Rosenberg krönt letztes Heimspiel seiner Karriere mit Doppelpack

Rosenberg-Wahnsinn in Malmö: Ex-Werder-Stürmer sorgt für magische Nacht zum Abschied

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Der Wahnsinn bei Malmö FF trägt einen Namen: Markus Rosenberg! Der ehemalige Stürmer des SV Werder Bremen erzielte im letzten Heimspiel seiner Karriere den Siegtreffer in der Nachspielzeit.

Malmö - Was für eine magische Fußballnacht für Markus Rosenberg und Malmö FF! Auf den Tag genau zwölf Jahre nach seinem Treffer für Werder Bremen in der Champions League gegen Real Madrid, schoss der Stürmer den schwedischen Vize-Meister gegen Dynamo Kiew im letzten Heimspiel seiner Karriere mit einem Doppelpack zum 4:3-Erfolg - mit dem Siegtreffer in der sechsten Minute der Nachspielzeit.

Nachdem Malmö FF in der dramatischen Begegnung bereits zweimal in Führung gelegen hatte und ab der 65. Minute sogar in Überzahl agierte, gelang Dynamo Kiew in der Schlussphase der Partie völlig überraschend der Ausgleich zum 3:3. Doch das sollte es noch nicht gewesen sein. Es dauerte bis tief in die Nachspielzeit hinein, bis Markus Rosenberg, ehemaliger Stürmer des SV Werder Bremen, mit seinem Treffer in Malmö alle Dämme brechen und den Europa-League-Abend endgültig zu seinem ganz persönlichen Abschiedsmärchen machen sollte.

Ehemaliger Werder-Bremen-Stürmer Markus Rosenberg schießt sich mit Doppelpack in die Annalen von Malmö FF

„Rosi“, der bereits zum zwischenzeitlichen 2:2 getroffen hatte, sprintete in den Strafraum, bekam eine scharfe Hereingabe von der rechten Seite und verwertete die Flanke per Direktabnahme gekonnt in die lange Ecke. Der Rest war pure Ekstase: Rosenberg sprintete wie entfesselt in die Fankurve, kletterte auf den Zaun und drohte im Jubelbad in der Menge beinahe unterzugehen.

Mit seinem zweiten Treffer des Abends erhält der inzwischen 37-jährige Stürmer seinem Heimatclub die Möglichkeit auf das Erreichen der K.o.-Runde im abschließenden Gruppenspiel gegen den FC Kopenhagen – dem definitiv letzten Spiel seiner Karriere. Bereits in seinem letzten Ligaspiel Ende Oktober hatte Rosenberg einen Doppelpack erzielt. Mit seinem neuerlichen Doppelpack gegen Kiew dürfte sich Rosenberg nun einen endgültig Eintrag in den Geschichtsbüchern seines Clubs gesichert haben. Auf jeden Fall aber machten die Tore die riesige im Anschluss an das Spiel folgende Choreographie für Rosenberg noch ein Stück besonderer.

Markus Rosenberg wurde im letzten Heimspiel seiner Karriere gebührend verabschiedet. Die Fans von Malmö FF bereiteten dem 37-Jährigen eine riesige Choreographie zum Abschied.

Werder Bremen: Frank Baumann besucht Markus Rosenberg zum Abschied - und überreicht ein besonderes Geschenk

Rosenbergs Rückennummer – eine hellblau Neun – zierte das Spielfeld, Teamkollegen und Vereinsfunktionäre standen Spalier, auch Frau Maria und Rosenbergs Kinder standen mit auf dem Rasen, als Rosenberg zum Abschied Freudentränen vergoss und ein letztes Mal in die eigene Fankurve ging, um „Danke“ zu sagen. Und auch Werder-Sportchef Frank Baumann, der extra aus Bremen angereist war, ließ es sich nicht nehmen, den Stürmer gebührend zu verabschieden. Er schenkte Rosenberg ein Modell der Bremer Stadtmusikanten

Im DeichStube-Interview sprach Markus Rosenberg über seinen Abschied: „Es war schon fast zu kitschig“.

Zur Person: Markus Rosenberg wurde in Malmö geboren, startete im zarten Alter von sieben Jahren seine Fußballkarriere bei Malmö FF. Danach wechselte Rosenberg zu Ajax Amsterdam, das er im Januar 2007 für eine Ablösesumme von 4,5 Millionen Euro zum SV Werder Bremen verließ. Für die Grün-Weißen erzielte Rosenberg (2007-2010 und 2011/12) in 123 Spielen 40 Treffer. Es folgten Stationen bei Racing Santander und West Bromwich Albion, ehe der Mittelstürmer 2014 zu seinem Heimatverein zurückkehrte. Zum Ende des Jahres 2019 beendet Rosenberg seine Karriere. (mwi)

Hier geht‘s zur letzten Meldung vom 12. November 2019:

Meisterschaft in Schweden: Ex-Bremer gehen leer aus - Rosenberg letztes Ligaspiel mit Doppelpack

Die Meisterschaft in Schweden ist entschieden: Der SV Werder Bremen mischte mit, die Ex-Spieler Aron Johannsson, Markus Rosenberg und Leihgabe Felix Beijmo gingen aber leer aus.

Es war ein spannender Kampf um die Meisterschaft in Schwedens erster Liga, doch am Ende reichte Djurgardens IF ein Unentschieden bei der IFK Norrköping (2:2), um sich den Titel zu sichern. Die ehemaligen Werder-Spieler Aron Johannsson (Hammarby IF) und Markus Rosenberg sowie Werder-Leihgabe Felix Beijmo (beide Malmö FF) haben Platz eins damit knapp um einen Punkt verfehlt. 

Während Markus Rosenberg am letzten Spieltag der Saison als Kapitän von Malmö noch zwei Tore zum 5:0-Erfolg über den Örebro SK beisteuerte, kamen Beijmo und Jóhannsson nicht zum Einsatz. Für Rosenberg war es das letzte Spiel als Profi-Fußballer: Der Schwede, der von 2007 bis 2012 bei Werder Bremen unter Vertrag stand, hat seine aktive Karriere beendet - mit einem Doppelpack! (bst)

Zur letzten Meldung vom 30. Oktober 2019:

Meisterschaft in Schweden - und Werder Bremen mischt mit: Aron Johannsson im Duell mit Felix Beijmo

Im Duell um die schwedische Meisterschaft hat Aron Johannsson, ehemaliger Stürmer des SV Werder Bremen, mit seinem Club Hammarby IF den Werder-Leihspieler Felix Beijmo und Malmö FF geschlagen. Wer schnappt sich die Meisterschaft?

Ex-Werder-Stürmer Aron Johannsson hat einen großen Schritt in Richtung schwedische Meisterschaft gemacht. Mit seinem Club Hammarby IF gewann er 2:0 gegen Meisterschafts-Konkurrent Malmö FF um Felix Beijmo, die Leihgabe von Werder Bremen. Aron Johannsson wurde bei Hammarby in der 71. Minute eingewechselt, Felix Beijmo stand bei Malmö, ebenso wie der ehemalige SVW-Angreifer Markus Rosenberg, über die volle Distanz auf dem Platz.

In der schwedischen Liga ergibt sich nun zwei Spieltage vor Schluss folgende Konstellation: An der Tabellenspitze steht Beijmos Ex-Club Djurgardens IF mit 62 Punkten, Hammarby IF mit 59 Punkten auf Platz zwei, gefolgt von Malmö FF mit ebenfalls 59 Zählern. Wer jetzt aber denkt, dass es sich in der schwedischen „Allsvenskan“ um einen Meisterschafts-Dreikampf handelt, muss enttäuscht werden – auch  AIK Solna (Rang vier, 59 Punkte) ist noch dick im Geschäft.

SV Werder Bremen: Weder Aron Johannsson noch Felix Beijmo haben in Schweden die besten Karten

Die besten Karten im Meisterschaftsrennen besitzt jetzt Djurgardens IF. Ssowohl Aron Johannsson als auch Felix Beijmo sind nun auf Schützenhilfe angewiesen, um am 2. November die Meisterschaft feiern zu können. (msw)

Lest hier das große DeichStube-Interview mit Aron Johannsson: „Mein Traum lebt noch“

zur letzten Meldung vom 7. Oktober 2019:

Von der Tribüne zum Meister? Felix Beijmo schießt Malmö FF an die Tabellenspitze

Den Zeitpunkt für den Premierentreffer im Trikot von Malmö FF hätte sich Felix Beijmo kaum besser aussuchen können: Die Leihgabe des SV Werder Bremen erzielte am Sonntag das entscheidende Tor beim 1:0-Sieg gegen IFK Göteborg. Damit brachte er seine neue Mannschaft auf Meisterschafts-Kurs in der schwedischen Liga.

Mit dem Erfolg sprang Malmö FF drei Spieltage vor Saisonende auf Platz eins in der Allsvenskan. Allerdings geht es in der Liga noch ziemlich eng zu. Malmö ist punktgleich mit Beijmos Ex-Club Djurgardens IF und steht nur aufgrund der besseren Tordifferenz ganz oben. Außerdem sind Hammarby IF und AIK Solna mit drei Punkten weniger noch in Schlagdistanz.

Werder Bremen: Felix Beijmo und Aron Johannsson treten im möglicherweise entscheidenden Spiel gegeneinander an

Am 20. Oktober steigt das möglicherweise die Meisterschaft entscheidende Spiel zwischen Malmö und Hammarby – und das wird auch für Fans des SV  Werder Bremen interessant: Denn dann trifftFelix Beijmo, der bei Werder zuletzt nur auf der Tribüne gesessen hatte, auf seinen ehemaligen Bremer Kollegen Aron Johannsson, der seit Sommer für Hammarby spielt. Für einen von beiden, die in Deutschland zuletzt jeweils wenig zu feiern hatten, könnte dann am Saisonende Anfang November die ganz große Party steigen. (han)

SV Werder Bremen: Noch mehr grün-weiße News

Was für eine Schlussphase! Welch ein Punktgewinn des SV Werder Bremen! Die Grün-Weißen durften sich am Sonntagabend über ein bei Eintracht Frankfurt freuen - der Spielbericht. Der SV Werder Bremen kassiert gegen Eintracht Frankfurt ein spätes Gegentor. Torhüter Jiri Pavlenka sah dabei unglücklich aus - doch Coach Florian Kohfeldt schützt seinen Keeper. Wann steht er wieder auf dem Platz? Und bleibt er bei Werder Bremen? Die Zukunft von Fin Bartels bleibt offen. Thomas Schaaf wird bis zum Ende des Jahres bei Werders U23 als Co-Trainer aktiv sein.

Quelle: DeichStube

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