Werder-Bremen - „Machen nichts Verrücktes“

„Machen nichts Verrücktes“

Bremen - Heute frei, Mittwoch zwei Einheiten, Donnerstag und Freitag je eine – im Trainingsplan von Werder Bremen deutet nichts darauf hin, dass ein besonderes, weil entscheidendes Spiel ansteht. Vor dem Finale um Platz sieben am Samstag bei Borussia Dortmund läuft bei den Bremern „alles ganz normal“ ab, sagt Co-Trainer Florian Kohfeldt: „Wir machen nichts Verrücktes.“

Werder steckt eben nicht mehr im Abstiegskampf, muss nicht, wie Hannover 96 oder der Hamburger SV, ein Kurz-Trainingslager beziehen. Alles ganz entspannt, aber voll konzentriert – das ist die Botschaft, die die Bremer vor dem letzten Saisonspiel verbreiten wollen. „Es ist ein Endspiel, danach kommt nix mehr“, meint Kohfeldt, „aber es ist ein positiver Druck für uns. Wir können noch etwas Tolles schaffen.“ Aber zu verlieren habe Werder nichts mehr.

Der Abstiegsregion entkommen, der Europa League nahe gerückt – das ist das, was im schlimmsten Fall am Ende der Saison über die Elf von Trainer Viktor Skripnik gesagt werden muss. Damit, meint Kohfeldt, lässt es sich gut leben. Dass den Bremern in Dortmund nur von wenigen ein Sieg zugetraut wird, schade ebenfalls nicht: „Diese Situation hatten wir in dieser Saison schon ein paar Mal. Genau dann, hoffe ich, dass wir zur Höchstleistung auflaufen.“

csa

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