Klemm-Brett

Fortuna-Sportvorstand Lutz Pfannenstiel im Interview: „Vogt für jede Mannschaft eine Verstärkung“

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Lutz Pfannenstiel (Sportvorstand Fortuna Düsseldorf), geht optimistisch in das Heimspiel gegen den SV Werder Bremen.

Von wegen Rente: Hans-Günter Klemm, langjähriger Kicker-Redakteur mit Expertise rund um Werder Bremen, hält für die DeichStube Augen und Ohren offen – fällt ihm 'was zum kommenden Gegner der Grün-Weißen auf, notiert er es auf seinem Klemm-Brett. Vor dem 18. Spieltag geht es um Fortuna Düsseldorf. Mit einem Interview von F95-Sportvorstand Lutz Pfannenstiel.

Interview mit Lutz Pfannenstiel

Sie waren ein wenig später zum Interview bereit, weil Sie vorher um kurz nach 8 Uhr noch in der Kabine waren. Der frühe Vogel… Handeln Sie nach diesem Motto, Lutz Pfannenstiel?

Das mache ich immer so, fast jeden Morgen.

Was hat die frühe Morgenlage mit Trainer Friedhelm Funkel erbracht?

Wir sind gerüstet für den Start der Rückrunde. Wir sind zuversichtlich, setzen auf das Momentum, wollen die Euphorie und die Emotionen aus dem Spiel gegen Union Berlin ins neue Jahr herüberbringen. Wir sind optimistisch, obwohl wir wissen, wie schwer das Spiel gegen den Tabellennachbarn Bremen sein wird.

Vorletzter gegen Drittletzter – ein Knaller im Abstiegskampf. Viele nennen es ein „Sechs-Punkte-Spiel“.  Was halten Sie von diesem Terminus?

Ein schönes Wortspiel, doch am Ende gibt es bei einem Sieg auch nur drei Punkte und es folgen noch 16 Partien. Doch es stimmt schon: Beim Sieger fühlt es sich am Ende so an, als ob er doppelt gepunktet hätte.

Sie haben ganz gewiss die Nachrichten aus dem Bremer Trainingslager verfolgt. Nur sieben Einheiten in Spanien, vorzeitige Abreise, gleich eineinhalb Tage Freizeit. Eine Vorbereitung eher im Schongang,  ganz im Gegenteil zur Fortuna, wo richtig geackert und geklotzt wurde. Wie bewerten Sie die unterschiedliche Herangehensweise?

Wir müssen uns auf uns konzentrieren. Jeder Verein macht sich seine Gedanken, wie er am ehesten zum Erfolg kommen könnte. Ich schätze Florian Kohfeldt sehr. Flo wird schon wissen, wie er vorgeht und was sein Plan ist.

Friedhelm Funkel ist ein alter Hase, mit viel Erfahrung im Abstiegskampf ausgestattet. Könnte dies ein wichtiges Plus sein?

Friedhelm ist ein Spezialist in dieser Hinsicht, mit einer Routine fast schon im zweistelligen Bereich, so häufig war er im Abstiegskampf involviert. Klar, kann dies ein Vorteil für uns sein. Ich registriere jedenfalls, wie unser Trainer mit Ruhe und Sachlichkeit an diese schwere Aufgabe herangeht  – wie übrigens auch im Vorjahr.

Sie haben Verhaltensmuster erwähnt, für die auch die Bremer gerühmt werden. Ein ähnliches Krisenmanagement?

Auch Werder reagiert immer sehr  gelassen und unaufgeregt. Doch nun sind sie in eine nicht für möglich gehaltene Lage geraten. Eine überraschende und nicht erwartete Situation.

Sehen dadurch eine Gefahr für die Norddeutschen, die andere Ziele proklamiert hatten?

Man darf solche Situationen nicht unterschätzen. Aber Werder wird sich anpassen und das entsprechend annehmen.

Kohfeldt ist noch relativ jung im Geschäft, ein Greenhorn im Vergleich zu Funkel. Auch andere Vertreter der neuen Trainergeneration wie Tedesco im Vorjahr, Beierlorzer und Schwarz in diesem Spieljahr, hatten Probleme. Könnte die Unerfahrenheit gerade im Abstiegskampf ein Manko sein?

Das sehe ich nicht so. Und ich möchte als Beleg dafür die positive Geschichte zu meiner Zeit in Hoffenheim anführen. Junge Fußballlehrer wie Markus  Gisdol und später Julian Nagelsmann haben in solchen Krisensituationen glänzende Arbeit geleistet, als der Klub mit dem Rücken zur Wand stand.

Wie bewerten Sie den Abstiegskampf allgemein? Zählen auch die Berliner Hertha und die Frankfurter Eintracht zu den arg gefährdeten Vereinen?

Momentan stehen beide nicht berauschend da, doch alles kann sich rasch relativieren. Es ist erst Halbzeit. Vor Saisonbeginn habe ich für mich eine Liste erstellt mit den Clubs, die zu den Abstiegskandidaten zählen. Es war mir klar, dass wie immer eine Mannschaft da unten auftaucht, die niemand und auch ich nicht auf dem Zettel hatte.

Dieses Team ist diesmal Werder?

Zum Beispiel.

Wer wird sich retten? Wer steigt ab?

Alles ist offen, auch Paderborn ist nicht abgeschlagen. Der Aufsteiger hat teilweise gut gespielt, nur nicht gepunktet. Zum Schluss haben sie Boden gut gemacht. Auch der Abstand zu Union Berlin ist noch nicht so gewaltig. Verlieren die Berliner in Leipzig zum Auftakt, kann der Sieger des Matches in Düsseldorf die Lücke wieder schließen. Es bleibt spannend – oben wie unten. Ein Glücksfall für die Liga. Wir haben als Saisonziel formuliert: Platz 15. Die Rechnung ist ganz simpel: Wir müssen drei Vereine hinter uns lassen.

Aus Schalke haben Sie im Winter den Offensivspieler Steven Skrzybski verpflichtet. Mehr war nicht drin?

Wir sind nicht in der Lage, große Sprünge zu machen. Unsere Handlungsanweisung: Es sollen keine Schnellschüsse sein, keine Alibikäufe. Da Kenan Karaman noch ausfällt, musste ein Offensivspieler her. Steven Skrzybski wird uns sofort helfen und eröffnet weitere Optionen im Angriff.

Kevin Stöger ist nach langer Verletzungspause zurück – ein „Neuzugang“ aus den eigenen Reihen?

Kevin hat uns enorm gefehlt. Die Hoffnung ist, dass er wieder diese Führungsrolle spielt wie vor seinem Ausscheiden. Ein wichtiger Spieler, der unser Spiel lenken kann.

Werder hat Kevin Vogt aus Hoffenheim geholt, einen Spieler, den Sie gut kennen. Eine Verstärkung?

Ich habe eine sehr hohe Meinung von Kevin. Wenn er auf seiner Lieblingsposition in der Mitte der Dreierkette spielen kann, ist er für jede Bundesliga-Mannschaft eine Verstärkung.

Was hat Sie veranlasst, noch vor Weihnachten den Vertrag mit Friedhelm Funkel zu verlängern?

Im Vorjahr gab es um dieses Thema einige Ungereimtheiten. Das wollten wir diesmal unbedingt verhindern. So kam es zu dieser ganz unspektakulären Maßnahme, weil Friedhelm und wir alle bei der Fortuna an einem Strang ziehen. Der Zeitpunkt unmittelbar nach dem wichtigen Sieg gegen Union Berlin war günstig. So konnten wir Ruhe und Souveränität demonstrieren.

Trainer Funkel ist ein aktiver Karnevalist, Mitglied des Grenadierzugs „Bommelante“ beim Bürgerschützenfest in Neuss. Wie halten Sie es mit der 5. Jahreszeit?

Da wo ich herkomme, heißt es Fasching. Im letzten Jahr habe ich erstmals den rheinischen Karneval erlebt, den ich sonst nur aus dem Fernsehen und vom Hörensagen kannte. Ich muss schon sagen: Ein Megaevent. Aktuell habe ich im Januar kaum Zeit zu feiern, weil viel gearbeitet werden muss in der Vorbereitungsphase und solange das Transferfenster geöffnet ist. Doch ich freue mich schon auf den Rosenmontag und das Erlebnis auf dem Fortuna-Wagen im Zug.

Wissenswertes vor dem Auswärtsspiel von Werder Bremen bei Fortuna Düsseldorf: Hans-Günter notiert es auf seinem Klemm-Brett.

Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf im Live-Ticker gibt es dann natürlich in der DeichStube.

Spruch von Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel

„Aufgrund meines Alters könnte ich schon mehr als der Papa von einigen sein.“

Trainer Friedhelm Funkel (65) über die Aussage von Sportdirektor Lutz Pfannenstiel, er sei der „Papa der Fortuna-Familie“.

Fortuna Düsseldorf bootet Torwarttrainer Claus Reitmaier aus

Aus heiterem Himmel und völlig unvorbereitet, wie er kommentierte, traf Claus Reitmaier die Ausbootung als Torwarttrainer. Der frühere Klassetorwart fungiert nicht mehr als Betreuer der Keeper bei der Profi-Elf. Ins Trainingslager nach Marbella fuhr der 55-Jährige schon nicht mehr. „Das Vertrauen ist zuletzt immer weniger geworden“, begründete Chefcoach Friedhelm Funkel diese Maßnahme. Es sei ein schleichender Prozess gewesen. Reitmaier erklärte, dass er sich nichts vorzuwerfen und ein reines Gewissen habe.

Sein Vertrag läuft noch bis Juni 2021, er soll sich zukünftig um die Jugendkeeper im Nachwuchsleistungszentrum kümmern. In Spanien übernahmen zwei Kollegen seine Aufgabe: Christoph Semmler (früher RW Oberhausen), der zuletzt bei der U23 von Mönchengladbach engagiert gewesen ist, sowie Dirk Zimmermann, normalerweise Torwarttrainer der Junioren bei der Fortuna. Die beiden hatten viel zu tun, immerhin nahmen sechs Schlussleute an dem Vorbereitungslager in Andalusien teil.

Fortuna Düsseldorf: Lewis Baker aussortiert

Unentschuldigt gefehlt beim letzten Training im alten Jahr, sodann kurzfristig abgemeldet beim Laktattest wegen Krankheit. Lewis Baker, Leihgabe aus Chelsea, hat verspielt bei der Fortuna. Der Mittelfeldspieler enttäuschte auch sportlich und soll sich nach diesen Eskapaden einen neuen Verein suchen. Ins Trainingslager fuhr er bereits nicht mehr mit, ebenso wie der an einer Grippe erkrankte Kasim Adams, Leihspieler aus Hoffenheim. Ebenfalls nicht an Bord des Fliegers, der die Fortuna in den Süden Spaniens brachte: Nana Ampomah, dessen Schwester in Spanien geheiratet hat. Der Flügelstürmer kam rechtzeitig ins Camp.

Steven Skrzybski gegen Werder Bremen in der Startelf?

Ein Neueinkauf von Schalke 04 soll für frischen Schwung sorgen: Steven Skrzybski, Stürmer der Königsblauen, wurde für eine Gebühr von 200.000 Euro ausgeliehen. Eine Kaufoption in Höhe von 1,5 Millionen Euro wurde vereinbart. Der ehemalige Berliner hatte auf Schalke keine Rolle gespielt. „Ein Mentalitätsspieler“, rühmt Sportvorstand Lutz Pfannenstiel den Offensivmann, der in seiner Spielanlage dem im Sommer zu Schalke gewechselten Benito Raman ähnelt. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung“, sagt Skrzybski nach dem perfekt gemachten Leihgeschäft.

Im Trainingslager an der Costa del Sol machte der Neue gleich einen guten Eindruck, traf sogleich im ersten Test gegen Twente Enschede zur Führung. Er habe sich auf Anhieb integriert, lobte ihn Trainer Funkel, der sich noch nicht festlegen wollte. Doch es dürfte keine Überraschung sein, wenn Skrzybski gleich gegen Werder Bremen in die Startelf rückt – vermutlich auf der rechten Außenbahn. Zumal Kenan Karaman vorläufig ausfällt. Seine Krankenakte: Lungenentzündung und Rippenfellentzündung. Mitte Februar soll der 25-Jährige wieder, so die Hoffnung, ins Mannschaftstraining einsteigen.

Lebensversicherung Rouwen Hennings: Fehlt er gegen Werder Bremen?

Wenn die Fortuna diesen Mann nicht hätte… Rouwen Hennings ist die Lebensversicherung in Düsseldorf, ein unersetzlicher Spieler für die Fortuna, ja der wertvollste Akteur in der Liga, wird die Torquote zugrunde gelegt. Elf von 18 Düsseldorfer Treffern gehen auf sein Konto. Hennings, zuvor in Osnabrück, St. Pauli, Karlsruhe und auf der Insel beim FC Burnley tätig, spielte das beste Halbjahr seiner Karriere und avancierte zu einem der besten deutschen Torjäger. Der 32-Jährige traf mit rechts und links, verwandelte Elfmeter und verbuchte mit einem Hackentrick das Tor des Monats August.

Also wurde er sogleich mit der Nationalmannschaft in Verbindung gebracht. Doch bei dem Oldtimer, der nun regelrecht aufgeblüht ist, stellt sich das Thema nicht. Wenn es nach seinem Trainer geht. Rigoros und in aller Kürze beantwortete Friedhelm Funkel die Frage, ob Hennings nicht ein Mann für Löw sei: „Nein!“ Gegenwärtig bereitet Hennings indes im Verein große Sorgen. In den beiden Testspielen gegen Enschede und Basel fehlte der Torgarant wegen Kniebeschwerden. Am Dienstag dieser Woche erst stieg er ins Mannschaftstraining ein. Sein Mitwirken gegen Werder steht infrage.

Fortuna Düsseldorf: Verlängerung mit Friedhelm Funkel

Noch vor Weihnachten war die Tinte trocken. Friedhelm Funkel, der Trainer-Routinier der Liga, hatte einen neuen Vertrag unterschrieben, der bis zum Sommer 2021 datiert ist, indes nur für die 1. Liga gültig ist. „Dieser Verein ist mir ans Herz gewachsen“, begründete der 66-Jährige die Entscheidung für eine vorzeitige Verlängerung des Arbeitspapiers. Er sei sich sicher nach dem „emotionalen Heimsieg gegen Union Berlin“, dass wir die Klasse erhalten, so Funkel weiter.

Im Vorjahr hatte es noch große Diskussionen gegeben, bevor es zur Vertragsverlängerung gekommen ist. Diesmal ging alles geräuschlos vonstatten. Seit März 2016 betreut Funkel, der immer wieder betont hat, dass die Fortuna seine letzte Trainerstelle sei, die Rheinländer. Zunächst bewahrte er den Traditionsverein vor dem Abstieg in die 3. Liga, führte ihn dann zwei Jahre später als Zweitliga-Meister in die Bundesliga.

Zwischenstand im Abstiegskampf

Fortuna hat auf dem Relegationsplatz überwintert: Platz 16 mit 15 Punkten, einem Zähler mehr als Werder Bremen also. Mit -18 weisen die Düsseldorfer dieselbe Tordifferenz auf wie die Bremer. Der 2:1-Heimsieg zuletzt gegen Union Berlin brachte die Fortuna wieder ins Rennen. Im Gegensatz zu den Bremern kennen sie den Abstiegskampf. In der Vorsaison war das Team am 14. Spieltag sogar Letzter, bevor es in einer englischen Woche drei Erfolge feierte und so den Grundstein für den Verbleib legte.

Hinspiel Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf

Der erste Spieltag war für Werder Bremen ein besonderer: das 1867. Spiel der Grün-Weißen in der Liga, Rekord in der höchsten deutschen Spielklasse. Doch dieses Rekordspiel endete für die Bremer mit einer herben Enttäuschung. Der Gast aus Düsseldorf bescherte den Norddeutschen einen kapitalen Fehlstart: 1:3, resultierend aus vielen Fehlern der löchrigen hanseatischen Defensive. Hennings, Karaman und Ayhan trafen für die Fortunen. Kurzzeitig keimte Hoffnung auf, als Johannes Eggestein nach Flanke von Rashica ausglich. Doch dann trafen wieder die Düsseldorfer, die den ersten Sieg im Weserstadion seit April 1977 feierten.

Testspiele von Fortuna Düsseldorf im Winter

Die Generalprobe gegen eine Spitzenmannschaft aus der Schweiz ging schief: 2:3 gegen den FC Basel. Bernhard Tekpetey und Erik Thommy erzielten die Tore für die Fortuna. „Okay“, zensierte Trainer Funkel diesen letzten Test. Im ersten Test gegen Twente Enschede hatten die Düsseldorfer ein 1:1 erreicht, Neuzugang Skrzybski war erfolgreich.

Kevin Stöger meldet sich nach langer Verletzungspause bei Fortuna Düsseldorf zurück.

Rückkehrer Kevin Stöger

Exakt 237 Tage, nachdem er sich das Kreuzband gerissen hatte, meldete sich Kevin Stöger zurück. Beim Vorbereitungsspiel gegen den FC Basel in Spanien gelang dem laufstarken Österreicher das Comeback. Natürlich klappte bei dem Rückkehrer noch nicht alles, doch er deutete sein Spielverständnis an und bereitete den Treffer durch Erik Thommy vor. Neuzugang Skrzybski lobt: „Seine Rückkehr ist enorm wichtig, er ist ein brutal guter Fußballer.“

Comeback von Michael Rensing

Pech im Trainingslager im Sommer: Bei einem Sturz mit dem Mountainbike in Maria Alm zog sich Michael Rensing eine Sprengung des Schultereckgelenks zu. Nun die positive Nachricht im Trainingslager im Winter: Der frühere Bayern-Keeper ist zurück, Comeback in Spanien. „Ohne Probleme“, wie der 35-Jährige schilderte. „Das Gelenk hält.“ Rensing bringt nun die Hierarchie bei den Torhütern durcheinander. Sechs waren in Andalusien dabei. Die neuen Rangfolge sieht nun so aus: Zack Steffen bleibt die klare Nummer eins, Rensing wird als Ersatz auf der Bank Platz nehmen – anstelle des jungen Florian Kastenmaier, dem die Zukunft gehört, wie Friedhelm Funkel noch einmal klarstellte.

Statistik zwischen Werder Bremen und Fortuna Düsseldorf

Sechs Mal konnte Werder Bremen bei 23 Auftritten in Düsseldorf gewinnen, zudem fünf Remis erreichen. Auf das Konto des Gastgebers gehen zwölf Siege. Im DFB-Pokal ergeben sich diese Zahlen: drei Spiele in Düsseldorf, zwei Fortuna-Erfolge, ein Werder-Sieg. Insgesamt weisen die Bremer eine positive Bilanz gegen die Rheinländer auf: 47 Spiele, 20 Siege, 12 Unentschieden, 15 Niederlagen. Der letzte Bremer Erfolg in der Liga liegt bereits fast 30 Jahre zurück: 2:1 am 33. Spieltag der Saison 1990/91. Ex-Manager Klaus Allofs, der bei der Fortuna groß geworden war, erzielte beide Tore.

Umfrage: Bundesliga-Profis sehen Fortuna Düsseldorf als Abstiegskandidaten

Die Liga-Profis sehen die Fortuna im Abstiegskampf. Bei der traditionellen Umfrage des „Kicker“ nannten 14,4 Prozent der 239 Teilnehmer die Düsseldorfer als Absteiger, 24,3 Prozent sehen sie in der Relegation. Absteiger Nummer eins ist danach Paderborn (43,3 Prozent) vor Köln (27,6 %).

Mehr News zu Werder Bremen

Ohne Fin Bartels, aber mit einem Problemfuß: So sieht die voraussichtliche Aufstellung von Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf aus. „Wir hätten schon längst einen Spieler holen können“, sagt Frank Baumann und erklärt, warum Werder Bremen bisher noch nicht wieder auf dem Transfermarkt zugeschlagen hat.

Quelle: DeichStube

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