Augustinsson denkt schon an den HSV

Mit Videos aus der Tor-Krise

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Ludwig Augustinsson blickt schon auf das Nordderby beim Hamburger SV und hofft dort auf den ersten Saisonsieg.

Bremen - Für Ludwig Augustinsson war der Tag danach ein ganz spezieller: Als einziger Werder-Profi musste er den Journalisten am Sonntag erklären, warum es im Heimspiel gegen den SC Freiburg nur ein 0:0 und eben nicht den ersten Sieg in dieser Bundesliga-Saison gegeben hat.

„Ich habe nicht gut geschlafen. Wir sind nicht zufrieden und enttäuscht“, gestand der Schwede, mahnte aber zugleich: „Es bringt nichts, die Köpfe hängen zu lassen. Ich bin schon voller Vorfreude auf mein erstes Nordderby. Natürlich ist der Druck groß, aber an eine Niederlage gegen Hamburg denke ich nicht.“

Der Blick nach vorne gefiel Augustinsson verständlicherweise wesentlich besser als der nach hinten. Mit Derbys kennt sich der Neuzugang vom FC Kopenhagen bestens aus. Partien gegen den Stadtrivalen Bröndby waren die Höhepunkte der Saison. „Ich weiß, dass das Nordderby hier eines der wichtigsten Spiele der Saison ist. Du spürst es in der Luft, dass es etwas ganz besonderes ist“, sagte der 23-Jährige.

Aber wie soll Werder nur in Hamburg gewinnen, wenn es schon nicht daheim gegen den SC Freiburg klappt? Der letzte Sieg in der Bundesliga datiert aus dem April. „Es bringt nichts, negativ zu denken. Wir müssen daran arbeiten, positiv zu bleiben“, betont Augustinsson. Dazu gehöre auch, das Spiel gegen Freiburg nicht zu schlecht zu reden. Werder habe schließlich genug Chancen gehabt, den Siegtreffer zu erzielen. „Uns fehlt im letzten Moment die Überzeugung. Wenn wir etwas cooler werden, machen wir die Tore. Dann wird es leichter“, behauptet Augustinsson. Sein Vorschlag für die Trainingswoche: „Hart arbeiten und Videos anschauen, was wir verbessern können.“

In Hamburg soll dann endlich am siebten Spieltag der erste Sieg gelingen. „Ich sehe das als eine Riesenchance. Drei Punkte - dann sieht alles viel besser aus“, behauptete der Linksverteidiger und meinte zu seinem eigenen Saisonstart: „Ich lerne jeden Tag und weiß, dass es noch besser gehen kann. Das war ein Okay-Start, aber es muss noch mehr kommen.“ Möglichst schon in Hamburg, dann wird die Nacht danach auch angenehmer.

Ludwig Augustinsson: Seine Karriere in Bildern

Lest auch: Bremens Defensive und Bremens Offensive funktionieren - nur nicht gleichzeitig. Die Taktikanalyse von Tobias Escher.

Kommentar von Björn Knips: Herr Nouri, wo ist die Siegermentalität?

Quelle: DeichStube

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