Wechsel innerhalb Bundesliga denkbar

Kruse wartet auf Angebot von Top-Club

Bleibt er oder geht er? Werder-Kapitän Max Kruse hat noch keine Entscheidung getroffen.
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Bleibt er oder geht er? Werder-Kapitän Max Kruse hat noch keine Entscheidung getroffen.

Bremen - Die Eggestein-Brüder haben ihre Verträge verlängert, das Dauer-Thema der vergangenen Wochen ist bei Werder also vom Tisch - und schafft dadurch noch mehr Platz für ein anderes Dauer-Thema, für die große Frage: Was passiert mit Max Kruse?

Der Kapitän, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, hat sich Werder gegenüber nach wie vor nicht klar in Sachen Zukunftsplanung positioniert. „Da werden wir noch Geduld haben müssen“, sagte Sportchef Frank Baumann am Donnerstag - und berichtete, welche Absprache es zwischen Verein und Kruse gibt.

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„Max möchte abwarten, ob noch ein absoluter Top-Club aus einer Top-Liga kommt“, berichtete der 43-Jährige. Kruse, inzwischen 31 Jahre alt, steht vor dem letzten großen Vertrag seiner Karriere. Da ist es durchaus nachvollziehbar, dass er sich möglichst lange alle Optionen offen halten möchte. Mehrfach hatte der Angreifer in den vergangenen Wochen betont, wie wichtig es ihm sei, in der kommenden Saison international zu spielen. Das kann mit Werder klappen. Muss es aber nicht.

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Kruse-Wechsel innerhalb der Bundesliga nicht ausgeschlossen

Und sollte Kruse tatsächlich eine attraktive Offerte von einem großen Verein ins Haus flattern, möchte er reagieren können. Aber auch nur dann. Werder gegenüber hat der Profi laut Baumann signalisiert, dass er für Angebote von „normalen“ Vereinen nicht offen ist. Kommt also nur das Ausland als mögliches Ziel infrage? „Nein“, sagte Baumann. „Es gibt keinen Grund, einen Wechsel innerhalb der Bundesliga auszuschließen. Da gibt es schließlich auch Top-Clubs.“

Bei allen Freiräumen, bei allen Sonderrechten, die Kruse in Bremen genießt - ewig Zeit will Werder seinem Kapitän mit dessen Entscheidung nicht lassen. „Wir brauchen für uns ja auch Planungssicherheit“, sagte Baumann - und setzte seinem Spielführer zumindest ein vorsichtiges Ultimatum: „Wir sollten bis Mitte, Ende Mai wissen, in welche Richtung es bei ihm geht.“

Quelle: DeichStube

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