Liveticker zum Nordderby

Werder unterliegt 1:2 beim HSV

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Bremen - Von Marcel Kloth. Es hat nicht gereicht: Trotz einer Steigerung in der zweiten Halbzeit muss sich Werder Bremen im 104. Nordderby am Ende mit 1:2 geschlagen geben. Die Grün-Weißen stecken damit weiter tief im Abstiegskampf. Lesen Sie die Höhepunkte der Partie im Ticker nach.

Live Blog Hamburger SV vs. SV Werder Bremen
 

In den letzten Begegnungen in Hamburg, gegen Stuttgart, in Köln und gegen Frankfurt ist jeder Punkt enorm wichtig für den angestrebten Klassenerhalt. Der Anfang soll heute Abend im Hamburger Volksparkstadion gemacht werden. Beim Rivalen findet unter Flutlicht das 104. Nordderby statt - keine Begegnung gab es in der Bundesliga häufiger. Erst am Dienstag sind die Bremer im DFB-Pokal-Halbfinale unglücklich mit 0:2 gegen Bayern München ausgeschieden. Motivation, bis zum Spiel heute Abend wieder vollkommen fit zu sein, sollte es genug geben. Bei einem Sieg zieht die Mannschaft von Trainer Viktor Skripnik punktemäßig gleich mit dem HSV.

In den letzten beiden Jahren musste der Hamburger SV in die Relegation, um die Klasse zu halten. In dieser Saison haben sich die Spieler von Bruno Labbadia zunächst etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Obwohl sie punktemäßig nah an der Abstiegszone stehen, kamen sie von der Platzierung her kaum in die Gefahrenzone. Mit einer Niederlage gegen den SVW heute Abend könnte sich dies im Endspurt der Saison noch einmal ändern. Mit einem Sieg dagegen hätten sie sich wohl endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedet. In der laufenden Spielzeit haben die Hamburger eine Heimschwäche, im eigenen Stadion kassierten sie sieben Niederlagen. Zudem haben sie im Volksparkstadion alle fünf Begegnungen gegen Mannschaften verloren, die vor der Anreise nach Hamburg in der Tabelle hinter ihnen standen.

In der bisherigen Statistik aus 103 Begegnungen stehen 37 Siege für die Bremer, 33 Erfolge für die Hamburger sowie ebenso viele Unentschieden. 153 Tore des HSV stehen 151 Treffer des SVW gegenüber. In dieser Rückrunde blieben die Bremer nur zweimal ohne eigenen Torerfolg. Ebenso wie Dortmund und Gladbach erzielten sie insgesamt 25 Treffer. Einzig Tabellenführer Bayern München hat einmal mehr getroffen. Nur in Ingolstadt und bei den Bayern konnte der SVW keinen eigenen Treffer erzielen.

Standard-Erfolge könnten das wichtige Mittel zum Sieg gegen den HSV werden.  In der Hinrunde ließen die Grün-Weißen diese Tugend etwas vermissen, trafen nur fünfmal nach Freistößen, Ecken oder Elfmetern. Doch in der Rückrunde sieht es mit zwölf Werder-Toren nach Standards besser aus, dieser Wert ist der beste der Liga. Eine noch wichtigere Erfolgs-Waffe könnte Claudio Pizarro sein. Ganze 19 Treffer erzielte Werders Tormaschine in 25 Partien gegen Hamburg. Gegen kein anderes Team traf der Peruaner in der Bundesliga häufiger. Das nennt man wohl einen Lieblingsgegner.

Schiedsrichter der Partie ist Manuel Gräfe aus Berlin. Der 42-jährige leitete bereits das Heimspiel der Bremer gegen Mainz vor fünf Wochen.

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