Daten vom Institut für Spielanalyse

Deich-Daten: Flanken, Zweikämpfe, Torbeteiligungen – Augustinsson MIP gegen den BVB

Ludwig Augustinsson (l., hier gegen Dortmunds Jadon Sancho) gewann 17 Zweikämpfe gegen Borussia Dortmund - Top-Wert der Partie.
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Ludwig Augustinsson (l., hier gegen Dortmunds Jadon Sancho) gewann 17 Zweikämpfe gegen Borussia Dortmund - Top-Wert der Partie.

Lauf- sowie zweikampfstark, passsicher und darüber hinaus ein Garant für Torgefahr. Das ist die Kurzbeschreibung für Ludwig Augustinsson im Spiel gegen den BVB (2:2).

Der Linksverteidiger war an beiden Bremer Toren beteiligt und in so viele Ballkontrollphasen (87 Episoden) wie kein anderer Spieler der Partie involviert. Das macht ihn bei Werder zum „Most Involved Player“ (MIP) am 32. Spieltag. Mehr Episoden sammelte lediglich Julian Baumgartlinger (103), und an mehr Toren war nur Charles Aranguiz (4) beim verrückten Kick zwischen Bayer 04 Leverkusen und Eintracht Frankfurt (6:1) beteiligt.

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Augustinsson: Der schwedische Express

Zurück zu Augustinsson: Bei den Bremern ging vor allem über links die Post ab und Augustinsson spulte nach Davy Klaassen und Maxi Eggestein die meisten Kilometer ab (12,16). Außerdem legte er die meisten Sprints bei Werder hin (28). Und auch auf der anderen Seite angekommen bestimmte der Linksverteidiger das Spielgeschehen der Bremer: Nach Rashica schlug Augustinsson die meisten Flanken (7) - die wichtigste davon auf Claudio Pizarro zum Ausgleich (75. Minute).

Zudem überzeugte der schwedische Nationalspieler mit einer Passquote von 90 Prozent. Im Kerngeschäft seiner Position war Augustinsson ebenfalls bester Bremer: 17 gewonnene Zweikämpfe standen am Ende in der Bilanz - Top-Wert der Partie.

Was ist eine Episode?

Wann immer der Ball von einem Team kontrolliert wird, nennen die Experten des Instituts für Spielanalyse diese Phase Episode. Und genau diese wird auf der Seite read the game in jeder Partie mitgezählt – voll automatisiert. Aneinander gereiht und ergänzt mit den Episoden des Gegners sowie der Chaos-Phasen, in denen keine Mannschaft den Ball unter Kontrolle hat, ergibt sich ein detailliertes Bild eines Spiels. Betrachtet und vergleicht man diese Episoden einer Partie mit denen einer ganzen Saison, erhält man ein Profil davon, wie Mannschaften Fußball spielen und zu Torerfolgen kommen. Es wird also die Leistung hinsichtlich der Beteiligung von Spielern normiert.

Mehr zum MIP und weitere Bundesliga-Statistiken gibt es auf read-the-game.com.

Quelle: DeichStube

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