Was machen Werders Konkurrenten im Abstiegskampf?

VfB-Präsident Wahler kritisiert das Team

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VfB-Präsident Bernd Wahler (Archivbild)

Stuttgart/Darmstadt/Sinsheim - Der SV Werder bereitet sich intensiv auf das Spiel gegen Stuttgart vor (Montag, 20.15 Uhr). Doch was machen die Konkurrenten im Abstiegskampf? Ein Überblick.

Trotz der bedrohlichen sportlichen Situation beim VfB Stuttgart schließt Präsident Bernd Wahler das Horrorszenario Abstieg weiterhin aus. „Ich gehe davon aus, dass wir den Klassenerhalt schaffen“, sagte Wahler der „Eßlinger Zeitung“, verband seine Äußerungen aber mit einer offenen Kritik an der Mentalität der Mannschaft. „Es kann nicht sein, dass wir zufrieden sind, wenn wir gegen Bayern oder gegen Dortmund verlieren und dann sagen: Ach, so schlecht war es doch gar nicht. Das kann nicht unser Anspruch sein“, bemängelte Wahler. Der 57-Jährige habe nicht das Gefühl gehabt, dass die Spieler zuletzt beim 0:3 gegen Dortmund an ihre Chancen glaubten. „Das ist genau, was mich ärgert. Da bin ich einfach der Meinung, dass wir als Verein und als Mannschaft vorleben müssen, dass wir uns zerreißen und alles geben“, sagte Wahler, der sich – wie Sportvorstand Robin Dutt – hinter Coach Jürgen Kramny stellte: „Wir sind der Überzeugung, dass er der richtige Trainer ist.“

Randale in Darmstadt

Das Hessen-Derby zwischen Darmstadt 98 und Eintracht Frankfurt am Samstag (15.30) wirft einen dunklen Schatten voraus. Bereits am Dienstagabend kam es laut Polizei in der Darmstädter Innenstadt zu „Ausschreitungen“ zwischen den beiden Fanlagern. Gegen 22.00 sei es demnach zu einer Schlägerei gekommen. Am Wochenende dürfen Frankfurt-Fans weder ins Stadion noch in die Darmstädter Innenstadt.

Viel Lob für Dirk Schuster

Der SV Darmstadt 98 plant weiter mit Dirk Schuster (48). „Ich gehe fest davon aus, dass er auch in der nächsten Saison Trainer bei uns ist“, sagte Präsident Rüdiger Fritsch der „Sport Bild“. Der Erfolgscoach hat beim Aufsteiger (derzeit Platz 13) noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018. „Seine Pionierarbeit der letzten Jahre ist nicht hoch genug zu bewerten. Diese gilt es fortzusetzen“, meinte Fritsch im „Darmstädter Echo“.

sid/dpa

Der Überblick vom Mittwoch: Stuttgart bereitet sich auf Mallorca vor

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