Werder löst Vertrag mit Dutt auf

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Bremen - Der Wechsel von Robin Dutt auf den Sportchef-Posten beim VfB Stuttgart rückt näher. Zum Jahreswechsel gab Werder Bremen den ehemaligen Coach aus dem noch laufenden Vertrag frei.

Das noch bis zum 30. Juni 2016 datierte Arbeitsverhältnis bei den Grün-Weißen wird zum 31.Dezember 2014 aufgelöst. Über die Details der Einigung vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Der SV Werder Bremen und Robin Dutt haben sich einvernehmlich auf eine Auflösung des noch bestehenden Arbeitsvertrags geeinigt.

"Die Gespräche zur Vertragsauflösung verliefen wie die gesamte Zusammenarbeit auf sehr faire Weise. Wir haben immer deutlich gemacht, dass wir die Arbeit von Robin Dutt und seinem Team sehr geschätzt haben und wollen ihm nun auch keine Steine in den Weg legen, sollten sich beruflich neue Herausforderungen für Robin ergeben", sagte Werders Geschäftsführer Sport, Thomas Eichin, der die Gespräche gemeinsam mit seinem Geschäftsführerkollegen Klaus Filbry führte. Der Vorsitzende der Geschäftsführung ergänzte: "Robin Dutt hat bei uns wichtige Arbeit geleistet. Wir wünschen ihm für neue Aufgaben alles Gute," heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.

Der gebürtige Kölner Dutt hatte einst den Drittligisten Stuttgarter Kickers trainiert und besitzt ein Haus im nahen Leonberg. Nach Engagements beim SC Freiburg und bei Bayer Leverkusen hatte Dutt im August 2012 das Amt des Sportdirektors beim Deutschen Fußball-Bund übernommen. Bereits im Mai 2013 verließ er den DFB jedoch wieder, weil er lieber als Trainer arbeiten wollte.

Als Nachfolger von Thomas Schaaf konnte sich Dutt jedoch nicht für eine lange Dienstzeit beim SV Werder empfehlen und musste im Herbst 2014 wieder gehen. „Robin Dutt hat bei uns wichtige Arbeit geleistet. Wir wünschen ihm für neue Aufgaben alles Gute“, sagte Klaus Filbry, der Vorsitzende der Werder-Geschäftsführung.

In Stuttgart soll Dutt angeblich einen Vierjahresvertrag erhalten und könnte beim Tabellen-15. schon für die Winter-Transfers mit zuständig sein. Zentrale Aufgaben dürfte jedoch die Kader-Planung für die kommende Saison und die Gespräche über eine Zukunft von Trainer Huub Stevens werden.

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