Abwehrspieler muss noch auf Debüt warten

Friedls kleiner Schritt bei Österreichs großem Schritt

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Marco Friedl, hier beim Jubel nach seinem Ausgleichstreffer für Werder Bremen gegen Borussia Dortmund, muss noch auf sein Debüt für die österreichische A-Nationalmannschaft warten. 

Ein Traum kurz vor der Erfüllung – für Marco Friedl galt das beim 1:0-Sieg von Österreich im EM-Qualifikationsspiel gegen Slowenien am Sonntagabend in doppelter Hinsicht. Während die ÖFB-Elf kurz vor der Teilnahme an der Euro 2020 steht, muss sich der Verteidiger von Werder Bremen weiter gedulden. 

Denn Marco Friedl, der Abwehrspieler des SV Werder Bremen, kam gegen Slowenien, wie schon drei Tage zuvor gegen Israel, nicht zum Einsatz und muss weiter auf sein erstes A-Länderspiel warten.

Der 21-Jährige, eigentlich U21-Nationalspieler, war für den angeschlagenen David Alaba nachnominiert worden. Der Bayern-Verteidiger konnte tatsächlich nicht spielen, trotzdem blieb Friedl als Back-up auf der Bank. Andreas Ulmer von RB Salzburg kam als Linksverteidiger zum Einsatz. 

Werder Bremen: Marco Friedl und ÖFB-Team auf gutem Weg in der EM-Quali

Für Werder-Profi Marco Friedl blieb es also beim Reinschnuppern ins A-Nationalteam. Immerhin: Es war ein kleiner Schritt bei Österreichs großem Schritt zur EM. Die ÖFB-Auswahl steht zwei Spiele vor Qualifikations-Ende auf dem wichtigen Platz zwei der Gruppe B und hat fünf Punkte Vorsprung auf den dritten Rang.

Übrigens: Friedl hat in diesen Tagen noch eine Chance auf einen Einsatz. Er reist der U21 hinterher und trifft am Dienstagabend (20.45 Uhr) in einem U21-EM-Qualifikationsspiel auf England. (han)

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zur letzten Meldung vom 7. Oktober 2019: 

Weil sein guter Kumpel verletzt ist: Friedl für A-Nationalmannschaft nachnominiert

Nicht gut gespielt, am Ende aber doch einen Punkt mitgenommen – damit muss man manchmal einfach zufrieden sein. Ein Spieler von Werder Bremen dürfte nach dem 2:2 gegen Eintracht Frankfurt am Sonntagabend aber sogar gestrahlt haben: Marco Friedl. Denn der 21-Jährige bekam noch eine besondere Nachricht: Zum ersten Mal ist er in Österreichs A-Nationalmannschaft berufen worden.

Marco Friedl wurde von Teamchef Franco Foda nachnominiert, weil der Einsatz von David Alaba (Haarriss in der Rippe) auf der Kippe steht. Ausgerechnet Alaba, muss man dazu sagen. Der Linksverteidiger des FC Bayern München und Friedl sind schon lange dicke Kumpel. Trotz sechs Jahren Altersunterschieds freundeten sich beide einst in der Bayern-Jugend an. Wenn auch etwas unfreiwillig, könnte jetzt der Ältere dem Jüngeren zu dessen Premiere für die ÖFB-Elf verhelfen.

Werder Bremen: Marco Friedl winkt Debüt in der ÖFB-Elf

Allein durch die Nominierung geht für Friedl ein Traum in Erfüllung. „Ich würde mich sehr freuen, wenn ich irgendwann einberufen werde für die A-Nationalmannschaft“, hatte Friedl erst am Donnerstag im Gespräch mit der DeichStube gesagt. Konzentrieren wollte er sich aber nur auf die anstehenden Länderspiele mit der U21. Nur zwei Tage später war das alles durch einen Anruf von Franco Foda überholt. In den EM-Qualifikationsspielen gegen Israel (Donnerstag, 20.45 Uhr) und Slowenien (Sonntag, 20.45 Uhr) winkt Friedl das Debüt in der ÖFB-Elf.

Werder Bremen: Marco Friedl bei jedem Spiel in der Startelf

Die Nominierung ist für den Profi von Werder Bremen der Höhepunkt einer für ihn bisher erfolgreichen ersten Saisonphase. „Wenn ich auf meine persönliche Situation schaue, kann ich momentan nur rundum zufrieden sein“, sagte Friedl der DeichStube. Durch die Verletzung von Ludwig Augustinsson stand der Abwehrspieler in bisher jedem Saisonspiel als Linksverteidiger in der Startelf.

Werder Bremen: 37:5 Flanken für Eintracht Frankfurt

Gegen Eintracht Frankfurt hatte Friedl allerdings einen schweren Stand. „Wir haben es außen auf beiden Seiten einfach nicht so gut zugestellt, waren oft in Unterzahl, weil wir es in der Mitte kompakt gehalten haben“, erklärte er nach dem Spiel, an dessen Ende 37:5 Flanken für Frankfurt zu Buche standen. „Wenn du dann auf außen Zwei-gegen-eins-Situationen hast, ist es schwierig zu verteidigen.“ So war Werder Bremen spät in Rückstand geraten. Wenn man dann aber noch später den Ausgleich erzielt, muss man damit eben mal zufrieden sein. (han)

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Was für eine Schlussphase! Welch ein Punktgewinn des SV Werder Bremen! Die Grün-Weißen durften sich am Sonntagabend über ein bei Eintracht Frankfurt freuen - der Spielbericht. Der SV Werder Bremen kassiert gegen Eintracht Frankfurt ein spätes Gegentor. Torhüter Jiri Pavlenka sah dabei unglücklich aus - doch Coach Florian Kohfeldt schützt seinen Keeper. Von der Tribüne zum Meister? Felix Beijmo, Leihgabe von Werder Bremen, schießt Malmö FF an die Tabellenspitze.

Quelle: DeichStube

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