Werder-Stürmer vor Hannover-Spiel

Harnik glaubt an 96-Klassenerhalt - und will gegen seinen Ex-Club jubeln

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Werder-Stürmer Martin Harnik will (wie hier gegen Fortuna Düsseldorf) auch gegen seinen Ex-Verein Hannover 96 jubeln.

Bremen/Hannover - Wenn Stürmer Martin Harnik am Samstag (15.30 Uhr) zum Rückrunden-Start mit dem SV Werder bei Hannover 96 gastiert, ist es für den Österreicher ein besonderes Spiel - schließlich wechselte der 31-Jährige nach zwei erfolgreichen Jahren bei „den Roten“, erst im vergangenen Sommer von der Leine an die Weser.

„Ich freue mich einfach sehr. Und zwar nicht nur, die alten Mitspieler wieder zu treffen, sondern auch das Team hinter dem Team zu sehen. Wir hatten zwei schöne und erfolgreiche Jahre zusammen. Eine Zeit, an die ich gerne zurückdenke“, sagt Harnik in einem Interview mit „Sportbuzzer.de“.

„So eine schlimme Verletzung wünscht man keinem“

Nicht auf dem Platz stehen wird am Samstag Harniks ehemaliger Sturmpartner Niclas Füllkrug, der genau wie der Österreicher eine Bremer Vergangenheit hat (2008-2013). Füllkrug hatte sich im Dezember des vergangenen Jahres einen Knorpelschaden zugezogen und fällt damit vermutlich für den Rest der Saison aus.

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Für Harnik war die Botschaft von der schweren Verletzung ein Schock: „Ich habe mich bei ihm gemeldet. Das war natürlich eine katastrophale Nachricht für ihn und den Verein. Es tut mir sehr leid für ihn. Er war in einer sehr guten Verfassung, und so eine schlimme Verletzung wünscht man keinem.“

Verzicht auf Torjubel käme nicht infrage

Trotz der schlechten Ausgangslage und des langfristigen Füllkrug-Ausfalls glaubt Harnik allerdings an den Klassenerhalt der Hannoveraner: „Ich glaube, dass sie es schaffen werden. Davon bin ich überzeugt“, so Harnik. Bergauf soll es für die „96er“ nach Harniks Geschmack allerdings dann doch erst nach dem Duell am Samstag gehen.

Das „kleine Nordderby“ will der Bremer Stürmer unbedingt gewinnen - am liebsten natürlich mit einem eigenen Treffer. Auf einen Jubel aus Respekt vor dem Ex-Verein würde er dann keineswegs verzichten wollen. „Sollte es einen Treffer geben, werde ich mich auch für Werder freuen. Dementsprechend werde ich auch jubeln. Das hat nichts mit fehlendem Respekt zu tun. Ich spiele jetzt für Werder“, erklärt Harnik und ergänzt mit einem breiten Grinsen: „Ich kann mich auch nicht erinnern, als ich für 96 in Stuttgart getroffen und gejubelt habe, dass sich jemand bei mir beschwert hat.“

(mwi)

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Quelle: DeichStube

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