertha BSC), Florian Neuhaus (Borussia Mönchengladbach), Levin Öztunali (Mainz 05), Marco Richter (FC Augsburg), Suat Serdar (Schalke 04)

Angriff: Johannes Eggestein (Werder Bremen), Lukas Nmecha (Preston North End), Luca Waldschmidt (SC Freiburg)

Werder-Keeper Jiri Pavlenka ist hingegen von der tschechischen Nationalmannschaft abgereist. Der Rücken macht Probleme.

Quelle: DeichStube

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