Liveticker: Bremen vs Mainz 05

Nullnummer gegen Mainz

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Bremen - Von Marc Stehr. Das Spiel zwischen Werder Bremen und Mainz 05 endet mit einem torlosen Unentschieden. Die Grün-Weißen kontrollierten die Partie über weite Strecken, blieben im Abschluss aber zu harmlos. Lesen Sie die Höhepunkte im Ticker nach.

Live Blog Werder vs Mainz
 

Neun Punkte beträgt der Vorsprung der Bremer auf die Abstiegsplätze. Mit Mainz empfangen die Grün-Weißen heute einen Gegner, der vor wenigen Wochen selbst noch im tiefsten Abstiegskampf steckte und durch den Trainerwechsel wieder zu alter Stärke gefunden hat. Mit Martin Schmidt im Amt holten die 05er aus fünf Partien im Schnitt 1,6 Zähler. Der Höhenflug der Gäste ist auch Viktor Skripnik nicht entgangen: „Mainz hat die Struktur gewechselt und ist härter geworden. Der Sieg in Augsburg war klasse Arbeit.“ Insbesondere das Duo Okazaki/Geis, das zusammen an 17 der 35 Treffer beteiligt war, beeindruckt den Bremer Trainer: „Zwei Spieler, die bei jedem Verein Stammspieler sein könnten.“

Mit aktuell 30 Punkten auf dem Konto steht die Schmidt-Elf auf Rang elf der Tabelle, vier Zähler hinter Werder. Das Hinspiel in Mainz, das gleichzeitig das Debüt von Skripnik war, ging durch zwei Treffer von Franco Di Santo mit 2:1 an die damals auf Rang 18 rangierenden Bremer. Der Argentinier wird voraussichtlich auch heute mit Davie Selke, der zur kommenden Saison nach Leipzig wechselt, das Sturmduo bilden. Verzichten muss Skripnik auf Santiago Garcia (Patellasehnenprobleme), Alejandro Galvez (Trainingsrückstand) und Luca Caldirola (Fußgelenkprobleme). Während Letzterer in dieser Saison außen vor steht, wird Galvez wie gewohnt durch Prödl und Garcia durch Sternberg ersetzt.

Generell ist die Abwehr die große Schwäche der Bremer. Kein Team aus den fünf Topligen Europas kassierte mehr Treffer als Werder (54) – mit jeweils elf Gegentoren nach Kopfbällen teilen sich beide Teams den letzten Platz in dieser Statistik.

Auf Seiten der Mainzer fehlt lediglich die BVB-Leihgabe Jonas Hofmann wegen Knieproblemen, sodass Schmidt wahrscheinlich dem Motto „Never change a winning team“ folgen und keinerlei Änderungen vornehmen wird. Vor dem Aufeinandertreffen warnt der 47-Jährige vor Werder, die vier ihrer letzten fünf Heimspiele gewonnen haben: „Dieses typische Spiel für Werder Bremen ist wieder da – Laufbereitschaft, Fleiß und jede Menge Mut.“

Mit jenen Attributen früherer Jahre fügten die Bremer Mainz vor fast neun Jahren seine bis heute höchste Niederlage in der Bundesliga zu – 1:6 lautete am 27. Oktober 2006 der Endstand. Auch die Gesamtbilanz dieses Duells spricht für Werder. Neun von 17 Spielen gingen an die Weser, hinzu kommen fünf Remis und drei Mainzer Erfolge. Jene Siege der Rheinhessen stammen aus den letzten vier Vergleichen, in denen beachtliche neun Treffer erzielt wurden.

Geleitet wird die Begegnung von Michael Weiner aus Giesen. Für den 46-jährigen Polizeioberrat ist es der erste Einsatz in dieser Saison mit Bremer Beteiligung.

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