Kohfeldt hofft noch auf Einsatz des Kapitäns

Wer könnte Kruse überhaupt ersetzen?

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Max Kruse droht im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern München wegen einer Prellung auszufallen.

Bremen – Die Kollegen hatten frei, durften den sonnigen Ostermontag genießen. Max Kruse war dagegen im Weserstadion. Für den Werder-Kapitän zählt jede Minute, um noch rechtzeitig fit für das DFB-Pokal-Halbfinale gegen die Bayern am Mittwoch zu werden.

Also lässt er sich ausgiebig an seinem am Samstag in München durch einen Tritt von Joshua Kimmich geprellten Oberschenkel behandeln – und Trainer Florian Kohfeldt wird zuversichtlicher. „Ich will da nichts bagatellisieren. Aber ich denke, die Chancen stehen 60:40, dass Max spielen kann“, berichtete der Coach auf Nachfrage der DeichStube: „Wenn er am Dienstag trainieren kann, sieht es gut aus. Und davon gehen wir aus.“ Aber was ist, wenn Kruse doch ausfällt? Wer kann ihn ersetzen? Kohfeldt hat gewiss Antworten im Kopf, doch noch will er darüber nicht sprechen.

Ein Kruse-Ausfall wäre ein Novum in dieser Saison, denn bislang stand der 31-Jährige immer zur Verfügung. Nur einmal verzichtete Kohfeldt auf seinen Topspieler, im Pokal beim Regionalligisten SC Weiche Flensburg. Kruse wurde geschont, saß nur für den Notfall auf der Bank, wurde dann beim 5:1-Sieg aber nicht gebraucht. Damals ersetzte ihn Claudio Pizarro. Der Peruaner wäre natürlich auch jetzt ein Kandidat für die Kruse-Rolle.

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Pizarro oder Osako gegen Bayern in der Startelf?

Pizarro gegen die Bayern in der Startelf – das hätte natürlich was, das Weserstadion würde vielleicht noch etwas mehr brodeln beim Anpfiff. Aber kann der Stürmer mit seinen 40 Jahren gegen die beste deutsche Mannschaft von Beginn an mithalten? Wäre er als Joker nicht viel wertvoller? Erst vier Mal stellte ihn Kohfeldt in die Startelf, neben der Partie in Flensburg auch gegen Augsburg, Düsseldorf und Schalke. Und siehe da: Diese Spiele konnte Werder allesamt gewinnen.

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Wahrscheinlicher ist aber dennoch, dass Yuya Osako in die Mitte rückt. Der Japaner kennt diese Rolle, hat sie erfolgreich beim 1. FC Köln ausgefüllt. Seit seinem Wechsel im Sommer nach Bremen kommt er allerdings mehr auf den Außen zum Einsatz. Osako hat absolut die Klasse, um ein Spiel zu lenken. Er ist aber nicht der Typ Kruse, der vorangeht, der seine Kollegen mitreißt. Kruse ist eben nicht eins zu eins zu ersetzen. Deswegen gibt die medizinische Abteilung alles, um den Oberschenkel wieder schmerzfrei und den Spieler damit einsatzfähig zu bekommen.

Quelle: DeichStube

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