Vor dem Bundesliga-Start gegen Hertha BSC

Ludwig Augustinsson freut sich auf Werder-Fans und fürchtet die „hungrigen“ Berliner

Ludwig Augustinsson grinst und reißt dabei die Wimpern nach oben.
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Ludwig Augstinsson, Linksverteidiger des SV Werder Bremen, freut sich auf den Bundesliga-Start und die Fan-Rückkehr gegen Hertha BSC.

Bremen – Wenige Tage noch – dann geht es wieder los: Die neue Bundesliga-Saison 2020/2021 startet für Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Hertha BSC. Für Ludwig Augustinsson bedeutet das doppelten Grund zur Freude, denn gegen die Berliner dürfen auch endlich wieder Zuschauer ins Weserstadion kommen.

„Als ich die Nachricht hörte, war ich sehr aufgeregt. Ich habe das nicht erwartet, weil ich zuvor gar nichts davon gehört hatte. Ich glaube, jeder in der Mannschaft ist voller Vorfreude und obwohl 8.500 Zuschauer im Weserstadion normalerweise nicht so viele sind, wird es großartig sein, wieder vor Fans zu spielen. Auch, weil es schon eine ganze Weile her ist“, sagte Ludwig Augustinsson am Dienstag in einer Medienrunde des SV Werder Bremen.

Letztmals spielte Werder Bremen in der Bundesliga am 7. März vor Zuschauern - Gegner damals war ebenfalls die Hertha, im Berliner Olympiastadion trennte man sich 2:2. Das wird für das Team von Trainer Florian Kohfeldt am Samstag, beim erneuten Aufeinandertreffen mit der „Alten Dame“, genau 197 Tage her sein. Also etwas mehr als ein halbes Jahr. Verständlich, dass Augustinsson sich von der unerwarteten Fan-Rückkehr einen zusätzlichen Push erhofft: „Ja, klar kann uns das noch mehr Motivation geben. Die Werder-Fans sind ja bekannt dafür, unser zwölfter Mann zu sein. Jeder von uns freut sich darauf, wieder vor ihnen spielen zu können. Ich glaube, wir haben am Samstag eine super Atmosphäre, obwohl alle verstreut im Stadion sitzen.“

Werder Bremen: Ludwig Augustinsson erwartet „echten Härtetest" zum Bundesliga-Start gegen Hertha BSC

Doch die Zuschauer allein werden es für Werder Bremen nicht richten können. Denn nach der guten Bremer Vorbereitung mit sieben Siegen in sieben Testspielen und dem letztlich ungefährdeten Weiterkommen im DFB-Pokal gegen Carl Zeiss Jena (2:0) wartet mit Hertha BSC in der Bundesliga nun ein ganz anderes Kaliber auf den SVW. „Natürlich wird das Niveau jetzt noch einmal deutlich höher sein als in der Vorbereitung, wo wir nur gegen Zweitligisten und Teams aus Österreich oder den Niederlanden gespielt haben. Aber all diese Spiele muss man auch erst einmal gewinnen. Wir haben jetzt ein gutes Selbstbewusstsein und freuen uns auf den echten Härtetest gegen Berlin“, sagte der Schwede.

Anders als Werder Bremen musste der Hauptstadt-Club zum Pflichtspielstart ein echtes Negativerlebnis wegstecken – das Team des ehemaligen Werder-Profis Bruno Labbadia verlor in der ersten Pokalrunde völlig überraschend gegen Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig (4:5). Für Ludwig Augustinsson ist das allerdings kein Grund, den Gegner zu unterschätzen: „Das hat nicht so viel zu bedeuten. Es könnte für sie ein Weckruf zur rechten Zeit gewesen sein, weil sie eine riesige Qualität in ihrem Kader haben und normalerweise auch ein viel besseres Team als Braunschweig sind. Es ist das erste Bundesliga-Spiel der Saison, sie werden sehr hungrig und sehr gut vorbereitet sein. Wir brauchen eine richtig gute Leistung, dann haben wir auch sehr gute Chancen, das Spiel zu gewinnen. Wir sind fit, haben kaum Verletzte und ich habe ein gutes Gefühl - jetzt müssen wir liefern.“ (mwi)

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